Weltwirtschaft

Charlotte | Der Chef des zweitgrößten US-Geldhauses, Bank of America, hat sich dafür ausgesprochen, das strikte US-Regelwerk für Kreditinstitute zu lockern: "In den vergangenen Jahren haben wir die Bankbranche deutlich sicherer und solider gemacht", sagte Vorstandschef Brian Moynihan dem "Handelsblatt". "Aber die Frage ist, ob wir das ausreichend mit einem anderen Ziel austariert haben, und zwar die Wirtschaft und das Wachstum durch die Kreditvergabe und den Kapitalmarkt zu unterstützen." Vor einigen Wochen hatte US-Präsident Donald Trump mit einem Dekret bestimmt, die nach der Finanzkrise verabschiedeten sogenannten Dodd-Frank-Regeln für Banken zu lockern.

London | Victoria Beckham, einst Mitglied der Spice Girls und mittlerweile Modemacherin, will mit ihrer Marke weltweit expandieren: "Ich setze zurzeit den Schwerpunkt auf den Ausbau der Marke und unseres Teams. Es gibt viele Dinge, die ich tun möchte", sagte Beckham dem am Freitag erscheinenden "Handelsblatt Magazin".

Wien | Österreich will mit einem neuartigen Förderprogramm gegen den europäischen Verdrängungswettbewerb um Arbeitsplätze vorgehen. Geplant ist nach einem Kabinettsbeschluss ein "Beschäftigungsbonus", schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagausgabe): Firmen bekommen die Hälfte der Lohnnebenkosten erstattet, wenn sie in Österreich ansässige Arbeitnehmer anstellen. Bundeskanzler Christian Kern sagte der SZ, man wolle damit die im OECD-Vergleich hohe Arbeitslosenquote von zehn Prozent senken.

Mexiko-Stadt | Mexiko hat angekündigt, den Handel mit anderen großen Staaten wie Deutschland auszubauen. "Wir haben begriffen, wie wichtig Deutschland für uns ist und welche gemeinsamen Chancen wir haben", sagte der mexikanische Außenminister Luis Videgaray Caso der "Welt". Die Präsenz deutscher Firmen in Mexiko sei schon gut, aber ausbaufähig, "gerade beim derzeitigen Stand der weltwirtschaftlichen Entwicklung", sagte Videgaray.

Straßburg | Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben dem Freihandelsabkommen Ceta zwischen der Europäischen Union und Kanada am Mittwoch in Straßburg mit einer Mehrheit von 408 zu 254 Stimmen zugestimmt.

Frankfurt/Main | Europas oberster Bankenregulierer fürchtet, dass der EU eine lange wirtschaftliche Stagnation droht, wenn sie nicht schnell und entschlossen das Problem der faulen Kredite in den Bank-Bilanzen angeht: "In den 1990er-Jahren hat Japan mehr als 15 Jahre gebraucht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Darunter hat die gesamte Wirtschaft erheblich gelitten", sagte Andrea Enria, Chef der European Banking Authority (EBA), dem "Handelsblatt". "Wenn wir im bisherigen Tempo weitermachen, dann werden wir sogar noch länger als Japan brauchen, um den Anpassungsprozess zu schaffen."

Peking/Washington | Der Chef der chinesischen Handelsplattform Alibaba, Jack Ma, hat eindringlich vor einer Eskalation der wirtschaftlichen Spannungen zwischen China und USA gewarnt. "Wenn der Handel stoppt, beginnt der Krieg", sagte Ma bei der Eröffnung einer Unternehmens-Zweigstelle in Australien. "Wir müssen aktiv beweisen, dass der Handel den Menschen hilft zu kommunizieren", so der Vorsitzende des Amazon-Konkurrenten weiter.

Berlin | Die Angriffe der neuen US-Regierung auf die Handelspolitik anderer Länder können schon bald einen neuen globalen Währungskrieg auslösen. Trump treibe die Welt in einen "Teufelskreis von Währungskrieg und Protektionismus", sagte der renommierte britische Wirtschaftshistorker Harold James der "Welt am Sonntag". Am Ende ständen ein Abwertungswettlauf und Protektionismus, wie zuletzt in den 30er-Jahren.

Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins nicht verändert. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 0,5 und 0,75 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch mit. Die Fed hatte ihren Leitzins im Dezember nach rund einem Jahr ohne Veränderungen um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Mexiko-Stadt | Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens hält den Einbruch des Wechselkurses des mexikanischen Peso für ungerechtfertigt: "Ich glaube die Märkte haben übertrieben. Der Wechselkurs hat stärker reagiert als fundamental gerechtfertigt ist", sagte er dem "Handelsblatt". Carstens führt dies vor allem auf die bestehende Unsicherheit über ein Abkommen zwischen den USA und Mexiko zurück.

Brüssel | Viele Bunt-, Filz- und Wachsmalstifte, Malkreiden und Wasserfarben dürfen in der EU nicht mehr verkauft werden. Wie "Bild" (Freitag) berichtet, geht das Verbot auf eine jetzt in Kraft getretene Verschärfung der Grenzwerte für Blei in Spielwaren zurück. Danach dürfen Buntstifte nur noch zwei Milligramm Blei pro Kilogramm Spielmaterial enthalten statt bisher 13,5 Milligramm und Wasserfarben nur noch 0,5 statt 3,4 Milligramm.

Toronto/Rom | Die kanadische Ratingagentur DBRS hat die Bonität Italiens am Freitag auf BBB (high) abgestuft. Das teilte die Agentur am Freitag mit. Damit hat auch die letzte große Ratingagentur Italien eine Note im A-Bereich entzogen.

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Berlin | Für den früheren Leiter der Wirtschaftsabteilung von UNCTAD, der UN-Organisation für Welthandel und Entwicklung, Heiner Flassbeck, könnten mögliche US-Zölle auf Importe aus China auch für Deutschland zum Problem werden.

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Seattle | Der US-Online-Versandhändler Amazon will innerhalb der nächsten 18 Monate mehr als 100.000 neue Vollzeit-Stellen in den USA schaffen.

Cologny | Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten sind laut Weltwirtschaftsforum (WEF) die größten Risiken für die Weltwirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der "Global Risk Report 2017" der Stiftung, der dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) vorliegt. "Die bekanntesten Störfaktoren sind die Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, und der Sieg von Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl in den USA", heißt es in dem Papier.

REPORT-K LIVESTREAM

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Verfolgen Sie das 1. Highligt der neuen Session 2019
Die Proklamation von Jan und Griet 2019 des Reiterkorps Jan von Werth im Report-K Livestream aus der Kölner Flora
Freitag 16. November 2018
Ab 20:20 Uhr

Report-K Karnevalsplauderei

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Karnevalsplauderei 2018

Der Oktober ist die Zeit der Vorstellabende und der Künstler, die Ihre neuen Programme oder Titel zeigen. Report-K stellt rund 40 Künstler im Videointerview vor, jeden Tag ein anderer Redner, Band oder Musiker.

Mathias Nelles

Knubbelisch vum Klingelpütz

Hanak – Micha Hirsch

Volker Weininger – Der Sitzungspräsident

Thomas Cüpper – Et Klimpermännchen

Zwiegespräch – Botz un Bötzje

Ne joode Jung – Holger Quast

Cat Ballou

Druckluft – Dicke Backen

Planschemalöör

Beckendorfer Knallköpp

Schlappkappe

Ehrenamtspreis Köln 2018

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Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

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