Weltwirtschaft

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Washington | Die Arbeitslosenquote in den USA ist im Mai leicht auf 4,3 Prozent gesunken. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge rund 138.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft.

New York | Die US-Börsen haben am Donnerstag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Dow-Jones-Index mit 21.144,18 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,65 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.425 Punkten im Plus gewesen (+0,67 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.810 Punkten (+0,43 Prozent).

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Berlin | Die Deutsche Bahn (DB) setzt nach Informationen der "Welt" für ihr künftiges Wachstum auf China. Dort will der DB-Konzern in größerem Umfang in das Geschäft mit der Planung und Koordinierung von neuen Schienenprojekten sowie der Bauüberwachung und Instandhaltung von Hochgeschwindigkeitszügen einsteigen: Die Volksrepublik werde in absehbarer Zeit der größte Markt für das Projektgeschäft der Deutschen Bahn, sagte DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla der "Welt". Die DB wolle sich einen entscheidenden Teil des Geschäfts vor Ort sichern.

Washington | Der US-Kapitalmarktforscher Robert Arnott hält die Verschuldung der USA für das am meisten unterschätzte Problem an den globalen Finanzmärkten. "Ich kann Ihnen weder sagen, wann Investoren das Problem der US-Zahlungsverpflichtungen erkennen, noch, ob es mit einem Knall passieren wird oder sich einschleicht. Was ich weiß, ist, dass es von gefährlicher Naivität wäre, es zu ignorieren", sagte Arnott dem Wirtschaftsmagazin "Capital" (Ausgabe 6/2017).

Wiesbaden | Das Vereinigte Königreich ist für die deutschen Exporteure der zweitwichtigste Absatzmarkt unter den EU-Mitgliedstaaten. Im Jahr 2016 wurden nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) Waren im Wert von 707,7 Milliarden Euro aus Deutschland in die EU-Mitgliedstaaten exportiert. Der Anteil der deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich daran betrug 12,2 Prozent.

Washington | Die Arbeitslosenquote in den USA ist im April leicht auf 4,4 Prozent gesunken. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge rund 211.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft.

Brüssel | Die EU will Clearinghäuser in London offenbar notfalls lahmlegen, wenn sie die Abwicklung des Euro-Derivatehandels nach dem Brexit weiterhin in London betreiben und damit die finanzielle Stabilität der Eurozone gefährden.

Moskau | Trotz der Sanktionen des Westens wird die russische Wirtschaft nach jahrelanger Talfahrt 2017 wohl erstmals wieder wachsen: Das sagte der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow der "Welt am Sonntag". Die Entwicklung der russischen Wirtschaft sei in den vergangenen Jahren zwar "ohne Zweifel negativ" gewesen, das habe sich aber geändert. "Im vergangenen Jahr und im ersten Quartal 2017 verzeichneten wir in fast allen Bereichen der Industrie, vor allem im verarbeitenden Gewerbe, wieder Wachstum. Die Gesamtwirtschaft Russlands wird nach unseren Erwartungen in diesem Jahr um etwa zwei Prozent zulegen." Die Wirtschaftssanktionen hätten Russland getroffen, doch die Wirtschaft des Landes habe sich darauf inzwischen erfolgreich eingestellt, sagte Manturow. "Natürlich spüren wir die Folge des Embargos."

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Berlin | Eine Bande von deutschen und chinesischen Geschäftspartnern umgeht offenbar seit Jahren die Strafzölle der Europäischen Union gegen Billigimporte von Solarmodulen. Laut eines Berichts von "Focus Online" und "Handelsblatt" sind Staatsanwälte und Zollbeamte in Berlin, Bremen Münster und München aktiv. 110 Millionen Euro an Zoll und Steuern sollen allein die zehn Deutschen und Chinesen hinterzogen haben, gegen welche die Zollfahndungsämter München und Münster ermitteln.

Berlin | Für eine Mehrheit der Deutschen kommt die Türkei nach dem Verfassungsreferendum als Urlaubsland nicht mehr infrage: Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Nachrichtenmagazin "Focus".

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Paris | Frankreich will verhindern, dass die derzeit noch in London ansässige EU-Bankenaufsicht (Eba) nach Frankfurt am Main zieht. "Paris ist Kandidat für die European Banking Authority", sagte eine Sprecherin des französischen Finanzministers Michel Sapin dem "Handelsblatt". Es sei klar, dass Paris und Frankfurt mit Blick auf die Institutionen Konkurrenten seien, wie es auch insgesamt für die Finanzplätze gelte.

San Francisco | Der US-Währungshüter John Williams fürchtet wirtschaftliche Risiken durch Protektionismus. "Eines der größeren Risiken für die US- und die Weltwirtschaft besteht darin, dass Länder die gegenseitigen Handelshemmnisse deutlich erhöhen, sei es durch Zölle oder andere Maßnahmen", sagte der Präsident der Federal Reserve Bank of San Francisco dem "Handelsblatt". US-Präsident Donald Trump hat einen Kurswechsel in der Handelspolitik angedeutet und mit Strafzöllen gedroht.

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Berlin | Der Countdown für die Vergabe der staatlichen Anbaulizenzen für Cannabis-Pflanzen läuft: Seit Montag können sich Hersteller mit einem Firmensitz in Europa um eine der begehrten Anbaulizenzen für Medizinalhanf bewerben. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am Montag entsprechende Unterlagen auf seiner Homepage veröffentlicht, berichtet der "Tagesspiegel". Demnach vergibt die Behörde insgesamt zehn Anbaulizenzen für drei unterschiedliche Hanfsorten, die zwischen 2019 und 2022 auszuliefern sind.

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Frankfurt am Main | Ab dem heutigen Dienstag gibt es den neuen 50 Euro-Schein auch am Geldautomaten. Die Notenbanken des Eurosystems bringen insgesamt 5,4 Milliarden Stück in den Umlauf, heißt es auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank. Die Änderung sei besonders wichtig, denn mit acht Milliarden umlaufenden Exemplaren sei der 50-Euro-Schein der am häufigsten genutzte Schein im Europa-Raum, so die Bundesbank.

München | Der Fondschef des US-Anleiheriesen Pimco in Deutschland, Andrew Bosomworth, rechnet mit insgesamt drei Schritten von jeweils 0,25 Prozentpunkten bei den US-Leitzinsen durch die US-Notenbank Fed in diesem Jahr. Danach soll aber bald Schluss sein. Der aktuelle Zinserhöhungszyklus "wird nicht deutlich über 2018 hinausgehen", sagte Bosomworth dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).

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