Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

Wirtschaftsnobelpreis geht an US-Ökonomen Nordhaus und Romer

Stockholm | Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die US-Ökonomen William D. Nordhaus und Paul Romer. Das teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm mit. Nordhaus wurde für seine Forschungen im Bereich der Klimaökonomik ausgewählt.

Schwerpunkt seiner Arbeit ist die ökonomische Untersuchung des Klimawandels und marktorientierter Instrumente der Klimapolitik. Romer, der seit September 2016 Chefökonom der Weltbank ist, wurde für seine Forschung im Bereich der Makroökonomie ausgewählt. Er ist Mitbegründer der endogenen Wachstumstheorie.

Die Auszeichnung gilt als der renommierteste Preis im Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Preis als Wirtschaftsnobelpreis bezeichnet, da er jährlich zusammen mit den Nobelpreisen verliehen wird und mit der gleichen Preissumme dotiert ist. Der Wirtschaftsnobelpreis wurde im Gegensatz zu den anderen Nobelpreisen allerdings nicht von Alfred Nobel gestiftet, sondern nachträglich im Jahr 1968 von der Schwedischen Reichsbank anlässlich ihres 300-jährigen Bestehens.

Verliehen wurde die Auszeichnung zum ersten Mal im Jahr 1969.

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