Wirtschaft Deutschland

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Washington | Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) sieht nur geringe Chancen für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP).

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Wiesbaden | Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im März 2017 um 0,5 Prozent niedriger gewesen als im Vormonat. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Januar bis März 2017 gegenüber Oktober bis Dezember 2016 um 0,9 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März 2017 um 5,6 Prozent höher.

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Wiesbaden | Die Produktion von Zigaretten ist im Jahr 2016 um 9,7 Prozent auf rund 168 Milliarden Stück gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. In Big-Pack-Schachteln à 25 Zigaretten verpackt und auf der Rasenspielfläche eines Fußball-Bundesligastadions aufgestapelt, ergäbe sich ein "Gebäude" von 130 Metern, in etwa so hoch wie der Hamburger "Michel", so die Statistiker.

München | Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Mai gestiegen: Der Index steht im fünften Monat des Jahres bei 114,6 Zählern, teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Dienstag mit. Im April war das Konjunkturbarometer auf 112,9 Punkte gestiegen. Beobachter hatten für Mai mit einem leichten Anstieg auf 113,1 Zähler gerechnet.

Essen | Eon-Chef Johannes Teyssen fordert eine grundlegende Korrektur der Energiewende. Sie sei "sehr ungerecht" finanziert, "und das trifft vor allem Menschen mit geringen Einkommen", sagte Teyssen der "Bild" (Dienstag). "So fährt der Zug gegen die Wand, das machen die Menschen irgendwann nicht mehr mit."

DIHK sieht beispiellosen Boom am Bau

Berlin | So viel gebaut wie gerade jetzt wurde in Deutschland offenbar noch nie: "Selbst zu Zeiten des Baubooms nach der Wiedervereinigung waren die Betriebe nicht so zufrieden wie aktuell", stellt der Wirtschaftsverband DIHK laut "Handelsblatt" in seiner Frühsommer-Firmenumfrage fest. Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage veröffentlicht der DIHK an diesem Dienstag. Von den befragten Unternehmern bewerten 60 Prozent ihre Lage als "gut", lediglich vier Prozent nennen sie "schlecht".

Frankfurt/Main | Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kostet die deutschen Sparer laut einer aktuellen Rechnung der DZ Bank 436 Milliarden Euro. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (F.A.S.). Die Experten der Bank haben demnach aus Daten der Bundesbank und anderen offiziellen Statistiken berechnet, wie stark die Zinseinbußen ausfallen, die die Deutschen durch die lockere Geldpolitik seit 2010 hinnehmen mussten.

Wiesbaden | Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im April 2017 um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Gegenüber dem Vormonat März stiegen die Erzeugerpreise um 0,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern wirkte sich im April 2017 am stärksten auf die Entwicklung des Gesamtindex aus: Vorleistungsgüter waren um 4,3 Prozent teurer als im Vorjahresmonat.

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Stuttgart | Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn mahnt vor dem Autogipfel in Stuttgart die Autoindustrie zur Nachrüstung bei älteren Dieselfahrzeugen: "Es darf nicht nur ein bisschen Nachrüstung sein. Sie muss im Ergebnis mindestens so viel bringen wie Fahrverbote, und das muss belegt werden", sagte der erste grüne Oberbürgermeister des Stadt dem "Handelsblatt". Nur dann könne auf die Fahrverbote verzichtet werden.

Bonn | Das Bundeskartellamt hat eine geplante Auftragsvergabe der Bundeswehr für den Bau von fünf Korvetten des Typs K130 gestoppt. Der Auftrag verstoße gegen das Vergaberecht, teilte die Behörde am Donnerstag mit. "Auch für Militärausrüstung gilt der Grundsatz, dass diese im Wettbewerb zu beschaffen ist", so der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt.

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Wiesbaden | Das Gastgewerbe in Deutschland hat im März 2017 preisbereinigt (real) 3,1 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahresmonat. Nominal (nicht preisbereinigt) ergab sich ein Plus von 5,0 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Beherbergungsunternehmen wiesen im März 2017 real 3,9 Prozent und nominal 5,6 Prozent höhere Umsätze als im Vorjahresmonat aus.

Wiesbaden | Im ersten Quartal 2017 ist in Deutschland der Bau von insgesamt 79.200 Wohnungen genehmigt worden: Das waren 6,6 Prozent oder 5.600 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Damit ist die Zahl der genehmigten Wohnungen im Vorjahresvergleich erstmals seit dem ersten Quartal 2012 gesunken. Die Zahl der Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden insgesamt hat im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,0 Prozent beziehungsweise 2.100 Wohnungen abgenommen.

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Berlin | Per Gesetz will die Bundesregierung das Schlachten trächtiger Rinder verbieten, doch am entsprechenden Entwurf gibt es Kritik. Sowohl die Grünen als auch eine Expertin der Bundesregierung fordern Nachbesserungen, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) vor der Abstimmung am Donnerstag im Bundestag. "Wir unterstützen diesen Gesetzentwurf nicht und appellieren an das Ministerium, ihn fachlich grundlegend zu überarbeiten", schreibt die Professorin Katharina Riehn laut Zeitung in einer Stellungnahme.

Berlin | VW- und Audi-Händler werfen Volkswagen in der Abgasaffäre Fehler und schlechten Stil vor: "Das Vertrauen zwischen Händlern und VW ist massiv belastet", sagte Dirk Weddigen von Knapp, Präsident des Händlerverbands, der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Er vertritt in Deutschland alle 2.400 Partnerstandorte - Autohäuser und Servicestandorte - von VW, Audi und den Nutzfahrzeugen des Konzerns. Die Händler fühlen sich in der Abgasaffäre im Stich gelassen.

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Wiesbaden | Der Verbrauch von Haushaltsenergie hat 2015 – bereinigt um witterungsbedingte Temperaturschwankungen – gegenüber 2014 um 2,1 Prozent zugenommen. Der Anstieg war bei allen Energieträgern – abgesehen von Strom – zu beobachten, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Der Verbrauch war demnach 2015 in etwa so hoch wie 2012 (+ 0,5 Prozent).

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