Weltwirtschaft

Brüssel | Die EU will Clearinghäuser in London offenbar notfalls lahmlegen, wenn sie die Abwicklung des Euro-Derivatehandels nach dem Brexit weiterhin in London betreiben und damit die finanzielle Stabilität der Eurozone gefährden.

Moskau | Trotz der Sanktionen des Westens wird die russische Wirtschaft nach jahrelanger Talfahrt 2017 wohl erstmals wieder wachsen: Das sagte der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow der "Welt am Sonntag". Die Entwicklung der russischen Wirtschaft sei in den vergangenen Jahren zwar "ohne Zweifel negativ" gewesen, das habe sich aber geändert. "Im vergangenen Jahr und im ersten Quartal 2017 verzeichneten wir in fast allen Bereichen der Industrie, vor allem im verarbeitenden Gewerbe, wieder Wachstum. Die Gesamtwirtschaft Russlands wird nach unseren Erwartungen in diesem Jahr um etwa zwei Prozent zulegen." Die Wirtschaftssanktionen hätten Russland getroffen, doch die Wirtschaft des Landes habe sich darauf inzwischen erfolgreich eingestellt, sagte Manturow. "Natürlich spüren wir die Folge des Embargos."

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Berlin | Eine Bande von deutschen und chinesischen Geschäftspartnern umgeht offenbar seit Jahren die Strafzölle der Europäischen Union gegen Billigimporte von Solarmodulen. Laut eines Berichts von "Focus Online" und "Handelsblatt" sind Staatsanwälte und Zollbeamte in Berlin, Bremen Münster und München aktiv. 110 Millionen Euro an Zoll und Steuern sollen allein die zehn Deutschen und Chinesen hinterzogen haben, gegen welche die Zollfahndungsämter München und Münster ermitteln.

Berlin | Für eine Mehrheit der Deutschen kommt die Türkei nach dem Verfassungsreferendum als Urlaubsland nicht mehr infrage: Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Nachrichtenmagazin "Focus".

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Paris | Frankreich will verhindern, dass die derzeit noch in London ansässige EU-Bankenaufsicht (Eba) nach Frankfurt am Main zieht. "Paris ist Kandidat für die European Banking Authority", sagte eine Sprecherin des französischen Finanzministers Michel Sapin dem "Handelsblatt". Es sei klar, dass Paris und Frankfurt mit Blick auf die Institutionen Konkurrenten seien, wie es auch insgesamt für die Finanzplätze gelte.

San Francisco | Der US-Währungshüter John Williams fürchtet wirtschaftliche Risiken durch Protektionismus. "Eines der größeren Risiken für die US- und die Weltwirtschaft besteht darin, dass Länder die gegenseitigen Handelshemmnisse deutlich erhöhen, sei es durch Zölle oder andere Maßnahmen", sagte der Präsident der Federal Reserve Bank of San Francisco dem "Handelsblatt". US-Präsident Donald Trump hat einen Kurswechsel in der Handelspolitik angedeutet und mit Strafzöllen gedroht.

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Berlin | Der Countdown für die Vergabe der staatlichen Anbaulizenzen für Cannabis-Pflanzen läuft: Seit Montag können sich Hersteller mit einem Firmensitz in Europa um eine der begehrten Anbaulizenzen für Medizinalhanf bewerben. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am Montag entsprechende Unterlagen auf seiner Homepage veröffentlicht, berichtet der "Tagesspiegel". Demnach vergibt die Behörde insgesamt zehn Anbaulizenzen für drei unterschiedliche Hanfsorten, die zwischen 2019 und 2022 auszuliefern sind.

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Frankfurt am Main | Ab dem heutigen Dienstag gibt es den neuen 50 Euro-Schein auch am Geldautomaten. Die Notenbanken des Eurosystems bringen insgesamt 5,4 Milliarden Stück in den Umlauf, heißt es auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank. Die Änderung sei besonders wichtig, denn mit acht Milliarden umlaufenden Exemplaren sei der 50-Euro-Schein der am häufigsten genutzte Schein im Europa-Raum, so die Bundesbank.

München | Der Fondschef des US-Anleiheriesen Pimco in Deutschland, Andrew Bosomworth, rechnet mit insgesamt drei Schritten von jeweils 0,25 Prozentpunkten bei den US-Leitzinsen durch die US-Notenbank Fed in diesem Jahr. Danach soll aber bald Schluss sein. Der aktuelle Zinserhöhungszyklus "wird nicht deutlich über 2018 hinausgehen", sagte Bosomworth dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).

Brüssel | Die EU-Kommission will Banken dazu verpflichten, die Gebühren für grenzüberschreitende Überweisungen weiter zu senken. Für "Nicht-Euro-Überweisungen" würden Banken teilweise "undurchsichtige" und "exzessive Gebühren" verlangen, heißt es einem "Aktionsplan zu Finanzdienstleistungen für Verbraucher", den die Kommission kommende Woche vorlegt und aus dem das "Handelsblatt" zitiert. "Hohe Mindestgebühren" würden den Transfer kleiner Geldbeträge "sehr teuer" machen.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hebt ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte an. Dieser bewege sich damit künftig in der Spanne zwischen 0,75 und 1,00 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Beobachter hatten diese Entscheidung erwartet.

Washington | Die Arbeitslosenquote in den USA ist im Februar 2017 leicht auf 4,7 Prozent gesunken. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge rund 235.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft.

Berlin | Vor dem Hintergrund der massiven wirtschaftlichen und politischen Probleme der Türkei, befürchtet der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, einen Einbruch im deutsch-türkischen Handel. "Der Vertrauensverlust ist enorm", sagte der BGA-Präsident der "Heilbronner Stimme". "Zum einen scheidet die Türkei als Investitionsstandort aus, solange völlig offen ist, wo sie hingeht. Zum anderen fehlen dem Land aber derzeit auch die Wachstumsperspektiven, so dass neue Engagements kaum lohnen." Noch würden aber "Verträge eingehalten und Rechnungen bezahlt", sagte Börner. So lägen die deutschen Exporte in die Türkei im Jahr 2016 nur knapp unter dem Vorjahr (- 0,9 Prozent bis einschließlich November 2016).

Ljubljana | Mehrere Nachbarstaaten werfen Österreich unzulässige wirtschaftliche Abschottung vor. Unter dem Vorwand, Lohndumping zu bekämpfen, betrieben Österreichs Behörden systematisch Diskriminierung und Protektionismus, so die slowenische Regierung gegenüber der Wochenzeitung "Die Zeit".

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Brüssel | Köln | Kölns Messechef Gerald Böse im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel. Auf dem Platz, auf dem sonst Präsident Jean-Claude Junker Platz nimmt. Rund 50 Teilnehmer aus dem EU-Parlament und der europäischen Messewirtschaft hatten sich zum ersten „Exhibition Industry EU Dialogue“, einer gemeinsamen Veranstaltung der Messe-Institutionen European Major Exhibition Centres Association (EMECA), Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) und des Messe-Weltverbands UFI eingefunden. Ziel war es den EU-weiten Austausch innerhalb der Messebranche und der wesentlichen EU-Institutionen zu fördern.

Theater Köln - Premieren 2017

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Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

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"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

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Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

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„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

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"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

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Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

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Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

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„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

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Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

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„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

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Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

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Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

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„Occident Express“ hält im Schauspiel

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Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

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Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

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Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

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Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

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Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

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Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

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„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

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Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

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Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

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Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

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