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US-Börsen crashen zu Weihnachten – Tokio mit Wertverlusten

Washington | Weihnachtscrash an den US-Börsen. Am Montag hat der Dow 2,91 Prozent nachgelassen und vor den handelsfreien Tagen bei 21.792,20 Punkten geschlossen. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.340 Punkten im Minus gewesen (-2,94 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.940 Punkten (-1,72 Prozent). Auch die Börse in Tokio ließ deutlich nach.

Angefeuert hatte den Kursrutsch US-Finanzminister Steven Mnuchin. Der hatte am Sonntag mitgeteilt, er habe mit den Chefs der sechs größten US-Banken telefoniert. Diese hätten erklärt, über ausreichend Liquidität für die Kreditvergabe zu verfügen.

Die Banken hätten keinerlei Probleme und die Märkte funktionierten weiterhin normal, hieß es in der Erklärung. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte an Heiligabend stärker: Ein Euro kostete 1,1419 US-Dollar (+0,48 Prozent). Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.269,53 US-Dollar gezahlt (+1,08 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,74 Euro pro Gramm.

Drastische Kursverluste auch an Tokioter Börse

Nach den Kursverlusten an den US-Börsen hat sich der Wertverfall am Dienstag an den Börsen in Asien fortgesetzt. Der Nikkei-Index in Japan notierte am Dienstag kurz vor der Handelspause bei 19.150 Punkten und damit mehr als fünf Prozent unter Vortagesschluss. Gleichzeitig war es das erste Mal seit über einem Jahr, dass der Index unter die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Punkten fiel.

Weniger dramatisch fielen zunächst die Kursverluste in Hongkong aus. Der Hang-Seng-Index startete am Dienstag mit einem Minus von einem Prozent und arbeitete sich dann etwas nach oben. Angefacht hatte den weltweiten Kursrutsch zu Wochenbeginn nach Ansicht vieler Marktbeobachter eine ungewöhnliche Erklärung von US-Finanzminister Steven Mnuchin.

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