Weltwirtschaft

London | Die EU-Bankenaufsicht EBA ist erleichtert darüber, dass die EU-Staats- und Regierungschefs eine Entscheidung über den künftigen Standort der Behörde getroffen haben. "Für uns ist gut, dass jetzt auch für die Mitarbeiter Klarheit herrscht", sagte EBA-Exekutivdirektor Adam Farkas dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Das gebe der EBA die Möglichkeit, "den Übergangsprozess möglichst problemlos zu gestalten", sagte er der Zeitung.

New York | Der Vorstandschef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, hat eigene Fehler eingestanden. "Historisch, in Bezug auf unsere Rendite, sind wir natürlich nicht zufrieden", sagte er dem "Manager Magazin" (17. November). "Natürlich hätten wir besser performen können", sagte Blankfein bezogen auf die Ergebnisse der vergangenen Quartale.

Wilmington | Peter Mock, Europa-Direktor des International Council on Clean Transportation (ICCT), fordert eine verpflichtende E-Auto-Quote für die EU und sieht China im technologischen Wettlauf davonziehen: "Die EU-Kommission müsste eine verbindliche E-Mobilitätsquote für die Hersteller für 2030 vorschreiben. Es wäre für die Branche ein Eigentor, würde sie dies in Brüssel verhindern. Das wäre fatal und unglaubwürdig", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe) mit Blick auf neue Vorschläge der EU-Kommission zur Verschärfung der zulässigen CO2-Werte von 2021 bis 2030, die für diesen Mittwoch erwartet werden.

Moskau | Die russische Zentralbankchefin Elvira Nabiullina schätzt den Zeitraum der Bankenkonsolidierung in Russland auf "noch ein bis zwei Jahre". Der Großteil der Arbeit sei erledigt, das Finanzsystem weitgehend gesund, sagte die 54-Jährige dem "Handelsblatt" (Donnerstag-Ausgabe). Die weitere Privatisierung der Staatsbanken Sberbank und VTB könne aber erst nach der Konsolidierung des Sektors fortgesetzt werden und nachdem die Bevölkerung wieder Vertrauen in die Privatbanken gefasst habe, fügte sie hinzu.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 1,00 und 1,25 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Die Fed hatte ihren Leitzins zuletzt im Juni um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Peking | Der Aufstieg Chinas zu einem der größten Geldgeber Afrikas und anderer Regionen hat anders als bislang oft angenommen offenbar erhebliche positive wirtschaftliche Effekte. Das geht aus einer Studie des Heidelberger Entwicklungsökonomen Axel Dreher und mehrerer internationaler Ko-Autoren hervor, über die die "F.A.Z. Woche" in ihrer aktuellen Ausgabe (Freitag) berichtet. Von China geförderte Entwicklungsprojekte steigern das Wirtschaftswachstum der Empfängerländer demnach genauso stark wie von den USA oder europäischen Ländern initiierte Projekte.

Stockholm | Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an den US-Verhaltensökonom Richard Thaler. Das teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm mit. Thaler gilt als einer der weltweit führenden Verhaltensökonomen und beriet in der Vergangenheit unter anderem den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama.

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Luxemburg | Die Arbeitslosenquote in der Europäischen Union ist weiter gesunken. Sie lag saisonbereinigt im August 2017 bei 7,6 Prozent und damit deutlich niedriger als im August 2016, als sie 8,5 Prozent betrug, teilte Eurostat am Montag mit. Dies sei die niedrigste Quote, die seit November 2008 in den EU-Staaten verzeichnet wurde, so die Statistiker.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 1,00 und 1,25 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Die Fed hatte ihren Leitzins zuletzt im Juni um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Luxemburg | Der europäische Rettungsschirm ESM will Ende des Jahres zum ersten Mal eine Anleihe in fremder Währung auflegen: Nach derzeitiger Planung wird die Organisation mit Sitz in Luxemburg mindestens eine Milliarde Dollar bei internationalen Investoren einsammeln, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Washington | Die Arbeitslosenquote in den USA ist im August leicht auf 4,4 Prozent gestiegen. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge rund 156.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft.

München | Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat mit Blick auf das Krisenland Italien vor "massiven politischen Konflikten" in Europa gewarnt. "Man kann das Land mit Staatsanleihenkäufen der Europäischen Zentralbank und wachsender versteckter Kreditvergabe durch das Target-System sicherlich lange liquide halten. Allerdings wird irgendwann der Druck steigen, dem Land mit offenen Transfers zu helfen", sagte Fuest der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe).

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Brüssel | Die Behörden in Belgien haben offenbar bereits seit zwei Monaten von einer von einer möglichen Belastung von Eiern mit dem Insektizid Fipronil erfahren. Man habe seit Anfang Juni gewusst, dass es möglicherweise ein Problem mit Fipronil in der Geflügelzucht gebe, sagte eine Sprecherin der belgischen Agentur für Lebensmittelsicherheit dem Fernsehsender VRT.

Mailand | Der italienische Top-Modeschöpfers Giorgio Armani hat einen "generellen Wechsel beim Einkaufsverhalten" beklagt. "2016 hat sich als schwieriges Jahr für die Mode- und Luxusbranche herausgestellt", sagte Armani dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Nach vielen Wachstumsjahren war der Umsatz im vergangenen Jahr erstmals um fünf Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro gesunken.

London | Der Vorstandschef der britischen Großbank Standard Chartered, Bill Winters, hat vor einem möglichen Konjunktureinbruch in den USA gewarnt. "Die Situation ist sicherlich prekär", sagte Winters dem "Handelsblatt". "Die USA sind schon sehr weit im Konjunkturzyklus fortgeschritten und müssten statistisch gesehen eigentlich auf eine Abkühlung zusteuern."

Theater Köln - Premieren 2017

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Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

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"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

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Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

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„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

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"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

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Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

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Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

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„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

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Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

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„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

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Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

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Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

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„Occident Express“ hält im Schauspiel

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Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

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Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

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Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

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Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

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Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

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Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

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„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

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Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

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Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

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Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

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