Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

geld_06032018

Inflationsrate im Euroraum auf 1,4 Prozent gestiegen

Luxemburg | Die Inflationsrate im Euroraum beträgt im März 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich 1,4 Prozent.

Das teilte das Statistikamt der Europäischen Union (Eurostat) am Mittwoch nach einer Schnellschätzung mit. Im Februar hatte die jährliche Inflation 1,1 Prozent betragen.

Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass Lebensmittel, Alkohol und Tabak im März die höchste jährliche Rate aufweisen (2,2 Prozent, gegenüber 1,0 Prozent im Februar), gefolgt von Energie (2,0 Prozent, gegenüber 2,1 Prozent), Dienstleistungen (1,5 Prozent, gegenüber 1,3 Prozent) und Industriegütern ohne Energie (0,2 Prozent, gegenüber 0,6 Prozent), so die Statistiker weiter. Die Europäische Zentralbank (EZB) verfolgt nach eigenen Angaben ein Inflationsziel knapp unterhalb von zwei Prozent.

Zurück zur Rubrik Weltwirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Weltwirtschaft

tuerk_lira_pixabay_14082018

Berlin | Experten erwarten keine Staatspleite der Türkei, wohl aber einen weiteren Verfall der türkischen Lira. "Da die türkische Zentralbank die Anleihen der Regierung zur Not in unendlicher Höhe kaufen kann, ist die Gefahr einer Staatspleite gering", sagte Alexander Kriwoluzky, Leiter der Abteilung Makroökonomie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW), der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Das Finanzieren des Staates führt aber zu Inflation, deswegen ist die Gefahr weiterer hoher Inflationsraten sehr hoch."

Ankara | Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen Boykott von Elektronikprodukten aus den USA angekündigt. "Sie haben iPhones, aber es gibt auf der anderen Seite auch Samsung", sagte Erdogan am Dienstag in Ankara. Der türkische Präsident reagierte damit auf neue US-Strafzölle gegen die Türkei.

highway_pixabay_12082018

Berlin | Die US-Bundesstaaten wollen mit dem Geld von Volkswagen ihre Fuhrparks mit alten Dieselmotoren erneuern und ein Ladenetz für Batterieautos aufbauen. Von den Milliardenstrafen, die der VW-Konzern wegen des Abgasbetrugs in den USA zahlten musste, sind rund 2,9 Milliarden Dollar in einen Umweltfonds geflossen, berichtet die "Welt am Sonntag". Aus dem sogenannten VW Diesel Emissions Environmental Mitigation Trust haben inzwischen nahezu alle Bundesstaaten, Territorien der USA sowie Vertreter der Indianerstämme Mittel beantragt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN