Weltwirtschaft

Paris | Rüsselsheim | Der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën übernimmt den deutschen Autobauer Opel. Der Kaufpreis betrage 1,3 Milliarden Euro, teilten die Unternehmen am Montag mit. Mit rund 900 Millionen Euro für das europäische Finanzierungsgeschäft betrage das Transaktionsvolumen insgesamt 2,2 Milliarden Euro.

Berlin | Die Zukunft der Türkei als beliebtes Reiseziel der Deutschen hängt von dem Verlauf der aktuellen politischen Auseinandersetzungen zwischen Berlin und Ankara ab. Das sagte Torsten Kirstges, Professor für Tourismuswirtschaft an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Noch hielten die deutschen Reiseveranstalter aus Verbundenheit mit ihren langjährigen Partnern vor Ort an der Türkei fest.

Berlin | Wenige Tage vor Beginn des Genfer Autosalons stellt die Europäische Kommission der Autoindustrie finanzielle Unterstützung für den Bau von Batteriefabriken in Aussicht. "Europas Autoindustrie muss auf allen Feldern Weltspitze sein", sagte EU-Kommissions-Vizepräsident Maroš Šefčovič der "Welt am Sonntag" (5. März 2017).

Los Gatos | Der US-Streamingdienst Netflix hat seinen Markteintritt in China vorerst auf Eis gelegt. "Der Markteintritt von Netflix in China steht vorerst nicht mehr im Fokus", sagte Netflix-Chef Reed Hastings der "Welt am Sonntag". Das Unternehmen verkaufe inzwischen seine Inhalte an die drei großen chinesischen Unternehmen Baidu, Tencent und Alibaba.

Charlotte | Der Chef des zweitgrößten US-Geldhauses, Bank of America, hat sich dafür ausgesprochen, das strikte US-Regelwerk für Kreditinstitute zu lockern: "In den vergangenen Jahren haben wir die Bankbranche deutlich sicherer und solider gemacht", sagte Vorstandschef Brian Moynihan dem "Handelsblatt". "Aber die Frage ist, ob wir das ausreichend mit einem anderen Ziel austariert haben, und zwar die Wirtschaft und das Wachstum durch die Kreditvergabe und den Kapitalmarkt zu unterstützen." Vor einigen Wochen hatte US-Präsident Donald Trump mit einem Dekret bestimmt, die nach der Finanzkrise verabschiedeten sogenannten Dodd-Frank-Regeln für Banken zu lockern.

London | Victoria Beckham, einst Mitglied der Spice Girls und mittlerweile Modemacherin, will mit ihrer Marke weltweit expandieren: "Ich setze zurzeit den Schwerpunkt auf den Ausbau der Marke und unseres Teams. Es gibt viele Dinge, die ich tun möchte", sagte Beckham dem am Freitag erscheinenden "Handelsblatt Magazin".

Wien | Österreich will mit einem neuartigen Förderprogramm gegen den europäischen Verdrängungswettbewerb um Arbeitsplätze vorgehen. Geplant ist nach einem Kabinettsbeschluss ein "Beschäftigungsbonus", schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagausgabe): Firmen bekommen die Hälfte der Lohnnebenkosten erstattet, wenn sie in Österreich ansässige Arbeitnehmer anstellen. Bundeskanzler Christian Kern sagte der SZ, man wolle damit die im OECD-Vergleich hohe Arbeitslosenquote von zehn Prozent senken.

Mexiko-Stadt | Mexiko hat angekündigt, den Handel mit anderen großen Staaten wie Deutschland auszubauen. "Wir haben begriffen, wie wichtig Deutschland für uns ist und welche gemeinsamen Chancen wir haben", sagte der mexikanische Außenminister Luis Videgaray Caso der "Welt". Die Präsenz deutscher Firmen in Mexiko sei schon gut, aber ausbaufähig, "gerade beim derzeitigen Stand der weltwirtschaftlichen Entwicklung", sagte Videgaray.

Straßburg | Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben dem Freihandelsabkommen Ceta zwischen der Europäischen Union und Kanada am Mittwoch in Straßburg mit einer Mehrheit von 408 zu 254 Stimmen zugestimmt.

Frankfurt/Main | Europas oberster Bankenregulierer fürchtet, dass der EU eine lange wirtschaftliche Stagnation droht, wenn sie nicht schnell und entschlossen das Problem der faulen Kredite in den Bank-Bilanzen angeht: "In den 1990er-Jahren hat Japan mehr als 15 Jahre gebraucht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Darunter hat die gesamte Wirtschaft erheblich gelitten", sagte Andrea Enria, Chef der European Banking Authority (EBA), dem "Handelsblatt". "Wenn wir im bisherigen Tempo weitermachen, dann werden wir sogar noch länger als Japan brauchen, um den Anpassungsprozess zu schaffen."

Peking/Washington | Der Chef der chinesischen Handelsplattform Alibaba, Jack Ma, hat eindringlich vor einer Eskalation der wirtschaftlichen Spannungen zwischen China und USA gewarnt. "Wenn der Handel stoppt, beginnt der Krieg", sagte Ma bei der Eröffnung einer Unternehmens-Zweigstelle in Australien. "Wir müssen aktiv beweisen, dass der Handel den Menschen hilft zu kommunizieren", so der Vorsitzende des Amazon-Konkurrenten weiter.

Berlin | Die Angriffe der neuen US-Regierung auf die Handelspolitik anderer Länder können schon bald einen neuen globalen Währungskrieg auslösen. Trump treibe die Welt in einen "Teufelskreis von Währungskrieg und Protektionismus", sagte der renommierte britische Wirtschaftshistorker Harold James der "Welt am Sonntag". Am Ende ständen ein Abwertungswettlauf und Protektionismus, wie zuletzt in den 30er-Jahren.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 0,5 und 0,75 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Die Fed hatte ihren Leitzins im Dezember nach rund einem Jahr ohne Veränderungen um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Mexiko-Stadt | Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens hält den Einbruch des Wechselkurses des mexikanischen Peso für ungerechtfertigt: "Ich glaube die Märkte haben übertrieben. Der Wechselkurs hat stärker reagiert als fundamental gerechtfertigt ist", sagte er dem "Handelsblatt". Carstens führt dies vor allem auf die bestehende Unsicherheit über ein Abkommen zwischen den USA und Mexiko zurück.

Brüssel | Viele Bunt-, Filz- und Wachsmalstifte, Malkreiden und Wasserfarben dürfen in der EU nicht mehr verkauft werden. Wie "Bild" (Freitag) berichtet, geht das Verbot auf eine jetzt in Kraft getretene Verschärfung der Grenzwerte für Blei in Spielwaren zurück. Danach dürfen Buntstifte nur noch zwei Milligramm Blei pro Kilogramm Spielmaterial enthalten statt bisher 13,5 Milligramm und Wasserfarben nur noch 0,5 statt 3,4 Milligramm.

Theater Köln - Premieren 2017

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Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

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„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

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"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

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Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

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Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

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„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

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Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

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„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

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Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

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Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

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„Occident Express“ hält im Schauspiel

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Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

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Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

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Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

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Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

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Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

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Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

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„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

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Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

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Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

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Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

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