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Facebook erfolgreich an der Börse gestartet

New York | Der Internetkonzern Facebook ist heute an der Technologiebörse Nasdaq gestartet. Kurz darauf nahmen auch alle deutschen Börsen den Handel mit Facebook-Aktien auf. Es war nach Angaben der Börse Frankfurt das erste Mal, dass eine Aktie direkt am Tag der Erstnotierung im Ausland auch in Frankfurt handelbar gemacht wurde.

Aktien nach ersten Kursfeststellungen bei 42,05 US-Dollar

Nachdem in der Vorzeichnungsphase Aktien zu 38 US-Dollar pro Stück abgegeben wurden, lagen die ersten Kursfeststellungen in New York bei 42,05 US-Dollar pro Aktie, ein Zugewinn von 10,7 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq hatte die erste Kursfeststellung wegen der großen Nachfrage um eine halbe Stunde auf 11:30 Uhr New Yorker Zeit (17:30 Uhr deutscher Zeit) verschieben müssen. In Frankfurt wurden gegen 17:32 Uhr zum Stückpreis von rund 33,50 Euro die ersten Facebook-Aktien verkauft, kurz darauf gab der Kurs leicht nach.

Facebook-Gründer und Hauptaktionär Mark Zuckerberg hatte bereits um 6:30 Uhr Ortszeit (15:30 Uhr deutscher Zeit) am Firmensitz im kalifornischen Menlo Park vor rund 500 Mitarbeitern den Knopf für die Eröffnungsglocke der Technologiebörse Nasdaq gedrückt, wo die Aktien rund zwei Stunden später erstmals öffentlich gehandelt wurden. Die Freude der Mitarbeiter dürfte nicht gespielt gewesen sein, viele von ihnen sind mit dem Börsenstart selbst erheblich wohlhabender geworden, da Facebook bereits in der Vergangenheit auch die eigenen Mitarbeiter oft mit Aktien bezahlt hat. Die Meinungen der Analysten gehen in Sachen Facebook weit auseinander: Manche halten die Unternehmensbewertung durch die Investoren angesichts der nackten Zahlen für gnadenlos übertrieben.

Andere Investoren argumentieren, dass Facebook aufgrund der hohen Bedeutung im sozialen Leben von Millionen Menschen rund um den Globus nicht mit nüchternen Zahlen bewertet werden könne. Die Bedeutung von Kleinaktionären, die Facebook-Aktien kaufen wollen, weil sie das soziale Netzwerk selbst täglich stundenlang nutzen, dürfe nicht unterschätzt werden, hieß es.

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