Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

66 Festnahmen im Pferdefleisch-Skandal

Den Haag | Europol meldet 66 Festnahmen im bereits seit 2013 bekannten Pferdefleisch-Skandal. 65 Festnahmen seien in Spanien erfolgt, teilte Europol am Sonntag mit, ein Niederländer, der als Chef der Bande gilt, sei in Belgien festgenommen worden. Bereits 2013 waren in verschiedenen europäischen Ländern als Rindfleischprodukte deklarierte Lebensmittel aufgetaucht, die teilweise vollständig aus nicht deklariertem Pferdefleisch bestanden.

Betroffen waren insbesondere Tiefkühlkost und Soßen mit Hackfleisch wie Lasagne, Sauce Bolognese und ähnliche Produkte, die auch in vielen deutschen Supermärkten zum Verkauf angeboten wurden. Mehrere Supermarktketten nahmen betroffene Produkte aus dem Handel. Auch in Berliner Dönerbuden wurde Pferdefleisch gefunden.

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New York | Der Vorstandschef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, hat eigene Fehler eingestanden. "Historisch, in Bezug auf unsere Rendite, sind wir natürlich nicht zufrieden", sagte er dem "Manager Magazin" (17. November). "Natürlich hätten wir besser performen können", sagte Blankfein bezogen auf die Ergebnisse der vergangenen Quartale.

Wilmington | Peter Mock, Europa-Direktor des International Council on Clean Transportation (ICCT), fordert eine verpflichtende E-Auto-Quote für die EU und sieht China im technologischen Wettlauf davonziehen: "Die EU-Kommission müsste eine verbindliche E-Mobilitätsquote für die Hersteller für 2030 vorschreiben. Es wäre für die Branche ein Eigentor, würde sie dies in Brüssel verhindern. Das wäre fatal und unglaubwürdig", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe) mit Blick auf neue Vorschläge der EU-Kommission zur Verschärfung der zulässigen CO2-Werte von 2021 bis 2030, die für diesen Mittwoch erwartet werden.

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