Wirtschaft Deutschland

Berlin | Der Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, sieht Schadensersatzklagen der Arbeitgeber wegen der jetzt anlaufenden Tagesstreiks gelassen entgegen. "Die rechtliche Begründung dieser Klagen ist so tendenzgeprägt, dass ich mir da in einem Land mit freier Justiz keinen Kopf mache", sagte Hofmann dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Die Arbeitgeber halten die von der Gewerkschaft erhobene Teilzeitforderung mit Teillohnausgleich für bestimmte Beschäftigtengruppen für diskriminierend und damit unrechtmäßig und haben Klagen angedroht.

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Berlin | Der deutsche Mautbetreiber Toll Collect wird verstaatlicht. Dies geht aus einem Brief des Bundesverkehrsministeriums an die vier Bieter für die Gesellschafteranteile hervor, über den das "Handelsblatt" berichtet. Der Bund beabsichtige als Auftraggeber, "die Anteile an der Gesellschaft, die den Mautbetrieb der Toll Collect GmbH übernimmt, zum 1. September 2018 zu erwerben und die Gesellschaft bis zum 1. März 2019 selbst als Gesellschafter zu halten", heißt es darin.

Frankfurt | Europäische Notenbanker und Finanzaufseher schlagen eine neue Art von Anleihen vor, die die Eurozone krisenfester machen sollen. Wie der irische Notenbankchef Philip Lane in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" erläutert, geht es dabei um eine Verbriefung von Staatsanleihen. Lane leitet eine Arbeitsgruppe zu diesem Projekt beim Europäischen Ausschuss für Systemrisiken, der bei der Europäischen Zentralbank angesiedelt ist.

Bonn | Am Montag wird die Bundesnetzagentur nach Informationen des "Handelsblatts" (Montagausgabe) offiziell eine "Knappheit" der Frequenzen für den nächsten Mobilfunkstandard 5G festlegen und damit den Startschuss für die Auktion geben. Allerdings werden die Bedingungen an die Vergabe der Frequenzen noch nicht festgelegt: Die Agentur hat nach Kritik aus Regierungskreisen ihre Vorschläge dafür wieder zurückgezogen. Nach Informationen des "Handelsblatts" hieß es, sie habe politisch ungeschickt agiert, schon so detaillierte Vorschläge für die Versorgungsauflagen zu unterbreiten und diese nicht mit dem Verkehrsministerium abzustimmen.

München | Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Januar gestiegen: Der Index steht im ersten Monat des Jahres bei 117,6 Zählern, teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Donnerstag mit. Im Dezember war das Konjunkturbarometer auf 117,2 Punkte gesunken. Beobachter hatten für Januar mit einem weiteren leichten Rückgang gerechnet.

Washington | Der Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF), Maurice Obstfeld, erwartet eine Inflationsrate von über zwei Prozent in Deutschland. "Da die Erholung in Deutschland sehr fortgeschritten ist, ist es eine arithmetische Notwendigkeit, dass die Inflation in Deutschland über zwei Prozent steigen muss, damit die Euro-Zone als ganze das Kriterium erfüllt", sagte Obstfeld der Wochenzeitung "Die Zeit". Außerdem erwartet der IWF-Chefvolkswirt im Zuge der US-Steuerreform einen stärkeren Wettbewerb um niedrige Steuersätze für Unternehmen.

Berlin | Deutschlands Verbraucherschützer sehen den Verkauf der Fluggesellschaft Niki an den Firmengründer Niki Lauda skeptisch.

Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Januar deutlich verbessert: Der entsprechende Index stieg von 17,4 Zählern im Dezember auf nun 20,4 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Der langfristige Durchschnitt von 23,7 Punkten werde damit weiterhin leicht unterschritten.

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Berlin | Zehn Prozent der Milchbauern haben in den vergangenen zwei Jahren aufgegeben. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Grünen-Agrarexperten Friedrich Ostendorff, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe).

Berlin | Bis 2035 könnte jedes dritte Auto auf deutschen Straßen elektrisch angetrieben werden, doch das deutsche Stromnetz ist laut einer Studie auf den bevorstehenden Boom von Elektroautos nur unzureichend vorbereitet.

Stuttgart | Der Mischkonzern Bosch will in Kürze seine seit Langem angekündigte Entscheidung über eine eigene Batteriezellen-Fertigung treffen. "Eine solche Milliarden-Investition will sehr gut überlegt sein. Das hat überhaupt nichts mit Zögern zu tun", sagte Bosch-Chef Volkmar Denner dem "Tagesspiegel".

Berlin | Kommunen sollten nach Ansicht der Denkfabrik "Agora Energiewende" Geld für die Windräder auf ihrem Gemeindegebiet erhalten. Damit sollten Bürger besänftigt werden, die gegen Windanlagen in der Nähe ihrer Wohnorte kämpfen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

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Wiesbaden | Im Oktober 2017 haben die deutschen Amtsgerichte 1.637 Unternehmensinsolvenzen gemeldet: Das waren 1,0 Prozent mehr als im Oktober 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Wirtschaftsbereich Handel gab es im Oktober 2017 mit 300 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 267 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes.

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Wiesbaden | Im Jahr 2017 sind in Deutschland 1,1 Prozent mehr Zigaretten versteuert als im Vorjahr. Die Menge des versteuerten Pfeifentabaks stieg deutlich an (+ 28,7 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Dazu gehören neben traditionellem Pfeifentabak auch Wasserpfeifentabak und neuartige Pfeifentabakprodukte.

Berlin | Das Bundeswirtschaftsministerium wird nicht am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen. Das teilte das Ministerium am Mittwoch auf Anfrage des "Handelsblatts" mit. Die Veranstaltung im Schweizer Wintersportort gilt als wichtiger Treffpunkt für Spitzenpolitiker, Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler.

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