Weltwirtschaft

Luxemburg | Die Hauspreise in der Europäischen Union sind im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,2 Prozent gestiegen. Im Euroraum stiegen sie ebenfalls um 4,2 Prozent, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mit. Gegenüber dem ersten Quartal 2019 stiegen die Hauspreise im zweiten Quartal im Euroraum um 1,7 Prozent und in der EU um 1,6 Prozent.

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Genf | Die Welthandelsorganisation (WTO) hat im Zusammenhang mit Airbus-Subventionen den USA Strafzölle in einer Höhe von bis zu 7,5 Milliarden US-Dollar auf EU-Importe abgesegnet. Das teilte die Organisation am Mittwoch mit. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft hatte schon vor Bekanntgabe der Entscheidung mit milliardenschweren Effekten gerechnet, etwa durch Produktionsverlagerung.

Mannheim | Die Konjunkturerwartungen für China sinken weiter. Nach einer vom 4. bis 18. September durchgeführten Umfrage sank der vom ZEW ermittelte CEP-Indikator für China um 12,8 Punkte und damit zum zweiten Mal in Folge, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Im Vormonat lag der Rückgang bei 4,8 Punkten.

Washington | Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA zeigt sich offen dafür, wenn andere Staaten das Startverbot für die Boeing-Maschinen vom Typ 737 Max lockern. Dies sei eine Entscheidung der jeweiligen Länder, hieß es in einer Mitteilung der FAA am Montag nach einem Treffen mit Vertretern von Flugaufsichtsbehörden aus aller Welt: "Each government will make its own decision to return the aircraft to service, based on a thorough safety assessment." Berichte, wonach eine Lockerung in den USA bevorstehen könnte, erwiesen sich als falsch: Für die USA gebe es weiter keinen Zeitplan, wann das Flugverbot aufgehoben wird, hieß es.

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London | Der britische Reisekonzern Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet. Ein entsprechender Antrag vor Gericht sei bereits gestellt worden, teilte das Unternehmen in der Nacht zum Montag mit. Alle Flüge wurden gestrichen - eine zivile Rückholaktion wurde gestartet.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins am Mittwoch zum zweiten Mal in Folge gesenkt. Der Leitzinssatz bewegt sich damit in einer Spanne zwischen 1,75 und 2,0 Prozent, teilte die Zentralbank am Nachmittag (Ortszeit) mit. Beobachter hatten diese Entscheidung erwartet.

Paris | Die Subventions- und Steuerpolitik der EU verzerrt den Wettbewerb im Reedereigeschäft. Zu diesem Ergebnis kommt, wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ein Bericht der OECD, den die Organisation der Industrieländer am Dienstag vorstellen wird. Kritisiert wird darin, dass es seit 1996 immer mehr EU-Mitgliedsländern erlaubt wurde, die Geschäfte mit dem Be- und Entladen der Schiffe steuerlich ebenso zu begünstigen wie den Verkehr auf hoher See.

Washington | US-Präsident Donald Trump hat am Freitagabend nach Börsenschluss eine Erhöhung der Strafzölle für China angekündigt. Ab 1. Oktober werde die bereits bekannte Steuer auf Waren im Wert von 250 Milliarden US-Dollar aus China, die derzeit bei 25 Prozent liege, auf 30 Prozent erhöht werden, teilte Trump über Twitter mit. Für weitere Waren im Wert von 300 Milliarden US-Dollar, die ab 1. September mit zehn Prozent besteuert werden sollten, soll der Zolltarif auf 15 Prozent angehoben werden.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins am Mittwoch gesenkt. Der Leitzinssatz bewegt sich damit in einer Spanne zwischen 2,0 und 2,25 Prozent, teilte die Zentralbank am Nachmittag (Ortszeit) mit. Zudem werde die US-Notenbank die Drosselung ihres Anleihenprogramms im August beenden, zwei Monate früher als geplant.

San Francisco | Google und Amazon steigern ihre Gewinne - wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß.

Düsseldorf | Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei bereitet sich weiterhin darauf vor, dass US-Zulieferer ab dem 19. August nur sehr eingeschränkt Geschäfte mit dem Unternehmen machen dürfen. Das sagte David Wang, stellvertretender Vorsitzender von Huawei Deutschland, der "Welt" (Mittwochsausgabe). Zwar hatte US-Präsident Donald Trump jüngst angekündigt, dass ein entsprechendes Verbot der US-Regierung aufgehoben würde.

London | Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu werden. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Deutschland und Frankreich hätten schon vor längerer Zeit vereinbart, Carney als neuen Geschäftsführenden Direktor des Währungsfonds zu unterstützen.

Luxemburg | Im Mai 2019 ist das saisonbereinigte Absatzvolumen im Einzelhandel in der EU gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent zurückgegangen. Im Euroraum lag der Rückgang in diesem Zeitraum bei 0,3 Prozent, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mit. Im April 2019 war das Einzelhandelsvolumen sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,1 Prozent gesunken.

Berlin | Die deutsche Wirtschaft wehrt sich gegen ein neues Firmen-Ratingsystem, an dem die chinesische Regierung feilt und das Teil des umstrittenen Sozialkreditsystems ist. Der geplante Credit-Score eines Unternehmens könnte ein "Make or break"-Faktor für viele Firmen sein, warnt die EU-Handelskammer in China in einer bisher unveröffentlichten Analyse, über die das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) berichtet. Alle Firmen, die in China tätig sind, sollen künftig in verschiedenen Listen danach bewertet werden, wie gut sie sich an die Regeln in der Volksrepublik halten.

Frankfurt/Main | Angesichts von gleich fünf neu zu besetzenden Spitzenämtern in der EU warnen führende Ökonomen davor, das Amt des künftigen EZB-Präsidenten an einen Kompromisskandidaten zu vergeben. In Brüssel werden harte Verhandlungen erwartet, die stark von unterschiedlichen nationalen Interessen geprägt sind. "Alle sollten sich doch einig sein, dass in erster Linie die Qualifikation und nicht die Nationalität zählt", sagte Michael Heise, Chefökonom der Allianz, der "Welt am Sonntag".

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