Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

Türkei will US-Elektronikprodukte boykottieren

Ankara | Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen Boykott von Elektronikprodukten aus den USA angekündigt. "Sie haben iPhones, aber es gibt auf der anderen Seite auch Samsung", sagte Erdogan am Dienstag in Ankara. Der türkische Präsident reagierte damit auf neue US-Strafzölle gegen die Türkei.

Die USA hatten diese zuletzt verdoppelt. Der Strafzoll auf Aluminium beträgt seitdem 20 Prozent, auf Stahl 50 Prozent. Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump am Freitag hatte sich der Verfall der türkischen Lira beschleunigt.

Die Beziehungen der USA und der Türkei sind derzeit schwer belastet. Als Hauptgrund gilt die Inhaftierung des US-Pastors Andrew Brunson in der Türkei. Die türkischen Behörden werfen ihm Verbindungen zu Fethullah Gülen vor, den die Türkei für den gescheiterten Putschversuch in der Türkei 2016 verantwortlich macht.

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Hongkong | Der Gründer des chinesischen Automarke Byton, Carsten Breitfeld, wechselt als CEO zum chinesischen Konkurrenten Iconiq Motors. "Wir haben uns für Carsten Breitfeld entschieden, weil er uns den meisten Wert bringt", sagte Iconiq-Gründer Wu Nan dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Vor dem Start von Byton im Jahr 2016 hatte Breitfeld rund zwei Jahrzehnte für BMW gearbeitet, zuletzt als Entwicklungsleiter des Hybrid-Sportwagens i8. Die Erfahrung von Breitfeld bei BMW und Byton werde eine große Hilfe im Produktaufbau von Iconiq sein, sagte Wu.

Washington | US-Präsident Donald Trump hat dem US-Flugzeugbauer Boeing empfohlen, die umstrittenen 737-Max-Modelle umzubenennen. "If I were Boeing, I would FIX the Boeing 737 MAX, add some additional great features, & REBRAND the plane with a new name", schrieb Trump am Montag bei Twitter. Kein Produkt auf der Welt habe Schaden wie die 737-Max-Modelle genommen.

Brüssel | Die EU-Staaten haben nach einem monatelangen Streit den Weg für Handelsgespräche mit den USA freigemacht. Die Mehrheit der Mitgliedsländer stimmte am Montag für ein entsprechendes Verhandlungsmandat für EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. Ziel der Verhandlungen ist der Abbau von Industriezöllen.

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