Weltwirtschaft

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins am Mittwoch gesenkt. Der Leitzinssatz bewegt sich damit in einer Spanne zwischen 2,0 und 2,25 Prozent, teilte die Zentralbank am Nachmittag (Ortszeit) mit. Zudem werde die US-Notenbank die Drosselung ihres Anleihenprogramms im August beenden, zwei Monate früher als geplant.

San Francisco | Google und Amazon steigern ihre Gewinne - wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß.

Düsseldorf | Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei bereitet sich weiterhin darauf vor, dass US-Zulieferer ab dem 19. August nur sehr eingeschränkt Geschäfte mit dem Unternehmen machen dürfen. Das sagte David Wang, stellvertretender Vorsitzender von Huawei Deutschland, der "Welt" (Mittwochsausgabe). Zwar hatte US-Präsident Donald Trump jüngst angekündigt, dass ein entsprechendes Verbot der US-Regierung aufgehoben würde.

London | Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu werden. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Deutschland und Frankreich hätten schon vor längerer Zeit vereinbart, Carney als neuen Geschäftsführenden Direktor des Währungsfonds zu unterstützen.

Luxemburg | Im Mai 2019 ist das saisonbereinigte Absatzvolumen im Einzelhandel in der EU gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent zurückgegangen. Im Euroraum lag der Rückgang in diesem Zeitraum bei 0,3 Prozent, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mit. Im April 2019 war das Einzelhandelsvolumen sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,1 Prozent gesunken.

Berlin | Die deutsche Wirtschaft wehrt sich gegen ein neues Firmen-Ratingsystem, an dem die chinesische Regierung feilt und das Teil des umstrittenen Sozialkreditsystems ist. Der geplante Credit-Score eines Unternehmens könnte ein "Make or break"-Faktor für viele Firmen sein, warnt die EU-Handelskammer in China in einer bisher unveröffentlichten Analyse, über die das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) berichtet. Alle Firmen, die in China tätig sind, sollen künftig in verschiedenen Listen danach bewertet werden, wie gut sie sich an die Regeln in der Volksrepublik halten.

Frankfurt/Main | Angesichts von gleich fünf neu zu besetzenden Spitzenämtern in der EU warnen führende Ökonomen davor, das Amt des künftigen EZB-Präsidenten an einen Kompromisskandidaten zu vergeben. In Brüssel werden harte Verhandlungen erwartet, die stark von unterschiedlichen nationalen Interessen geprägt sind. "Alle sollten sich doch einig sein, dass in erster Linie die Qualifikation und nicht die Nationalität zählt", sagte Michael Heise, Chefökonom der Allianz, der "Welt am Sonntag".

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Peking | Der Handelsstreit zwischen China und den USA eskaliert weiter. Als Vergeltung für neue Strafzölle der US-Regierung kündigte Peking am Montag Sonderabgaben auf weitere Importe aus den USA an: Dies soll US-Produkte im Gesamtvolumen von 60 Milliarden US-Dollar betreffen, teilte die chinesische Regierung mit. Die Maßnahmen sollen am 1. Juni in Kraft treten.

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Berlin | Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln und die New Yorker Denkfabrik The Conference Board (TCB) haben erstmals einen Index zum Konsumklima vorgelegt. Der "TCB-IW-Verbrauchervertrauen" biete im Vergleich zu bestehenden Kennziffern wie dem GfK-Konsumklimaindex oder dem HDE-Konsumbarometer zusätzlichen Nutzen durch einen Schwerpunkt auf der internationalen Vergleichbarkeit der Ergebnisse, berichtet die "Welt am Sonntag". Dem Blatt liegen die Ergebnisse der ersten Erhebung vor.

Aschheim | Große Investoren von Wirecard kritisieren den Umgang des Zahlungsdienstleisters mit Bilanzproblemen in Singapur. Im "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) forderten mehrere Fondsmanager den DAX-Konzern dazu auf, mehr Transparenz zu schaffen und seine Managementstrukturen zu reformieren. "Wirecard hätte gut daran getan, schon früher einen Prüfungsausschuss (des Aufsichtsrats) einzurichten", sagte Vanda Heinen von Union Investment.

Hongkong | Der Gründer des chinesischen Automarke Byton, Carsten Breitfeld, wechselt als CEO zum chinesischen Konkurrenten Iconiq Motors. "Wir haben uns für Carsten Breitfeld entschieden, weil er uns den meisten Wert bringt", sagte Iconiq-Gründer Wu Nan dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Vor dem Start von Byton im Jahr 2016 hatte Breitfeld rund zwei Jahrzehnte für BMW gearbeitet, zuletzt als Entwicklungsleiter des Hybrid-Sportwagens i8. Die Erfahrung von Breitfeld bei BMW und Byton werde eine große Hilfe im Produktaufbau von Iconiq sein, sagte Wu.

Washington | US-Präsident Donald Trump hat dem US-Flugzeugbauer Boeing empfohlen, die umstrittenen 737-Max-Modelle umzubenennen. "If I were Boeing, I would FIX the Boeing 737 MAX, add some additional great features, & REBRAND the plane with a new name", schrieb Trump am Montag bei Twitter. Kein Produkt auf der Welt habe Schaden wie die 737-Max-Modelle genommen.

Brüssel | Die EU-Staaten haben nach einem monatelangen Streit den Weg für Handelsgespräche mit den USA freigemacht. Die Mehrheit der Mitgliedsländer stimmte am Montag für ein entsprechendes Verhandlungsmandat für EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. Ziel der Verhandlungen ist der Abbau von Industriezöllen.

Algier | Nach dem Rücktritt von Abd al-Aziz Bouteflika als Präsident Algeriens ist der Vorsitzende des algerischen Nationalrats, Abdelkader Bensalah, am Dienstag zum Interimspräsidenten des Landes ernannt worden.

Kiel | Mit einer raschen Lösung des Subventionsstreits um Airbus und Boeing ist wohl nicht zu rechnen. "Das Kernproblem im Airbus-Boeing Streit ist, dass die Regeln der WTO zu Subventionen schwach sind, die Verhandlungspositionen von Airbus und Boeing bei ihren jeweiligen Regierungen aber extrem stark", sagte Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, der "Welt" (Mittwochsausgabe). "Das sind eben nationale Champions."

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