Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

konsum_pixabay_12052019

Neuer Konsumklima-Index: Deutschland startet auf Platz 21

Berlin | Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln und die New Yorker Denkfabrik The Conference Board (TCB) haben erstmals einen Index zum Konsumklima vorgelegt. Der "TCB-IW-Verbrauchervertrauen" biete im Vergleich zu bestehenden Kennziffern wie dem GfK-Konsumklimaindex oder dem HDE-Konsumbarometer zusätzlichen Nutzen durch einen Schwerpunkt auf der internationalen Vergleichbarkeit der Ergebnisse, berichtet die "Welt am Sonntag". Dem Blatt liegen die Ergebnisse der ersten Erhebung vor.

Danach erreicht Deutschland in dem Index zur Premiere einen Wert von 104 und landet damit auf Platz 21 von 64 verglichenen Ländern, etwa auf einer Ebene mit Polen und der Schweiz. Trotz florierendem Arbeitsmarkt und einer anhaltend guten Einkommensentwicklung sagten nur rund die Hälfte der deutschen Befragten im ersten Quartal 2019, dass jetzt eine gute Zeit zur Anschaffung von Gütern sei. "Möglicherweise haben die Regulierungsdiskussionen hinsichtlich der Dieselfahrzeuge und die Zulassungsstockungen bei Personenkraftwagen zu einer moderateren Kaufneigung beigetragen", heißt es laut der "Welt am Sonntag" in der Auswertung.

Pakistan war demzufolge im ersten Quartal mit einem Wert von 135 knapp vor Indien das Land mit den optimistischsten Konsumenten, trotz politischer Spannungen. Unter den zehn Ländern an der Spitze der Skala der Zuversicht befinden sich mehrere weitere asiatische Staaten, darunter Vietnam und Indonesien. Auch die USA, China und etliche arabische Nationen sowie - als einziges europäische Land - Dänemark rangieren in der Spitzengruppe.

Pessimismus macht sich nach dem Index vor allem in Südkorea breit, dem Schlusslicht mit 49 Punkten. Nicht viel besser sei die Stimmung der Verbraucher in der Ukraine und Russland. Zur Erhebung der Daten für den Index führt die Nielsen-Marktbeobachtung in Zusammenarbeit mit The Conference Board seit 2005 regelmäßig Online-Befragungen durch, an denen inzwischen 32.000 Konsumenten in mehr als fünf Dutzend Ländern teilnehmen - nun auch in Deutschland.

Die Fragen beziehen sich auf die Beschäftigungsperspektiven in den nächsten zwölf Monaten und auf die eigene finanzielle Situation. Ferner werden die Teilnehmer um eine Einschätzung gebeten, ob aktuell eine gute Zeit für größere Anschaffungen sei. Künftig soll der "TCB-IW-Verbrauchervertrauen" vierteljährlich publiziert werden.

Zurück zur Rubrik Weltwirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Weltwirtschaft

NiehlerHafen_Container_16072018

Peking | Der Handelsstreit zwischen China und den USA eskaliert weiter. Als Vergeltung für neue Strafzölle der US-Regierung kündigte Peking am Montag Sonderabgaben auf weitere Importe aus den USA an: Dies soll US-Produkte im Gesamtvolumen von 60 Milliarden US-Dollar betreffen, teilte die chinesische Regierung mit. Die Maßnahmen sollen am 1. Juni in Kraft treten.

Aschheim | Große Investoren von Wirecard kritisieren den Umgang des Zahlungsdienstleisters mit Bilanzproblemen in Singapur. Im "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) forderten mehrere Fondsmanager den DAX-Konzern dazu auf, mehr Transparenz zu schaffen und seine Managementstrukturen zu reformieren. "Wirecard hätte gut daran getan, schon früher einen Prüfungsausschuss (des Aufsichtsrats) einzurichten", sagte Vanda Heinen von Union Investment.

Hongkong | Der Gründer des chinesischen Automarke Byton, Carsten Breitfeld, wechselt als CEO zum chinesischen Konkurrenten Iconiq Motors. "Wir haben uns für Carsten Breitfeld entschieden, weil er uns den meisten Wert bringt", sagte Iconiq-Gründer Wu Nan dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Vor dem Start von Byton im Jahr 2016 hatte Breitfeld rund zwei Jahrzehnte für BMW gearbeitet, zuletzt als Entwicklungsleiter des Hybrid-Sportwagens i8. Die Erfahrung von Breitfeld bei BMW und Byton werde eine große Hilfe im Produktaufbau von Iconiq sein, sagte Wu.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >