Wirtschaft Deutschland

Berlin | Die Bundesregierung korrigiert ihre Wachstumserwartung für das kommende Jahr offenbar deutlich nach unten. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. 2020 wird die deutsche Wirtschaft demnach nur noch ein Plus von 1,1 Prozent erreichen.

Köln | Der drohende Brexit Ende Oktober bringt deutschen Industrieunternehmen neben vielen Nachteilen auch Standortvorteile.

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Berlin | Das Bundeskabinett hat am Mittwoch beschlossen, die Meisterpflicht für zwölf Handwerke wieder einzuführen. Damit wolle man die Qualität und die Qualifikation im Handwerk stärken und die Strukturentwicklung im Handwerk und dessen Zukunft nachhaltig sichern, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Die neue Zulassungspflicht betrifft die Handwerke Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Betonstein- und Terrazzohersteller, Estrichleger, Behälter- und Apparatebauer, Parkettleger, Rollladen- und Sonnenschutztechniker, Drechsler und Holzspielzeugmacher, Böttcher, Raumausstatter, Glasveredler, Orgel- und Harmoniumbauer sowie Schilder- und Lichtreklamehersteller.

Köln | Das US-Unternehmen Beyond Meat drängt nach Europa. "Wir suchen nach einem Standort für eine eigene Produktion", sagte Chuck Muth, "Chief Growth Officer" des Unternehmens, welches hinter dem gehypten Fleischlos-Patty Beyond Burger steht, der "Welt" (Mittwochsausgabe). Bislang werden sämtliche Produkte von Beyond Meat nach Europa exportiert und dort von drei Kooperationspartnern vertrieben, darunter die PHW-Gruppe aus Deutschland, zu der unter anderem die Marke Wiesenhof gehört. Das Unternehmen kündigte dies auf der diesjährigen Anuga in Köln an.

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Berlin | Der von der Bundesregierung geplante Ausbau der Bahn-Infrastruktur könnte wegen fehlendem Geld für Umleitungen in Bauphasen gebremst werden. "Viele Maßnahmen, die die Netzqualität gerade in der Bauphase verbessern würden, kann die Bahn aktuell nicht aus Eigenmitteln finanzieren", heißt es in einem Positionspapier des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums, über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochausgaben) berichten. Dazu gehörten zum Beispiel zusätzliche Weichen, die Umfahrungen von Störungen ermöglichen.

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Berlin | Trotz der weltweiten Klimaschutz-Protestbewegung "Fridays for Future" zeigen die Deutschen bislang keinerlei "Flugscham". Die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland ist seit Gründung der Protestbewegung durch Greta Thunberg im August 2018 sogar weiter deutlich angestiegen. Das geht aus einer Sonderauswertung der Luftverkehrsdaten des Statistischen Bundesamtes hervor, über die die "Rheinische Post" (Mittwoch) berichtet.

Berlin | Außenhandelspräsident Holger Bingmann hat die Bundesregierung und die übrigen EU-Staaten eindringlich vor einem harten Brexit Ende Oktober gewarnt. "Ein ungeregelter Austritt der Briten aus der EU ist wahrscheinlicher denn je. Ein harter Brexit aber hätte katastrophale Folgen für den deutschen Außenhandel", sagte Bingmann der "Rheinischen Post".

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Berlin | Der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Umland größerer Städte führt zu einer unmittelbaren Aufwertung der Wohnimmobilien vor Ort. Das geht aus einem Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln hervor, über das die "Welt am Sonntag" berichtet. Diese Aufwertung könnten Städte und Gemeinden nutzen, um neue Infrastrukturprojekte zu finanzieren.

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Osnabrück | Das Recycling von Verpackungen in Deutschland bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück. "Die Systembeteiligung ist noch unbefriedigend", sagte Gunda Rachut, Chefin der Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZVSR), der "Welt am Sonntag". Zwar gibt es bei den drei maßgeblichen Abfallfraktionen Papier-Pappe-Karton (PPK), Leichtverpackungen (LVP) und Glas bisher jeweils ein Plus: "Wir hatten aber mit etwas mehr gerechnet, insbesondere bei den Leichtverpackungen", sagte Rachut.

Kiel | Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, hat die von den USA verhängten Strafzölle auf Importe aus der EU als "Warnschuss" bezeichnet. Denn tatsächlich könnten die USA nach geltendem WTO-Recht noch sehr viel höhere Zölle erheben als sie es nun angekündigt hätten, sagte Felbermayr der RTL/n-tv Redaktion. "Der wirtschaftliche Schaden für die EU ist deutlich kleiner als man vor der Veröffentlichung der Liste annehmen musste", so der IfW-Präsident weiter.

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Köln | Batterie-Rohstoffe für Elektromobilität könnten knapp werden. Das ergab eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW), über die das "Handelsblatt" berichtet. Demnach werde sich die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität bis 2026 gegenüber 2016 je nach Szenario auf das 14- bis 24-Fache erhöhen.

Rüsselsheim | Der Autobauer Opel streicht laut eines Zeitungsberichts in Rüsselsheim vorübergehend die Spätschicht. Management und Betriebsrat hätten sich darauf geeinigt, dass fast 2.600 Beschäftigte im Opel-Stammwerk monatelang kurzarbeiten sollen, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise.

Berlin | Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, fordert dringend Nachbesserungen am Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Es gebe "perverse Anreize" im Klimapaket, sagte Fratzscher der "Neuen Osnabrücker Zeitung". So würden "vor allem besserverdienende Pendler durch steuerliche Effekte und die Erhöhung der Pendlerpauschale am Ende sogar mehr Geld in der Tasche haben", so der DIW-Chef weiter.

Berlin | Der US-amerikanisch-chinesische Handelskonflikt trifft die deutsche Wirtschaft besonders hart. Zu diesem Schluss kommt der Außenwirtschaftsreport 2019 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), über den die "Welt" in ihrer Dienstagausgabe berichtet. Für deutsche Unternehmen entsteht demnach ein "beispielloser finanzieller und bürokratischer Aufwand, der das globale Geschäft für deutsche Unternehmen immer schwieriger macht", erklärte DIHK-Präsident Eric Schweitzer in der "Welt".

Berlin | Die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke, die Union und FDP im Jahr 2010 beschlossen habe, könnte für die Steuerzahler teurer werden als gedacht. Die "taz" berichtet in ihrer Dienstagausgabe, die AKW-Betreiber RWE, EnBW und Eon hätten beim Bundesumweltministerium insgesamt 276 Millionen Euro Schadenersatz gefordert. Diese sollen für Investitionen angefallen sein, die die Unternehmen aufgrund der im Oktober 2010 beschlossenen Laufzeitverlängerung getätigt haben, die aber durch den erneuten Ausstiegsbeschluss im Jahr März 2011 hinfällig wurden.

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