Wirtschaft Deutschland

Berlin | Kommunen sollten nach Ansicht der Denkfabrik "Agora Energiewende" Geld für die Windräder auf ihrem Gemeindegebiet erhalten. Damit sollten Bürger besänftigt werden, die gegen Windanlagen in der Nähe ihrer Wohnorte kämpfen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

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Wiesbaden | Im Oktober 2017 haben die deutschen Amtsgerichte 1.637 Unternehmensinsolvenzen gemeldet: Das waren 1,0 Prozent mehr als im Oktober 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Wirtschaftsbereich Handel gab es im Oktober 2017 mit 300 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 267 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes.

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Wiesbaden | Im Jahr 2017 sind in Deutschland 1,1 Prozent mehr Zigaretten versteuert als im Vorjahr. Die Menge des versteuerten Pfeifentabaks stieg deutlich an (+ 28,7 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Dazu gehören neben traditionellem Pfeifentabak auch Wasserpfeifentabak und neuartige Pfeifentabakprodukte.

Berlin | Das Bundeswirtschaftsministerium wird nicht am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen. Das teilte das Ministerium am Mittwoch auf Anfrage des "Handelsblatts" mit. Die Veranstaltung im Schweizer Wintersportort gilt als wichtiger Treffpunkt für Spitzenpolitiker, Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler.

Frankfurt/Main | Für das Bankhaus Metzler mit einer Firmengeschichte von über 330 Jahren sind Bitcoins als Anlage kein Thema. Das sagten Senior-Chef Friedrich von Metzler und sein Partner Emmerich Müller dem "Handelsblatt". "Wir investieren nur in Anlagen, von denen wir glauben, dass sie einer rationalen Bewertung unterliegen."

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Berlin |aktualisiert | Der Boom beim Neubau von Wohnungen in Deutschland geht zu Ende. Damit rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in seiner neuen Prognose für das Bauvolumen, über die die "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe) berichtet. "Im Wohnungsbau kündigt sich das Ende des Neubaubooms an", heißt es in der Studie des DIW, die das Berliner Institut jedes Jahr im Auftrag des Bundesbauministeriums und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung erstellt.

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Berlin | Der Thinktank "Agora Energiewende" sieht erheblichen Handlungsbedarf zur Stabilisierung des Stromnetzes. Das geht aus einem Gutachten hervor, über welches das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) berichtet. Agora mahnt, das bestehende Stromnetz möglichst schnell zu optimieren – und nicht erst auf die Fertigstellung der geplanten "Stromautobahnen" quer durch Deutschland zu warten.

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Wiesbaden | Die deutschen Exporte haben im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,2 Prozent zugelegt. Im November 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 116,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 92,8 Milliarden Euro importiert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstagmorgen mit. Die Importe legten demnach im Vorjahresvergleich um 8,3 Prozent zu.

Karlsruhe | Energieversorger EnBW will erstmals auch außerhalb Europas Offshore-Windparks bauen. Der Konzern möchte zum "multinationalen Spezialisten für Windkraft" werden, wie aus einer internen Unterlage hervorgeht, über die das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) berichtet. Konkret will EnBW bis 2025 insgesamt mehr als fünf Milliarden Euro in Offshore-Projekte investieren – davon einen großen Teil auch außerhalb Europas.

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Wolfsburg | VW hat im Jahr 2017 so viele Fahrzeuge verkauft wie nie zuvor in der Konzerngeschichte. Laut internen Prognosen waren es deutlich mehr als 10,5 Millionen (Vorjahr: 10,3 Millionen), schreibt die "Bild am Sonntag", vermutlich bis zu 10,7 Millionen Autos. Die ganz genauen Zahlen stehen demnach noch nicht fest, werden demnächst aber bekanntgegeben.

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Berlin | Der neue Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken, Andreas Krautscheid, sieht Google und Facebook in wenigen Jahren als die härtesten Konkurrenten der Finanzinstitute. "Vermutlich sind es die Datenriesen wie Google oder Facebook, die in wenigen Jahren die härtesten Konkurrenten von Banken sind", sagte Krautscheid der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Mannheim | Die Türkei und Russland gefährden durch ihre zunehmend autoritäre Politik ausländische Investitionen. Dies ist die zentrale Aussage einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen, über die die "Welt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. "Die Türkei und Russland müssen aufpassen, dass sie ihre Attraktivität als Standort für Familienunternehmen nicht wegen wachsender Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit verspielen", sagte Stiftungsvorstand Rainer Kirchdörfer.

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Berlin | Die staatliche Prämie für den Kauf von Elektroautos in Deutschland ist bei Privatleuten, Unternehmen und Kommunen auf geringes Interesse gestoßen. Das berichtet die "Welt" (Mittwochsausgabe). Seit Einführung des sogenannten Umweltbonus Anfang Juli 2016 wurden nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) insgesamt 46.897 Anträge für einen Zuschuss beim Kauf eines E-Autos gestellt.

Berlin | Führende Ökonomen haben davor gewarnt, dass der Mangel an qualifiziertem Personal die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr bremsen könnte. Bisher sei ein flächendeckender Fachkräftemangel vor allem durch EU-Zuwanderer noch verhindert worden, sagte der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Doch schon jetzt falle es den Unternehmen zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen.

DAX legt 2017 um 12,5 Prozent zu

Frankfurt/Main | Der DAX hat das Jahr 2017 am Freitag mit einem Zählerstand von 12.917,64 Punkten und einem Jahresplus von rund 12,5 Prozent beendet. Es ist das sechste Jahresplus in Folge. Das letzte Jahresminus hatte der DAX im Jahr 2011 verzeichnet, als er 14,7 Prozent verlor.

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