Weltwirtschaft

Kiel | Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) sieht in dem Einbruch der deutschen Exporte im April den Tiefpunkt der aktuellen Wirtschaftskrise erreicht. "Der Absturz im April war die Talsohle, einen weiteren Rückgang im weiteren Jahresverlauf erwarten wir nicht, sondern eine allmähliche Erholung", sagte der IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Für das Gesamtjahr erwarten die Forscher derzeit einen Rückgang der Exporte um 13 Prozent.

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Wien | Die meisten der Mitgliedstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) wollen die Ölförderung drastisch senken, um den Verfall des Ölpreises zu stoppen. Die Ölproduktion solle von Anfang Mai bis Ende Juni um täglich zehn Millionen Barrel gedrosselt werden, teilte die OPEC am Freitag nach langen Verhandlungen per Videokonferenz mit. Von Anfang Juli bis Ende Dezember solle die Produktion dann um acht Millionen Barrel pro Tag zurückgefahren werden.

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Dubai | Die Fluggesellschaft Emirates streicht ab dem 25. März sämtliche Passagierflüge. Dieser Schritt werde der Emirates-Gruppe in der Corona-Krise helfen, ihre Geschäftsfähigkeit zu erhalten und Arbeitsplätze weltweit zu sichern, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Der Betrieb der Frachttochter Sky Cargo soll unterdessen fortgesetzt werden.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins am Dienstag überraschend gesenkt. Der Leitzinssatz bewege sich damit in einer Spanne zwischen 1,0 und 1,25 Prozent, teilte die Zentralbank am Vormittag (Ortszeit) mit. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus stellten sich abzeichnende Risiken für die wirtschaftliche Aktivität dar, hieß es in einer Mitteilung der Fed.

New York | Die Schulden der US-Privathaushalte sind im letzten Quartal 2019 auf ein neues Rekordhoch von 14,15 Billionen Dollar angestiegen. Das teilte die US-Zentralbank Federal Reserve mit. Immobilienkredite hatten dabei ein Volumen von 9,95 Billionen, alle anderen Kredite ein Volumen von 4,2 Billionen US-Dollar.

Duisburg | Viele Chinesen werden laut eines Experten in Folge der Abriegelung Wuhans wegen des Coronavirus ihre Existenz verlieren. Gerade bei Dienstleistungen könnten durch den Einbruch des Tourismus vor Ort "sehr unschöne Entwicklungen" auftreten, sagte Markus Taube, Professor für Ostasien-Wirtschaft an der Uni Duisburg-Essen, am Dienstag dem Deutschlandfunk. Dies habe mit der dünnen Finanzdecke von kleinen Unternehmen zu tun.

Washington | Die Arbeitslosenrate in den USA ist im Dezember bei 3,5 Prozent geblieben. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit.

New York | Der Dow-Jones-Index hat das Jahr 2019 am Dienstag mit einem Zählerstand von 28.538,44 Punkten und einem Jahresplus von 22,3 Prozent beendet. Den höchsten Stand hatte der Dow am 27. Dezember mit gut 28.645 Punkten erreicht, den niedrigsten Zählerstand verzeichnete der Index am 3. Januar mit rund 22.685 Punkten. 2018 hatte der Dow Jones gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Prozent nachgelassen.

Chicago | Der US-Flugzeugbauer Boeing stoppt die Produktion von Maschinen des Typs 737-Max. Die Maßnahme werde im Januar umgesetzt, teilte der Konzern am Montag mit. Entlassungen oder Zwangsurlaub von Mitarbeitern seien nicht geplant, hieß es.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins am Mittwoch unverändert belassen.

Mountain View | Der Google-Gründer und Chef des Google-Mutterkonzerns Alphabet, Larry Page, tritt zurück. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in einem Blog-Eintrag mit. Auch der derzeitige Alphabet-Präsident Sergey Brin, werde seinen Posten aufgeben.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins am Mittwoch zum dritten Mal in Folge gesenkt. Der Leitzinssatz bewegt sich damit in einer Spanne zwischen 1,5 und 1,75 Prozent, teilte die Zentralbank am Nachmittag (Ortszeit) mit. Beobachter hatten diese Entscheidung erwartet.

Washington | Die geplante deutsche Klimaabgabe auf Flugtickets verstößt nach Auffassung von US-Fluggesellschaften gegen transatlantische Verträge. Das geht aus einem Beschwerdebrief des Luftfahrtverbandes Airlines for America (A4A), in dem unter anderen die US-Branchengrößen American, Delta und United zusammengeschlossen sind, vom 25. Oktober hervor, über welches die "Welt" (Montagsausgabe) berichtet. In dem Schreiben an den für Transport zuständigen EU-Kommissar Henrik Hololei macht A4A-Präsident Nicholas Calio geltend, dass die von der Bundesregierung geplante Ticketsteuer "problematisch" sei.

Luxemburg | Die Hauspreise in der Europäischen Union sind im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,2 Prozent gestiegen. Im Euroraum stiegen sie ebenfalls um 4,2 Prozent, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mit. Gegenüber dem ersten Quartal 2019 stiegen die Hauspreise im zweiten Quartal im Euroraum um 1,7 Prozent und in der EU um 1,6 Prozent.

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Genf | Die Welthandelsorganisation (WTO) hat im Zusammenhang mit Airbus-Subventionen den USA Strafzölle in einer Höhe von bis zu 7,5 Milliarden US-Dollar auf EU-Importe abgesegnet. Das teilte die Organisation am Mittwoch mit. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft hatte schon vor Bekanntgabe der Entscheidung mit milliardenschweren Effekten gerechnet, etwa durch Produktionsverlagerung.

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