Wirtschaft Deutschland

Brüssel | Große Konzerne zahlen fast nirgendwo in der EU den gesetzlich vorgeschriebenen Steuersatz. Einer Untersuchung der Grünen im Europäischen Parlament zufolge gibt es massive Unterschiede zwischen der offiziell geltenden und der tatsächlich gezahlten Abgabenlast für multinationale Unternehmen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagsausgabe). Demnach gibt es in Luxemburg die stärkste Abweichung zwischen nominalem und effektivem Steuersatz: Offiziell lag dieser Wert in den Jahren 2011 bis 2015 bei 29 Prozent.

windenergie1852013

Berlin | Einfamilienhäuser auf dem Land verlieren bis zu 7,1 Prozent an Wert, wenn im Abstand von bis zu einem Kilometer Windenergieanlagen errichtet werden. Bei älteren Häusern kann der Wertverlust bis zu 23 Prozent betragen, so eine Studie des RWI-Leibniz Instituts für Wirtschaftsforschung, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. In der Studie "Local Cost for Global Benefit: The Case of Wind Turbines" haben die Wissenschaftler fast drei Millionen Verkaufsangebote des Onlineportals ImmobilienScout24 zwischen den Jahren 2007 und 2015 analysiert und mit den Geodaten von rund 27.000 Windenergieanlagen abgeglichen.

Berlin | Finanzbeamte in Deutschland haben 2018 im Durchschnitt 56,1 Tage für die Bearbeitung von Einkommensteuererklärungen gebraucht. Dies zeigt eine Auswertung des Online-Steuerportals "Lohnsteuer-Kompakt", über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach würden die deutschen Finanzämter erneut langsamer, gegenüber dem Vorjahr dauere es nun im Schnitt 0,7 Tage länger.

gelber_sack_pixabay_19012018

Berlin | Der Abfallexperte Hennig Wilts hält das deutsche Recyclingsystem für gescheitert. Nirgendwo zeige sich das klarer als beim Plastik. Beim Müllsammeln und Erfassen seien die Deutschen noch sehr gut, sagt Wilts, der am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie für Kreislaufwirtschaft zuständig ist.

München | Bayern verklagt laut eines Zeitungsberichts den Volkswagen-Konzern im Zuge des Abgasskandals auf Schadenersatz. Im Fuhrpark Bayerns seien etwa 1.000 VW-Fahrzeuge vom Dieselskandal betroffen, berichtet das "Handelsblatt" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf das bayerische Finanzministerium. Eine genaue Schadenshöhe habe das Finanzministerium nicht nennen können.

wohnraum_1072013a

Berlin | Auf dem Immobilienmarkt zeichnet sich weiter keine Entspannung ab. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Auswertung des Analysehauses Empirica. Die Neuvertragsmieten in den sogenannten Top-7-Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) stiegen demnach 2018 im Mittel um 4,2 Prozent.

Köln | Der WDR hat unsauberes Arbeiten in mehreren Fernsehdokumentationen eingeräumt. So wurden offenbar zwei Protagonisten für die Sendereihe "Menschen hautnah" über eine Komparsen-Website gewonnen. Weitere Ungenauigkeiten, die in den Filmen festgestellt wurden, entsprächen "nicht den journalistischen und redaktionellen Standards im WDR", sagte WDR-Fernsehchefredakteurin Ellen Ehni am Donnerstag.

Berlin | Das Fernbusunternehmen Flixbus führt nach fast einjähriger Pilotphase ab sofort Sitzplatzreservierungen auf allen Strecken bundesweit ein. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Preise für die Zusatzleistung sind dabei je nach Sitzplatz und Strecke unterschiedlich.

Berlin | Die Bundesregierung wirbt hinter den Kulissen für eine Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank. Vertreter der Bundesregierung hätten bei der Bankenaufsicht wegen eines Zusammenschlusses der Institute vorgefühlt, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Dabei hätten sie nach Angaben von Insidern versucht, Sympathie für einen solchen Schritt zu schaffen.

flughafen_nacht240807

Frankfurt/Main | In der Nacht zum Dienstag haben an mehreren deutschen Flughäfen die angekündigten Warnstreiks des Sicherheitspersonals begonnen. Zunächst legten die Angestellten um Mitternacht an den Flughäfen in Hannover, Bremen und Hamburg ihre Arbeit nieder. Später folgten auch Frankfurt am Main, München, Halle/Leipzig, Dresden und Erfurt.

porto60cent_2906_2014

Porto-Erhöhung kommt zum 1. April

Bonn | Die verschobene Porto-Erhöhung der Deutschen Post soll zum 1. April nachgeholt werden. Das geht aus einem Schreiben der Bundesnetzagentur an ihren politischen Beirat hervor, über das die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Dienstagsausgabe) berichtet. Voraussichtlich werden sich Standardbriefe dann von 70 auf 80 Cent verteuern.

kirschen_pixabay_13012018

Berlin | Der Bioboom in Deutschland geht weiter. Die Biobranche rechne auch für das abgelaufene Jahr 2018 mit einem kräftigen Umsatzwachstum, sagte der Vorsitzende des Bundes Ökologische Landwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). 2017 war der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln um sechs Prozent gewachsen und hatte erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Marke geknackt.

bahn2_462012a

Berlin | Bahnchef Richard Lutz hat kurz vor den Gesprächen mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CDU) am Dienstag mehr Pünktlichkeit versprochen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir im ersten Halbjahr dieses Jahres Schritt für Schritt besser werden. Mit unserem Aufsichtsrat haben wir für 2019 ein Pünktlichkeitsziel im Fernverkehr von 76,5 Prozent vereinbart. Kurzfristig helfen unter anderem mehr Personal sowie ein besseres Baustellen- und Fahrzeugmanagement", sagte Lutz der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (Ausgabe vom 13.1.). Das ist allerdings nur eine leichte Steigerung der Pünktlichkeit. 2018 erreichte die Bahn mit 75 Prozent einen Tiefstand.

db_db_09022016

Berlin | Die Bemühungen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) um eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank sind laut eines Zeitungsberichts konkreter als bisher bekannt. Die Kontakte zwischen der Leitung des Ministeriums und dem größten deutschen Geldinstitut seien intensiv, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf ein Schreiben des Finanzministeriums.

fffm_flug_pixabay_11012018

Frankfurt/Main | Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hat Warnstreiks für kommenden Dienstag am Flughafen Frankfurt angekündigt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Die aktuellen Nachrichten im Überblick

report-K.de

Seit 2003 berichtet report-K.de, Kölns Internetzeitung, über das Stadtleben, Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Karneval und mehr aus Köln. Dabei liegt der Fokus der Redaktion auf regionalen Nachrichten. Ergänzt wird das lokale Nachrichtenangebot durch die wichtigsten News aus Deutschland und der Welt. Sie haben interessante Themen oder Ihnen sind Dinge in Köln aufgefallen, Lobenswertes oder Kritisches, über die/das berichtet werden sollte? Dann nutzen Sie den kurzen Draht zur Redaktion: redaktion@report-K.de oder 0175.2546218 [Redaktionshotline].

Datenschutzerklärung  |  Impressum