Wirtschaft Deutschland

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Frankfurt/Main | Angesichts des drohenden Bedeutungsverlusts des Finanzplatzes London durch den Brexit will die US-Investmentbank Morgan Stanley ihren Frankfurter Standort ausbauen. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" sollen künftig 400 Banker von Morgan Stanley in Frankfurt angesiedelt sein. Bisher arbeiten in der Mainmetropole 200 Menschen für das Institut.

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Berlin | In der World-Check-Datenbank, mit der Banken sich gegen potenziell gefährliche Kunden schützen, finden sich offenbar viele unschuldige Menschen und Organisationen. Das zeigt eine gemeinsame Recherche von "Süddeutscher Zeitung" und NDR gemeinsam mit der "Times of London", dem niederländischen Sender NPO Radio 1, der belgischen "De Tijd", der italienischen "La Repubblica" und dem US-POrtal "The Intercept"_ Sie hatten Einblick in einen World-Check-Datensatz mit mehr als zwei Millionen Profilen mit Stand aus dem Jahr 2014, auf den ein US-Sicherheitsexperte vergangenes Jahr auf einem Internet-Server gestoßen war. Die World-Check-Datenbank ist eines von nur wenigen großen Angeboten für Informationen über potenziell problematische Kunden für Banken und Finanzdienstleister: Politisch exponierte Personen (PEPs), sowie Personen und Organisationen die mit Kriminalität, Geldwäsche und Terror in Verbindung gebracht werden.

Wiesbaden | Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im April 2017 um 0,9 Prozent höher gewesen als im Vormonat. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Februar bis April 2017 gegenüber November 2016 bis Januar 2017 um 1,6 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2017 um 6,4 Prozent höher.

Washington | Die USA wollen in der Abgasaffäre bei Volkswagen weiter hart durchgreifen: Die US-Justiz hat laut eines Berichts von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR fünf frühere Manager und Entwickler des Autokonzerns, gegen die in Übersee Anklagen vorliegen, weltweit zur Fahndung ausgeschrieben. Ziel der US-Behörden ist es dem Bericht zufolge, die fünf Angeklagten zu fassen und hinter Gitter zu bringen. Ihnen würden Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen US-Umweltvorschriften vorgeworfen.

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Berlin | Menschen mit ausländischen Namen werden laut einer Studie bei der Wohnungssuche in Deutschland benachteiligt. Der Untersuchung des "Spiegels" und des "Bayerischen Rundfunks" zufolge werden Interessenten mit türkischen oder arabischen Namen besonders stark diskriminiert. Sie gingen in jedem vierten Fall leer aus, wenn andere Interessenten zu einer Besichtigung eingeladen wurden.

Berlin | Der ehemalige Chefredakteur der "Bild"-Zeitung, Günter Prinz, liest das Blatt nicht mehr. Die "Bild"-Zeitung "ist langweilig", sagte Prinz der "Zeit". Prinz war von 1971 an zehn Jahre lang Chefredakteur der "Bild".

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Bonn | Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung einen zu laxen Umgang bei ÖPP-Projekten im Straßenbau vor. Die Rechnungsprüfer fordern daher vom Bundesverkehrsministerium "die Datengrundlagen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen alsbald zu verbessern" und Datenbanken zu den Kosten von ÖPP-Projekten aufzubauen, heißt es in einem unveröffentlichten Gutachten des Bundesrechnungshofs, über welches das "Handelsblatt" berichtet. Die Rechnungsprüfer haben darin geprüft, wie wirtschaftlich die Beteiligung privater Investoren (Öffentlich-Private-Partnerschaften) beim Bau der Anschlussstelle der A49 Kassel-West an die A5 ist.

Ingolstadt | Der Autobauer Audi will das Rennsportunternehmen Abt Formel E GmbH mit Sitz in Kempten übernehmen. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher der "Heilbronner Stimme" (Mittwochsausgabe). Konkret heißt es der Zeitung zufolge beim Bundeskartellamt, dass der "indirekte Erwerb aller Anteile und die alleinige Kontrolle" angestrebt wird.

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Wiesbaden | Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Mai 2017 um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Gegenüber dem Vormonat April stiegen die Erzeugerpreise um 0,2 Prozent, nachdem es im April 2017 ein Plus von 0,4 Prozent gegeben hatte, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern, die einen Anteil von gut 31 Prozent am Gesamtindex haben, wirkte sich im Mai 2017 am stärksten auf die Entwicklung des Gesamtindex aus.

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Berlin | Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, hat für umfangreiche Reformen in der Europäischen Union geworben: Dafür sollten Änderungen der europäischen Verträge kein Tabu sein, sagte Kempf am Dienstag in Berlin. "Europa braucht mehr Disziplin bei Reformen und in der Haushaltspolitik sowie stärkere europäische Institutionen. Dazu zählen ein eigener Haushalt für die Eurozone und ein Euro-Finanzminister."

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Wiesbaden | Im Zeitraum Januar bis April 2017 ist in Deutschland der Bau von insgesamt 106.500 Wohnungen genehmigt worden: Das waren 9,0 Prozent oder 10.500 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Die Zahl der Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden insgesamt hat in den ersten vier Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent beziehungsweise 5.800 Wohnungen abgenommen. Gegen den Trend gestiegen sind dabei die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+ 2,5 Prozent beziehungsweise + 1.300 Wohnungen).

Berlin | Ökonomen rechnen mit deutlichen Preissteigerungen in den kommenden Jahren. "Eine Konvergenz der Eurozone und eine Rückkehr zur Preisstabilität der Europäischen Zentralbank (EZB) erfordern, dass Deutschland in Zukunft mehrere Jahre von Inflationsraten über zwei Prozent erleben wird", sagte Marcel Fratzscher, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), der "Welt". Eine Inflationsrate von etwas über zwei Prozent sei nicht schädlich für Deutschland.

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Wiesbaden | Im ersten Quartal 2017 sind nach Auswertung der Gewerbemeldungen rund 37.000 Betriebe gegründet worden, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen: Das waren 6,5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Das erste Quartal 2017 hatte drei Arbeitstage mehr als das entsprechende Vorjahresquartal. Dies könnte sich auf die Anzahl der bearbeiteten Gewerbemeldungen ausgewirkt haben, so die Statistiker.

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Wiesbaden | Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben in Deutschland ist im Jahr 2016 um 3,6 Prozent über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) gelegen. Das Preisniveau war in den meisten direkten Nachbarstaaten wie schon in den vergangenen Jahren höher als in Deutschland, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Lediglich in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten niedriger.

Garvens-Flughafen

Berlin | aktualisiert | Der Präsident des Flughafenverbands ADV, Michael Garvens, hat vor einer Offenhaltung des Berliner Flughafens Tegel gewarnt. Es sei wirtschaftlicher, Tegel zu schließen, sagte Garvens den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag). Mit Blick auf den Volksentscheid in Berlin am 24. September über die Zukunft des Flughafens erklärte der ADV-Präsident, dass das Thema Schallschutz noch einmal auf die Agenda komme, sollte Tegel wirklich offen bleiben.

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