Weltwirtschaft

Berlin | Die Angriffe der neuen US-Regierung auf die Handelspolitik anderer Länder können schon bald einen neuen globalen Währungskrieg auslösen. Trump treibe die Welt in einen "Teufelskreis von Währungskrieg und Protektionismus", sagte der renommierte britische Wirtschaftshistorker Harold James der "Welt am Sonntag". Am Ende ständen ein Abwertungswettlauf und Protektionismus, wie zuletzt in den 30er-Jahren.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 0,5 und 0,75 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Die Fed hatte ihren Leitzins im Dezember nach rund einem Jahr ohne Veränderungen um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Mexiko-Stadt | Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens hält den Einbruch des Wechselkurses des mexikanischen Peso für ungerechtfertigt: "Ich glaube die Märkte haben übertrieben. Der Wechselkurs hat stärker reagiert als fundamental gerechtfertigt ist", sagte er dem "Handelsblatt". Carstens führt dies vor allem auf die bestehende Unsicherheit über ein Abkommen zwischen den USA und Mexiko zurück.

Brüssel | Viele Bunt-, Filz- und Wachsmalstifte, Malkreiden und Wasserfarben dürfen in der EU nicht mehr verkauft werden. Wie "Bild" (Freitag) berichtet, geht das Verbot auf eine jetzt in Kraft getretene Verschärfung der Grenzwerte für Blei in Spielwaren zurück. Danach dürfen Buntstifte nur noch zwei Milligramm Blei pro Kilogramm Spielmaterial enthalten statt bisher 13,5 Milligramm und Wasserfarben nur noch 0,5 statt 3,4 Milligramm.

Toronto/Rom | Die kanadische Ratingagentur DBRS hat die Bonität Italiens am Freitag auf BBB (high) abgestuft. Das teilte die Agentur am Freitag mit. Damit hat auch die letzte große Ratingagentur Italien eine Note im A-Bereich entzogen.

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Berlin | Für den früheren Leiter der Wirtschaftsabteilung von UNCTAD, der UN-Organisation für Welthandel und Entwicklung, Heiner Flassbeck, könnten mögliche US-Zölle auf Importe aus China auch für Deutschland zum Problem werden.

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Seattle | Der US-Online-Versandhändler Amazon will innerhalb der nächsten 18 Monate mehr als 100.000 neue Vollzeit-Stellen in den USA schaffen.

Cologny | Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten sind laut Weltwirtschaftsforum (WEF) die größten Risiken für die Weltwirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der "Global Risk Report 2017" der Stiftung, der dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) vorliegt. "Die bekanntesten Störfaktoren sind die Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, und der Sieg von Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl in den USA", heißt es in dem Papier.

Luxemburg | Die Arbeitslosenquote im Europaraum lag im November 2016 bei 9,8 Prozent. Mit einem Rückgang von 10,5 Prozent gegenüber November 2015 sei dies die niedrigste Quote, die seit Juli 2009 im Euroraum verzeichnet wurde, teilte das Statistikamt Eurostat am heutigen Montag in Luxemburg mit. Die Quote sei unverändert gegenüber dem Vormonat Oktober.

Berlin | Ökonomen und deutsche Regierungsbeamte sehen die Steuerpläne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump überwiegend positiv. "Eigentlich könnten die Europäer dem neuen US-Präsidenten sogar ausnahmsweise einmal applaudieren", sagte Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) dem "Handelsblatt". Der Steuerexperte hat in einer Studie, die der Zeitung vorliegt, Trumps Steuerpläne analysiert.

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Berlin | Apple hat Berufung gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission eingelegt, dem irischen Staat 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen zu müssen. Das berichtet die "Welt" (Montagsausgabe) und beruft sich dabei auf Angaben von Apple. Der Konzern bringt den Streit mit der Europäischen Kommission damit vor Gericht.

Washington | New York | Die US-Notenbank Fed hebt ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte an. Dieser bewege sich damit künftig in der Spanne zwischen 0,5 und 0,75 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. 

Berlin | Die größten Globalisierungsenthusiasten leben in den ärmeren Regionen Ost- und Südostasiens. Das zeigt eine neue Studie der Meinungsforscher von YouGov, die der "Welt" vorliegt. In Vietnam, auf den Philippinen und Indien sehen über 80 Prozent der Befragten die Globalisierung als Kraft, die der Welt Gutes bringt.

Washington | Die US-Notenbank Fed hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,50 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Marktbeobachter hatten zuletzt unter anderem mit Blick auf die anstehende Wahl in den USA damit gerechnet, dass der Leitzins unverändert bleibt.

Brüssel | Die Europäische Union und Kanada haben am Sonntag das umstrittene Freihandelsabkommen Ceta unterzeichnet. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau, EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und Ratspräsident Donald Tusk setzten am Sonntagnachmittag in Brüssel ihre Unterschrift unter die Dokumente. Ursprünglich sollte die Unterzeichnung bereits am vergangenen Donnerstag stattfinden.

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