Weltwirtschaft

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 1,25 und 1,50 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Die Fed hatte die Spanne des Leitzinses zuletzt im Dezember um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Berlin | Führende europäische Ökonomen rechnen damit, dass Frankreich Deutschland in den kommenden Jahren bei der Wachstumsdynamik überholen wird. "Frankreich hat ein goldenes Jahrzehnt vor sich und wird Deutschland schon bald als Wachstumslokomotive an der Spitze der Währungsunion ablösen", sagte Holger Schmieding, Chefökonom von Berenberg, der "Welt am Sonntag".

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hebt ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte an. Dieser bewege sich damit künftig in der Spanne zwischen 1,25 und 1,50 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Beobachter hatten diese Entscheidung erwartet.

London | Die EU-Bankenaufsicht EBA ist erleichtert darüber, dass die EU-Staats- und Regierungschefs eine Entscheidung über den künftigen Standort der Behörde getroffen haben. "Für uns ist gut, dass jetzt auch für die Mitarbeiter Klarheit herrscht", sagte EBA-Exekutivdirektor Adam Farkas dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Das gebe der EBA die Möglichkeit, "den Übergangsprozess möglichst problemlos zu gestalten", sagte er der Zeitung.

New York | Der Vorstandschef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, hat eigene Fehler eingestanden. "Historisch, in Bezug auf unsere Rendite, sind wir natürlich nicht zufrieden", sagte er dem "Manager Magazin" (17. November). "Natürlich hätten wir besser performen können", sagte Blankfein bezogen auf die Ergebnisse der vergangenen Quartale.

Wilmington | Peter Mock, Europa-Direktor des International Council on Clean Transportation (ICCT), fordert eine verpflichtende E-Auto-Quote für die EU und sieht China im technologischen Wettlauf davonziehen: "Die EU-Kommission müsste eine verbindliche E-Mobilitätsquote für die Hersteller für 2030 vorschreiben. Es wäre für die Branche ein Eigentor, würde sie dies in Brüssel verhindern. Das wäre fatal und unglaubwürdig", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe) mit Blick auf neue Vorschläge der EU-Kommission zur Verschärfung der zulässigen CO2-Werte von 2021 bis 2030, die für diesen Mittwoch erwartet werden.

Moskau | Die russische Zentralbankchefin Elvira Nabiullina schätzt den Zeitraum der Bankenkonsolidierung in Russland auf "noch ein bis zwei Jahre". Der Großteil der Arbeit sei erledigt, das Finanzsystem weitgehend gesund, sagte die 54-Jährige dem "Handelsblatt" (Donnerstag-Ausgabe). Die weitere Privatisierung der Staatsbanken Sberbank und VTB könne aber erst nach der Konsolidierung des Sektors fortgesetzt werden und nachdem die Bevölkerung wieder Vertrauen in die Privatbanken gefasst habe, fügte sie hinzu.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 1,00 und 1,25 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Die Fed hatte ihren Leitzins zuletzt im Juni um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Peking | Der Aufstieg Chinas zu einem der größten Geldgeber Afrikas und anderer Regionen hat anders als bislang oft angenommen offenbar erhebliche positive wirtschaftliche Effekte. Das geht aus einer Studie des Heidelberger Entwicklungsökonomen Axel Dreher und mehrerer internationaler Ko-Autoren hervor, über die die "F.A.Z. Woche" in ihrer aktuellen Ausgabe (Freitag) berichtet. Von China geförderte Entwicklungsprojekte steigern das Wirtschaftswachstum der Empfängerländer demnach genauso stark wie von den USA oder europäischen Ländern initiierte Projekte.

Stockholm | Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an den US-Verhaltensökonom Richard Thaler. Das teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm mit. Thaler gilt als einer der weltweit führenden Verhaltensökonomen und beriet in der Vergangenheit unter anderem den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama.

33

Luxemburg | Die Arbeitslosenquote in der Europäischen Union ist weiter gesunken. Sie lag saisonbereinigt im August 2017 bei 7,6 Prozent und damit deutlich niedriger als im August 2016, als sie 8,5 Prozent betrug, teilte Eurostat am Montag mit. Dies sei die niedrigste Quote, die seit November 2008 in den EU-Staaten verzeichnet wurde, so die Statistiker.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 1,00 und 1,25 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Die Fed hatte ihren Leitzins zuletzt im Juni um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Luxemburg | Der europäische Rettungsschirm ESM will Ende des Jahres zum ersten Mal eine Anleihe in fremder Währung auflegen: Nach derzeitiger Planung wird die Organisation mit Sitz in Luxemburg mindestens eine Milliarde Dollar bei internationalen Investoren einsammeln, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Washington | Die Arbeitslosenquote in den USA ist im August leicht auf 4,4 Prozent gestiegen. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge rund 156.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft.

München | Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat mit Blick auf das Krisenland Italien vor "massiven politischen Konflikten" in Europa gewarnt. "Man kann das Land mit Staatsanleihenkäufen der Europäischen Zentralbank und wachsender versteckter Kreditvergabe durch das Target-System sicherlich lange liquide halten. Allerdings wird irgendwann der Druck steigen, dem Land mit offenen Transfers zu helfen", sagte Fuest der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe).

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Die aktuellen Nachrichten im Überblick

report-k.de

Seit 2004 berichtet Report-k.de | Kölns Internetzeitung über Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Karneval und mehr aus Köln. Dabei liegt der Fokus der Redaktion auf regionalen Nachrichten. Ergänzt wird das lokale Nachrichtenangebot durch die wichtigsten News aus Deutschland und der Welt. Sie haben interessante Themen oder Ihnen sind Dinge in Köln aufgefallen, Lobenswertes oder Kritisches, über die/das berichtet werden sollte? Dann nutzen Sie den kurzen Draht zur Redaktion: redaktion@report-k.de oder 0175.2546218 [Redaktionshotline].

Datenschutzerklärung  |  Impressum