Weltwirtschaft

New York | Der Dow-Jones-Index hat das Jahr 2018 am Freitag mit einem Zählerstand von 23.062,40 Punkten und einem Jahresminus von 6,7 Prozent beendet. Den höchsten Stand hatte der Dow am 3. Oktober mit gut 26,830 Punkten erreicht, den niedrigsten Zählerstand verzeichnete der Index am 24. Dezember mit rund 21,795 Punkten. 2017 hatte der Dow Jones um 25,1 Prozent zugelegt.

Berlin | EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska hat die deutsche und europäische Autoindustrie zum raschen Umstieg auf abgasfreie Fahrzeuge aufgerufen und Warnungen vor Arbeitsplatzverlusten durch neue Klimaschutzvorgaben zurückgewiesen. "Wir können nur wettbewerbsfähig bleiben, wenn wir den Wandel zu sauberen Autos schaffen", sagte Bienkowska den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Asien und die USA bewegten sich bereits hin zu abgasfreien Autos, vor allem China werde die Kosten solcher Fahrzeuge schnell senken.

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Washington | Weihnachtscrash an den US-Börsen. Am Montag hat der Dow 2,91 Prozent nachgelassen und vor den handelsfreien Tagen bei 21.792,20 Punkten geschlossen. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.340 Punkten im Minus gewesen (-2,94 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.940 Punkten (-1,72 Prozent). Auch die Börse in Tokio ließ deutlich nach.

Washington | US-Präsident Donald Trump wechselt seinen Verteidigungsminister früher als bisher geplant aus. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan werde das Amt zum 1. Januar kommissarisch übernehmen, teilte Trump am Sonntagmittag (Ortszeit) über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Warschau | Der polnische Arbeitgeberverband ZPP hat vor negativen Folgen des deutschen Einwanderungsgesetzes für die heimische Wirtschaft gewarnt. "Nach unserem moderaten Szenario, das wir für realistisch halten, werden 500.000 Ukrainer den polnischen Arbeitsmarkt verlassen. Nach unserem Negativszenario wären es doppelt so viele", sagte ZPP-Sprecher Jakub Binkowski der "Welt am Sonntag".

Luxemburg | aktualisiert | Die umstrittenen Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) sind laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zulässig. Die EZB verstoße damit nicht gegen das Verbot der Staatsfinanzierung und nicht gegen ihr Mandat, urteilte der Europäische Gerichtshof am Dienstag. Für mehr als 2 Billionen Euro hatten die EZB und 18 nationale Notenbanken der Eurozone seit März 2015 Staatsanleihen aufgekauft. Nach der Entscheidung des EuGH sehen die Kläger Konfliktpotenzial mit dem Bundesverfassungsgericht. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, begrüßte das Urteil.

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Washington | Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einer merklichen Abkühlung der Konjunktur in der Eurozone. Die Abwärtsrisiken überwögen, heißt es in einem Zwischenbericht des IWF zu den wirtschaftspolitischen Konsultationen zwischen der Washingtoner Organisation und der Währungsunion, den ein Vertreter des IWF kürzlich in Brüssel Spitzenbeamten aus den Mitgliedstaaten präsentierte. Der "Spiegel" berichtet darüber.

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Luxemburg | Die Zahl der Flugpassagiere in der Europäischen Union hat einen neuen Rekordstand erreicht. Im Jahr 2017 reisten 1,043 Milliarden Passagiere in der EU mit einem Flugzeug, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mit. Dies ist ein Anstieg um sieben Prozent gegenüber dem Jahr 2016 und um 39 Prozent gegenüber 2009.

Madrid | Die US-Firma Veritas, die Kunden die Entschlüsselung ihres Erbgutes anbietet, will nach Deutschland expandieren.

Brüssel | Die Europäische Union verschärft laut eines Zeitungsberichts ihre Gangart gegen Chinas neue Seidenstraße. Die EU-Kommission habe erstmals einen Antidumpingzoll gegen ein chinesisches Unternehmen mit der Begründung verhängt, dieses habe im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative Pekings von unerlaubten Subventionen profitiert, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eigene Informationen. Ein chinesischer Reifenhersteller sei durch diese Staatshilfe erst in die Lage versetzt worden, den italienischen Konkurrenten Pirelli zu übernehmen, argumentiert die Brüsseler Behörde in ihrer Entscheidung, die im Amtsblatt veröffentlicht wurde.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins am Donnerstag unverändert belassen. Der Leitzinssatz bewegt sich damit künftig weiterhin in einer Spanne zwischen 2,0 und 2,25 Prozent, teilte die Zentralbank am Nachmittag (Ortszeit) mit. Gleichzeitig stellten die Währungshüter aber Zinserhöhungen in Aussicht.

Luxemburg | Die Inflationsrate im Euroraum beträgt im Oktober 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich 2,2 Prozent. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch nach einer Schnellschätzung mit. Im September hatte die jährliche Inflation 2,1 Prozent betragen.

Stockholm | Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die US-Ökonomen William D. Nordhaus und Paul Romer. Das teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm mit. Nordhaus wurde für seine Forschungen im Bereich der Klimaökonomik ausgewählt.

Frankfurt/Main | Der europäische Bankenabwicklungsfonds SRF soll größer werden als bisher bekannt. "Bisher gingen Schätzungen davon aus, dass der SRF im Jahr 2024 ein Zielvolumen von circa 55 Milliarden Euro haben würde", heißt es in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums, über das das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. "Aktuellere Daten führen zu Schätzungen, dass das Zielvolumen zwischen 59 und 71 Milliarden Euro betragen könnte."

Ankara | Die türkische Notenbank hat ihren Leitzins deutlich angehoben. Der zentrale Leitzins werde künftig bei 24 Prozent liegen, teilten die Notenbanker am Donnerstag mit. Zuvor hatte er bei 17,75 Prozent gelegen.

Kölner Karneval

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Studierende beleuchten Europawahl 2019

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Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

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