Weltwirtschaft

Hongkong | Der Gründer des chinesischen Automarke Byton, Carsten Breitfeld, wechselt als CEO zum chinesischen Konkurrenten Iconiq Motors. "Wir haben uns für Carsten Breitfeld entschieden, weil er uns den meisten Wert bringt", sagte Iconiq-Gründer Wu Nan dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Vor dem Start von Byton im Jahr 2016 hatte Breitfeld rund zwei Jahrzehnte für BMW gearbeitet, zuletzt als Entwicklungsleiter des Hybrid-Sportwagens i8. Die Erfahrung von Breitfeld bei BMW und Byton werde eine große Hilfe im Produktaufbau von Iconiq sein, sagte Wu.

Washington | US-Präsident Donald Trump hat dem US-Flugzeugbauer Boeing empfohlen, die umstrittenen 737-Max-Modelle umzubenennen. "If I were Boeing, I would FIX the Boeing 737 MAX, add some additional great features, & REBRAND the plane with a new name", schrieb Trump am Montag bei Twitter. Kein Produkt auf der Welt habe Schaden wie die 737-Max-Modelle genommen.

Brüssel | Die EU-Staaten haben nach einem monatelangen Streit den Weg für Handelsgespräche mit den USA freigemacht. Die Mehrheit der Mitgliedsländer stimmte am Montag für ein entsprechendes Verhandlungsmandat für EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. Ziel der Verhandlungen ist der Abbau von Industriezöllen.

Algier | Nach dem Rücktritt von Abd al-Aziz Bouteflika als Präsident Algeriens ist der Vorsitzende des algerischen Nationalrats, Abdelkader Bensalah, am Dienstag zum Interimspräsidenten des Landes ernannt worden.

Kiel | Mit einer raschen Lösung des Subventionsstreits um Airbus und Boeing ist wohl nicht zu rechnen. "Das Kernproblem im Airbus-Boeing Streit ist, dass die Regeln der WTO zu Subventionen schwach sind, die Verhandlungspositionen von Airbus und Boeing bei ihren jeweiligen Regierungen aber extrem stark", sagte Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, der "Welt" (Mittwochsausgabe). "Das sind eben nationale Champions."

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Brüssel | Die Autobauer Tesla und Fiat Chrysler (FCA) haben sich in Europa zu einer sogenannten Emissionsgemeinschaft zusammengeschlossen: Die Fahrzeuge der beiden Hersteller werden demnach bei der Ermittlung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes der Gesamtflotte zusammengerechnet, diese Möglichkeit ergibt sich aus der EU-Verordnung 443/2009. "Im Februar 2019 gaben Fiat Chrysler und Tesla eine Absichtserklärung zum Zusammenschluss gemäß Artikel 7 Absatz 5 der Verordnung für das Jahr 2019 ab", bestätigte ein Sprecher der EU-Kommission der "Welt" (Dienstagsausgabe). Diese Ankündigung sei veröffentlicht worden, sodass sich andere Hersteller dem Bündnis hätten anschließen können.

Mannheim | Die Konjunkturerwartungen für China gehen weiter zurück. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mit. Der sogenannte CEP-Indikator, der die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten für China auf Sicht von zwölf Monaten wiedergibt, ging in der März-Umfrage (6.3. – 21.3.2019) um 11,5 Punkte zurück und liegt damit bei aktuell minus 25,0 Punkten (Februar 2019: minus 13,5 Punkte).

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Brüssel | Die EU-Kommission hat eine Strafe in Höhe von 1,49 Milliarden Euro gegen den US-Internetkonzern Google verhängt. Grund sei ein Verstoß gegen das EU Kartellrecht, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Das Unternehmen habe seine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Online-Werbung missbraucht, indem durch restriktive Klauseln in Verträgen mit Websites Dritter verhindert worden sei, dass Wettbewerber Werbeanzeigen auf diesen Internetseiten platzieren konnten.

Linz | Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine setzt künftig noch stärker auf Elektromobilität. "Wir können von der Elektromobilität profitieren. Denn durch das Gewicht der Elektromotoren, vor allem der Batterien, ist das Thema Leichtbau dort noch stärker als bisher in den Fokus gerückt.

Brüssel | Die europäischen Wettbewerbshüter planen laut eines Medienberichts, in den nächsten Wochen Bußgelder von jeweils bis zu einer Milliarde Euro gegen die drei deutschen Autokonzerne BMW, Volkswagen und Daimler zu verhängen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Die Autobauer sollen sich bei der Größe von AdBlue-Tanks illegal abgesprochen und vereinbart haben, keine Partikelfilter in Ottomotoren einzubauen, mit denen man den Ausstoß von gesundheitsgefährdenden Feinstäuben hätte reduzieren können.

Washington | Die Arbeitslosenrate in den USA ist im Februar auf einen Wert von 3,8 Prozent gesunken. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge rund 20.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft.

New York | Der Dow-Jones-Index hat das Jahr 2018 am Freitag mit einem Zählerstand von 23.062,40 Punkten und einem Jahresminus von 6,7 Prozent beendet. Den höchsten Stand hatte der Dow am 3. Oktober mit gut 26,830 Punkten erreicht, den niedrigsten Zählerstand verzeichnete der Index am 24. Dezember mit rund 21,795 Punkten. 2017 hatte der Dow Jones um 25,1 Prozent zugelegt.

Berlin | EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska hat die deutsche und europäische Autoindustrie zum raschen Umstieg auf abgasfreie Fahrzeuge aufgerufen und Warnungen vor Arbeitsplatzverlusten durch neue Klimaschutzvorgaben zurückgewiesen. "Wir können nur wettbewerbsfähig bleiben, wenn wir den Wandel zu sauberen Autos schaffen", sagte Bienkowska den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Asien und die USA bewegten sich bereits hin zu abgasfreien Autos, vor allem China werde die Kosten solcher Fahrzeuge schnell senken.

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Washington | Weihnachtscrash an den US-Börsen. Am Montag hat der Dow 2,91 Prozent nachgelassen und vor den handelsfreien Tagen bei 21.792,20 Punkten geschlossen. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.340 Punkten im Minus gewesen (-2,94 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.940 Punkten (-1,72 Prozent). Auch die Börse in Tokio ließ deutlich nach.

Washington | US-Präsident Donald Trump wechselt seinen Verteidigungsminister früher als bisher geplant aus. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan werde das Amt zum 1. Januar kommissarisch übernehmen, teilte Trump am Sonntagmittag (Ortszeit) über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

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