Wirtschaft Deutschland

Zahl der Insolvenzen geht zurück

Wiebaden | Die Zahl der Unternehmenspleiten und Verbraucherinsolvenzen geht deutlich zurück. Im Juli 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.633 Unternehmensinsolvenzen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag weiter mitteilt, waren das 9,8 Prozent weniger als im Juli 2016. Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im Juli 2017 mit 318 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen.

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Berlin | Deutschland hat kaum Möglichkeiten, seinen hohen Exportüberschuss zu senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag des Bundesfinanzministeriums (BMF). Die Wirkungen auf den Leistungsbilanzsaldo seien "begrenzt", heißt es in dem 40-seitigen Gutachten, über das das "Handelsblatt" berichtet.

Berlin | Die Bundesregierung warnt die Autobranche eindringlich vor einer bedrohlichen Abhängigkeit von Konkurrenten in der Batterieproduktion: Angesichts der wachsenden Konkurrenz aus Asien und den USA bei der Produktion von Elektroautos müssten Hersteller und Zulieferer endlich beim Aufbau einer eigenen Batterie-Fertigung aktiv werden, fordert Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig in der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). "Wer über Elektromobilität redet, darf bei der Batterieproduktion nicht schweigen. Die Industrie muss größere europäische Aktivitäten entfalten, wenn wir Premiumanbieter und Autoland Nummer eins bleiben wollen", sagte Machnig.

Ikea prüft Markt für Möbel-Verleih

Delft | Die internationale Möbelhauskette Ikea prüft den Markt für Möbel-Verleih: "Es geht uns nicht nur ums Möbel verkaufen, es geht auch darum, alte Möbel zu recyceln.

Berlin | Die Lufthansa und Air Berlin haben sich offenbar auf einen Kaufvertrag für große Teile der insolventen Fluggesellschaft geeinigt. Für Donnerstagmittag sei ein Notartermin zur Unterzeichnung des Kaufvertrags geplant, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Donnerstag in Berlin. Zuvor hatte Spohr der "Rheinischen Post" gesagt, dass die Lufthansa von Air Berlin "voraussichtlich 81 Flugzeuge übernehmen, 3.000 Mitarbeiter einstellen und dafür in Summe 1,5 Milliarden Euro investieren" werde.

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Köln | Für die Förderung des Ökostroms müssen Geringverdiener einen bis zu fünf Mal höheren Anteil ihres Haushaltseinkommens ausgeben als die reichsten Privathaushalte. Das geht aus einer unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über welche die "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Demnach gibt das ärmste Zehntel der Haushalte 1,6 Prozent seines Jahreseinkommens für die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus.

Frankfurt/Main | Lufthansa-Chef Carsten Spohr schließt Preiserhöhungen auf einzelnen Strecken nach einer Teil-Übernahme von Air Berlin nicht grundsätzlich aus. "In unserer Branche sind die Preise wie in keiner anderen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Teilweise sind sie so niedrig, dass Airlines nicht mehr überleben konnten. Das zeigen die vergangenen Wochen sehr deutlich", sagte der Lufthansa-Chef dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe).

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Berlin | Ein breites Bündnis aus Verbänden und Institutionen – darunter der BDI, der Handwerksverband ZDH und der DGB – fordert von der nächsten Bundesregierung, den Sanierungsstau im Gebäudesektor aufzulösen. Dazu müsse eine "attraktive Steuerförderung für energetische Sanierungsmaßnahmen" Bestandteil des Koalitionsvertrages werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Bündnisses, aus der das "Handelsblatt" (Donnerstag) zitiert. Seit Jahren gibt es Bestrebungen, eine steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen einzuführen, um die Sanierungsquote zu erhöhen.

Berlin | Die israelische Regierung drängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), den Verkauf von drei weiteren deutschen U-Booten möglichst bald zu genehmigen. Eine entsprechende Bitte habe der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin Anfang September bei seinem Besuch im Kanzleramt überbracht, berichtet die "Zeit". Eine Korruptionsaffäre mit mehreren Verhaftungen in Israel hatte dazu geführt, dass das Kanzleramt den geplanten Export von drei U-Booten auf Eis gelegt hat.

Berlin | Die Bundesregierung hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr in ihrer Herbstprojektion deutlich angehoben. Man rechne für 2017 mit einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von zwei Prozent und für das Jahr 2018 um 1,9 Prozent, sagte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am Mittwoch in Berlin. Bei der Frühjahrsprojektion im April hatte man für 2017 noch mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent gerechnet.

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Wiesbaden | Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im August 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent gestiegen. Das sei der höchste Anstieg der Baupreise seit neun Jahren (August 2008: + 3,3 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Der Preisanstieg hatte im Mai 2017 im Jahresvergleich bei 2,8 Prozent gelegen.

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Wiesbaden | Die deutschen Exporte haben im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 Prozent zugelegt. Im August 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 103,1 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 83 Milliarden Euro importiert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstagmorgen mit. Die Importe legten demnach im Vorjahresvergleich um 8,5 Prozent zu.

Frankfurt/Main | Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Robert Feiger, hat die Politik aufgefordert, den sozialen Wohnungsbau durch steuerliche Entlastungen zu fördern.

Stuttgart | Im Zusammenhang mit der Abgas-Affäre geht der Streit zwischen den VW-Konzerntöchtern Porsche und Audi weiter. Laut eines Berichts von Bild-Online verlangt Porsche rund 200 Millionen Euro Schadensersatz von Audi. Eine entsprechende Forderung sei vom Porsche-Vorstand schriftlich zum Audi-Vorstand nach Ingolstadt geschickt worden.

Düsseldorf | Die neu ins Amt kommende Bundesregierung startet mit so günstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie noch keine Regierung im wiedervereinigten Deutschland zuvor: Das "Handelsblatt" Research Institute (HRI) geht in seiner an diesem Freitag veröffentlichten Konjunkturprognose davon aus, dass die deutsche Wirtschaft dieses Jahr um 2,1 und kommendes Jahr sogar um 2,5 Prozent wachsen dürfte. Das HRI unterstellt in seiner Prognose, dass es bald zu Koalitionsgesprächen für eine Jamaika-Koalition kommen wird und diese erfolgreich abgeschlossen werden. Um die sehr unterschiedlichen Wählergruppen der an dieser Regierung beteiligten Parteien zu bedienen, dürfte die Koalition aus Union, FDP und Grünen die hohen Überschüsse in den Staatskassen nutzen, um Steuersenkungen sowie zusätzliche Investitionen und Sozialausgaben zu finanzieren.

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