Weltwirtschaft

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Washington | Facebook wird Nutzern vorerst nicht die Möglichkeit geben, gar keine Werbung mehr zu sehen - auch nicht gegen Bezahlung.

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Berlin | Wirtschaftsforscher in Deutschland fürchten, dass der Handelsstreit zwischen den USA und China die ganze Welt in Mitleidenschaft ziehen könnte. "Die Unsicherheit durch den Handelskonflikt kann weltweit eine Investitionszurückhaltung auslösen und damit die gesamte Weltkonjunktur ausbremsen", sagte Dennis Snower, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Die angekündigten Gegenmaßnahmen Chinas bedeuten vom Volumen und von der Struktur her eine massive Verschärfung der Eskalation."

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Luxemburg | Die Inflationsrate im Euroraum beträgt im März 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich 1,4 Prozent.

Peking | China setzt am Montag die bereits angedrohten neuen Zölle auf US-Importe um. Das teilte das chinesische Finanzministerium am Sonntag mit. Der Schritt war vor einer Woche angekündigt worden, sollte nicht bis Ende März doch noch eine Einigung gefunden werden.

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Shenzhen | Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei drängt an die Weltspitze. "Unsere Ambition ist es, auf dem Weltmarkt die Nummer eins zu werden", sagte Richard Yu, Chef des Konsumentengeschäfts bei Huawei, dem "Handelsblatt". Das Ziel ist mehr als ehrgeizig, denn bislang liegt sein Unternehmen auf Platz drei.

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Luxemburg | Im Jahr 2017 sind die USA und China die zwei wichtigsten Handelspartner der Europäischen Union im Warenverkehr geblieben. Das teilte das Statistikamt der Europäischen Union (Eurostat) am Montag mit. Der Handel mit den Vereinigten Staaten machte demnach 631 Milliarden Euro beziehungsweise 16,9 Prozent des gesamten Warenverkehrs der EU aus.

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Die EU und mehrere weitere Länder werden vorerst von den angekündigten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins angehoben. Die Fed-Funds-Rate liege künftig in einer Spanne zwischen 1,50 und 1,75 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Der Schritt war von Experten erwartet worden.

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Ankara | Der türkische Tourismusminister Numan Kurtulmus sieht die Tourismusbranche in seinem Land im Aufwind. "Die Krise ist vorbei", sagte er dem "Handelsblatt". Er erwartet demnach einen Rekord von 38 Millionen Touristen in diesem Jahr, darunter fünf Millionen Deutsche.

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Berlin | Die deutsche Wirtschaft und Politik kritisieren die Überlegungen der US-Regierung, Strafzölle und Importquoten auf Stahl- und Aluminium-Produkte einzuführen. "America First wird vom Slogan immer mehr zur Wirklichkeit", sagte Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Die USA setzten in der Handelspolitik verstärkt auf Strafzölle statt auf die Wirkung von möglichst allgemein verbindlichen Regeln.

Amsterdam | Der Vorstandschef der niederländischen Großbank ING, Ralph Hamers, fürchtet wegen der digitalen Revolution einen drastischen Stellenabbau in der Finanzbranche. "Unsere Erfahrung ist, dass dem digitalen Umbau ungefähr die Hälfte der Stellen in einer Filialbank zum Opfer fällt", sagte der Chef des Geldhauses dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Fast 90 Prozent der Prozesse einer Bank ließen sich automatisieren, schätzt der Topmanager.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 1,25 und 1,50 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Die Fed hatte die Spanne des Leitzinses zuletzt im Dezember um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Berlin | Führende europäische Ökonomen rechnen damit, dass Frankreich Deutschland in den kommenden Jahren bei der Wachstumsdynamik überholen wird. "Frankreich hat ein goldenes Jahrzehnt vor sich und wird Deutschland schon bald als Wachstumslokomotive an der Spitze der Währungsunion ablösen", sagte Holger Schmieding, Chefökonom von Berenberg, der "Welt am Sonntag".

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hebt ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte an. Dieser bewege sich damit künftig in der Spanne zwischen 1,25 und 1,50 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Beobachter hatten diese Entscheidung erwartet.

London | Die EU-Bankenaufsicht EBA ist erleichtert darüber, dass die EU-Staats- und Regierungschefs eine Entscheidung über den künftigen Standort der Behörde getroffen haben. "Für uns ist gut, dass jetzt auch für die Mitarbeiter Klarheit herrscht", sagte EBA-Exekutivdirektor Adam Farkas dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Das gebe der EBA die Möglichkeit, "den Übergangsprozess möglichst problemlos zu gestalten", sagte er der Zeitung.

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