Wirtschaft Deutschland

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Wiesbaden | Der Inlandstourismus in Deutschland legt zu. Im ersten Halbjahr 2018 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 214,0 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Donnerstag mit. Dies war ein Plus von vier Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2017. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um fünf Prozent auf 38,6 Millionen.

Wiesbaden | Im Mai 2018 haben die deutschen Amtsgerichte 1.616 Unternehmensinsolvenzen gemeldet: Das waren 8,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Im Wirtschaftsbereich Handel gab es im Mai 2018 mit 281 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 259 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes.

Berlin | Die deutschen Unternehmen fühlen sich als Opfer der Abkühlung im Verhältnis zwischen Saudi-Arabien in Deutschland. "Der Export nach Saudi-Arabien ist zuletzt eingebrochen und hat sich enttäuschend entwickelt", sagte Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHT), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Deutsche Mitbewerber klagen, dass sie bei öffentlichen Aufträgen der Saudis deutlich seltener zum Zug kommen."

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Frankfurt/Main | aktualisiert | Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair streicht am Freitag wegen des Pilotenstreiks in Deutschland 250 Flüge. Das teilte das Unternehmen am Mittwochnachmittag in Frankfurt mit. Betroffene Kunden sollen noch am Mittwoch per E-Mail und SMS darüber informiert werden, ob sie von den Annullierungen betroffen sind.

Berlin | Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat die von der Bundesregierung geplante Verschärfung der Außenwirtschaftsverordnung scharf kritisiert.

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München | Der bayerische Autohersteller BMW wird in Europa offenbar fast 324.700 und in Deutschland 96.300 Dieselfahrzeuge in die Werkstätten zurückbeordern, um ein möglicherweise defektes Abgasrückführungsmodul auszutauschen.

Frankfurt/Main | Der Target-2-Saldo der Deutschen Bundesbank ist im letzten Monat überraschend gesunken. Zum 31. Juli betrugen die Forderungen der Bundesbank aus Target 2 nur noch rund 913,3 Milliarden Euro. Das waren rund 6,5 Prozent weniger im Vergleich zum Juni, als der Wert auf ein Rekordhoch von 976,3 Milliarden Euro gestiegen war.

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Wiesbaden | Deutschland treibt immer stärker Handel, sowohl Exporte als auch Importe nehmen zu. Im Juni 2018 wurden von Deutschland Waren im Wert von 115,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 93,7 Milliarden Euro importiert. Das ist seit Veröffentlichung der Außenhandelsstatistik im Jahr 1950 der höchste nachgewiesene monatliche Importwert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mit.

Berlin | Die Bundesregierung will Beteiligungen und Übernahmen an deutschen Unternehmen durch Investoren außerhalb der Europäischen Union (EU) effektiver untersagen können. So soll ein Abfluss von technischem Wissen und Patenten verhindert und ein Schutz wichtiger Infrastruktur im Land besser gewährleistet sein, berichtet die "Welt". "Bei verteidigungsrelevanten Unternehmen, kritischen Infrastrukturen oder im Bereich bestimmter anderer ziviler sicherheitsrelevanter Technologien, etwa im Bereich der IT-Sicherheit, wollen wir künftig genauer hinschauen können", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in der "Welt".

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Bonn | Nach dem Verfahren gegen Facebook will sich das Bundeskartellamt den Internet-Giganten Amazon vornehmen. Das sagte Kartellamtschef Andreas Mundt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ-Dienstagsausgabe).

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Frankfurt/Main | Die Hauptursache für das Flugchaos der letzten Wochen liegt nach Ansicht der Lufthansa statt bei den Airlines vor allem bei überforderten deutschen Flughäfen.

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Munich Re steigt aus der Kohle aus

München | Die Sorge vor den Auswirkungen des Klimawandels hat den Rückversicherer Munich Re zu einer Kehrtwende in seiner Geschäfts- und Kapitalanlagestrategie getrieben. Künftig will der Münchner Konzern die eigene Klimastrategie an das Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens knüpfen. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende Joachim Wenning in einem Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe) an.

Berlin | Die Solarwirtschaft fordert von der Bundesregierung eine bessere Förderung von Speichertechnologien für Privathaushalte. "Damit die für die Energiewende wichtigen Solarstromspeicher eine noch größere Verbreitung finden und sich vollständig aus eigener Kraft am Markt behaupten können, sollten von der Politik eine Reihe von Marktbarrieren beseitigt werden", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), der "Welt am Sonntag". Nach Angaben des BSW erwirbt derzeit jeder zweite Käufer einer Solarstromanlage zusätzlich einen Stromspeicher.

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Wolfsburg | Der Autobauer Volkswagen hat laut eines Zeitungsberichts bis Ende dieses Jahres Schwierigkeiten mit der Auslieferung von Hybrid-, Erdgas- und Elektrofahrzeugen. Grund seien Probleme bei der Zertifizierung nach dem neuen Abgasprüfzyklus WLTP - eine Spätfolge des Abgasskandals. "Für Fahrzeuge mit Hybrid- und Erdgas-Antrieb nehmen wir zurzeit keine Bestellungen mehr an", sagte ein VW-Sprecher der "Welt am Sonntag".

Berlin | Kleinere Mobilfunkanbieter drängen den für Infrastruktur zuständigen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), ihnen beim Ausbau des künftigen schnellen 5G-Mobilfunks Zugang zu den Netzen großer Anbieter wie der Deutschen Telekom zu sichern. Das berichtet der "Spiegel". "Anbieter ohne eigene Frequenzen wie 1&1, freenet, Aldi Talk oder die regionalen Anbieter", heißt es in einem Brief der Anbieter an Scheuer, sollten die Mobilfunknetze "auf Basis bilateraler Vereinbarungen gegen ein faires Entgelt mitnutzen können".

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