Wirtschaft Deutschland

Wiesbaden | Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im ersten Quartal 2019 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent höher gewesen als im Vorquartal. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Im dritten und im vierten Quartal 2018 war die deutsche Wirtschaftsleistung mit -0,2 Prozent und 0,0 Prozent noch leicht rückläufig beziehungsweise stagnierte.

Berlin | Kunden müssen laut einer aktuellen Umfrage im Schnitt fast zehn Wochen auf einen Handwerker warten. Das geht aus der Frühjahrsbefragung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) unter seinen Mitgliedsunternehmen hervor, über die das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet. "Im Gesamthandwerk dauert es inzwischen im Durchschnitt fast zehn Wochen, bis ein Auftrag erfüllt werden kann", heißt es darin.

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Luxemburg | aktualisiert | Die EU-Mitgliedstaaten müssen Arbeitgeber dazu verpflichten, Systeme einzurichten, mit denen die tägliche Arbeitszeit gemessen werden kann. Das geht aus einem Urteil der Europäischen Gerichtshofs vom Dienstag hervor. Arbeitgeber müssen demnach verpflichten werden, ein "objektives, verlässliches und zugängliches System" einzurichten, mit dem die von einem jeden Arbeitnehmer geleistete tägliche Arbeitszeit gemessen werden könne.

Berlin | Die Steuerberater lehnen die geplante Verschärfung der Grundsteuer ab, da sie die Regelungen für kaum mehr handhabbar halten. Der Präsident ihrer Kammerorganisation, Raoul Riedlinger, schlägt alternativ einen radikal anderen Weg vor: "Eigentlich sollte man die Grunderwerbsteuer abschaffen und durch die Umsatzsteuer ersetzen und dafür einen Satz von 3,5 Prozent festlegen", sagte er der FAZ (Dienstagausgabe). Bis 2006 galt in ganz Deutschland dieser Satz für die Grunderwerbsteuer.

Berlin | Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) empfiehlt die schrittweise Einführung einer CO2-Steuer auf Öl und Gas zum Heizen sowie auf Benzin und Diesel im Straßenverkehr. Ziel sei es, jeden Energieträger nach der Höhe der CO2-Emissionen zu belasten, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe) berichtet. Nach einem im Auftrag des VKU erstellten Entwurf soll Strom durch die Streichung von Umlagen und Steuern günstiger werden; die Energiewende soll stattdessen aus Steuermitteln finanziert werden.

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Wiesbaden | Das Baugewerbe in Deutschland legt weiter zu. Im Februar 2019 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,9 Prozent höher, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Ebenso waren 3,2 Prozent mehr Beschäftigte im Bauhauptgewerbe tätig als im Februar 2018. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich.

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Deutsche Exporte im März gestiegen

Wiesbaden | Die deutschen Exporte sind im März um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Insgesamt wurden im dritten Monat des Jahres Waren im Wert von 118,3 Milliarden Euro exportiert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag mit. Ebenso stiegen die Importe in diesem Jahr um 4,5 Prozent im Vergleich zum März 2018. Insgesamt wurden so Waren im Wert von 95,6 Milliarden Euro nach Deutschland importiert.

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Berlin | Der Handel zwischen Deutschland und dem Iran ist drastisch eingebrochen. Die Exporte von Deutschland in den Iran sind im Januar und Februar 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 52,6 Prozent auf rund 223 Millionen Euro geschrumpft. Das geht aus Berechnungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) berichten.

Wiesbaden | Die Produktion in Deutschland ist im März 2019 preisbereinigt um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen.

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Stuttgart | Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal muss der Autohersteller Porsche ein Bußgeld in Höhe von 535 Millionen Euro zahlen. Unter anderem sei es zu fahrlässigen Aufsichtspflichtverletzungen in der Entwicklungsabteilung gekommen, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Dienstagnachmittag zur Begründung mit. Ein entsprechender Bußgeldbescheid wurde am Dienstag erlassen.

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Wiesbaden | Die Inflationsrate in Deutschland beträgt im April 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich 2,0 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Dienstag mit. Gegenüber dem Vormonat März steigen die Verbraucherpreise demnach voraussichtlich um 1,0 Prozent.

Berlin/Paris | Die Pläne für eine europäische Batteriezellenfertigung nehmen Gestalt an. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet, haben das deutsche und das französische Wirtschaftsministerium in einem gemeinsamen "Letter of Intent" der EU-Kommission das erste Konsortium vorgeschlagen, das sie fördern wollen. Es handelt sich um den französischen Autokonzern PSA mit seiner deutschen Tochtergesellschaft Opel sowie den französischen Batteriehersteller Saft, der zum Total-Konzern gehört.

Luxemburg | Das reale Pro-Kopf-Einkommen der privaten Haushalte in der EU ist zum Ende des vergangenen Jahres gestiegen. Im vierten Quartal 2018 stieg das Pro-Kopf-Einkommen um 0,3 Prozent, nach einem Anstieg um 0,6 Prozent im Vorquartal, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mit. Ebenso stieg der reale Pro-Kopf-Konsum der privaten Haushalte im letzten Quartal 2018 um 0,2 Prozent.

Pullach im Isartal | Alexander Sixt, Vorstand des Autovermieters Sixt für Strategie, betrachtet die Zukunftspläne der deutschen Autoindustrie kritisch. "Wir laufen Gefahr, das Schicksal unserer gesamten Autoindustrie in die Hände chinesischer Firmen zu geben und uns beim Thema Kobalt von ihnen abhängig zu machen - ich weiß nicht, ob das konsequent zu Ende gedacht ist", sagte Sixt dem Nachrichtenportal T-Online. Sixt zeigte sich einerseits als Fan des Wasserstoffantriebs, "aber danach kräht kein Hahn mehr".

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Frankfurt/Main | Nach den gescheiterten Fusionsgesprächen zwischen Deutscher Bank und Commerzbank legt der Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, Augenmerk auf einen höheren Gewinn - und verlangt dabei höheren Verdienst von den Investmentbankern. "Im Kapitalmarktgeschäft haben wir zuletzt wenig verdient", sagte Sewing der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Aber wenn sich die Märkte wieder stabilisieren, "so wie sie das im März getan haben", dann könne man "auch an dieser Stelle wieder wachsen. Richtig ist allerdings auch: Wenn sich das nicht nachhaltig verbessert, dann werde ich auch so konsequent sein und sagen: Da müssen wir uns etwas anderes überlegen", so der Chef der Deutschen Bank weiter. Sewing hält die Deutsche Bank für groß genug, am Weltmarkt auch alleine zu bestehen. Allein mit Blick auf die Größe der Bank könnte sie mithalten, sagte er.

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