Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

Britischer Notenbankchef Favorit auf IWF-Chefposten

London | Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu werden. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Deutschland und Frankreich hätten schon vor längerer Zeit vereinbart, Carney als neuen Geschäftsführenden Direktor des Währungsfonds zu unterstützen.

Ursprünglich sei diese Vereinbarung mit Blick auf das Jahr 2021 getroffen worden - jenem Jahr, in der Lagardes Amtszeit an der Spitze des Internationalen Währungsfonds endet, berichtet die Zeitung weiter. Lagarde soll nun aber im November neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) werden. Da Carney im Januar aus seinem bisherigen Amt an der Spitze der Bank von England ausscheidet, stünde er für die IWF-Position auch schon etwa zum Jahreswechsel zur Verfügung, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Offiziell hat sich die EU noch auf keinen Kandidaten festgelegt, da der IWF die Lagarde-Nachfolge noch nicht ausgeschrieben hat. Die EU-Finanzminister wollen sich aber erklärtermaßen möglichst schnell auf einen gemeinsamen europäischen Kandidaten einigen. Die Tatsache, dass Carney Kanadier ist, stelle offenbar kein Hindernis dar, da er auch einen britischen und einen irischen Pass habe, berichtet die Zeitung weiter.

Der amtierende EU-Ratsvorsitzende, der finnische Finanzminister Mika Lintilä, sagte am Dienstag in Brüssel, der Kandidat müsse Europäer sein.

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Paris | Die Subventions- und Steuerpolitik der EU verzerrt den Wettbewerb im Reedereigeschäft. Zu diesem Ergebnis kommt, wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ein Bericht der OECD, den die Organisation der Industrieländer am Dienstag vorstellen wird. Kritisiert wird darin, dass es seit 1996 immer mehr EU-Mitgliedsländern erlaubt wurde, die Geschäfte mit dem Be- und Entladen der Schiffe steuerlich ebenso zu begünstigen wie den Verkehr auf hoher See.

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