Wirtschaft Deutschland

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Berlin | Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung warnt vor einer Überhitzung der deutschen Wirtschaft. "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Überauslastung", heißt es in dem diesjährigen Sachverständigenrats-Gutachten, das am Mittwoch vorgestellt wird und über das das "Handelsblatt" (Mittwoch) vorab berichtet. So rechnen die fünf Wirtschaftsweisen für dieses Jahr mit einem Wachstum von 2,0 und für das nächste Jahr von 2,2 Prozent.

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Luxemburg | In der EU sind die Erzeugerpreise in der Industrie im September 2017 gegenüber den Vormonat um 0,6 Prozent gestiegen. Im August 2017 waren die Preise nach Schätzungen von Eurostat in der EU um 0,4 Prozent gestiegen. Gegenüber September 2016 erhöhten sich die Erzeugerpreise in der Industrie im September 2017 in der EU um 3,3 Prozent.

Wiesbaden | Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist im September 2017 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,0 Prozent höher gewesen als im Vormonat. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Montag mit. Die Bestelltätigkeit übertraf damit in den letzten beiden Monaten das Auftragseingangsvolumen, welches zum Ende des Jahres 2007 vor Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise erreicht wurde.

Wiesbaden | Die Inflationsrate in Deutschland beträgt im Oktober 2017 im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich 1,6 Prozent.

Berlin | Der Markenverband warnt vor einer Vielzahl von Produktfälschungen auf Online-Marktplätzen. "Testkäufe zeigen, dass preisbewusste Verbraucher im Rahmen normaler Einkaufsvorgänge auf großen Online-Marktplätzen regelmäßig unwissentlich Fälschungen erwerben", sagte Christian Köhler, der Chef des Markenverbandes, der "Welt am Sonntag". Er forderte die Politik auf, endlich Maßnahmen dagegen zu ergreifen.

Bonn | Telekom-Chef Timotheus Höttges warnt vor einem möglichen Verkauf der Staatsanteile an der Deutschen Telekom. Zwar müsse diese Entscheidung allein der Eigentümer treffen, wer den Ausstieg des Bundes fordere, "sollte sich aber fragen, wer dafür eventuell einsteigt", sagte Höttges der "Welt am Sonntag". "Welches Interesse hat er an Infrastruktursicherheit? Will er in Deutschland investieren und wenn ja wo und vor allem wieviel?" Die Frage wäre außerdem, "was der Bund dann mit all dem Geld täte, das er durch einen Verkauf einnimmt."

Steuervorwürfe gegen VW-Konzern

Wolfsburg | Der Volkswagen-Konzern sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, ein umfangreiches Firmengeflecht in Luxemburg aufgebaut zu haben, um Steuern zu sparen. Der Autohersteller, an dem das Land Niedersachsen 20 Prozent der Stimmrechte hält, habe seit 2012 Beteiligungen im Wert von mehr als 17 Milliarden Euro in das Großherzogtum verlagert und so offenbar in erheblichem Umfang Abgaben an die Finanzämter gespart, schreibt der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach steuere VW die Finanzströme namhafter Konzernmarken wie Škoda, Seat, und Bentley sowie etliche Landesgesellschaften aus Brasilien, Großbritannien, Russland und Japan bis Australien über die Luxemburger Holding Volkswagen Finance Luxemburg.

Berlin | Der Verband der Automobilindustrie (VDA) fordert im Hinblick auf die Jamaika-Sondierungen, die bestehenden Regelungen beim Mineralölsteuersatz für Dieselautos und bei der Dienstwagenbesteuerung beizubehalten. "Der aktuell geltende Mineralölsteuersatz für Diesel ist allein schon aus Klimaschutzgründen auch im Interesse der Verbraucher gerechtfertigt", sagte ein Sprecher des VDA der "Heilbronner Stimme" (Freitagsausgabe). "Seit Einführung des Mineralölsteuergesetzes im Jahr 1951 - und damit seit rund 65 Jahren - gilt für Diesel ein niedrigerer Mineralölsteuersatz als für Benzin."

Frankfurt/Main | Die Deutsche Bundesbank spricht sich für den Umzug der Europäischen Bankaufsichtsbehörde EBA von London nach Frankfurt aus.

Wiesbaden | Die Einfuhrpreise sind im September 2017 um 3,0 Prozent höher gewesen als im Vorjahresmonat. Im August 2017 hatte die Jahresveränderungsrate + 2,1 Prozent betragen, im Juli 2017 + 1,9 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Die Importpreise stiegen im September 2017 gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent.

Berlin | Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich enttäuscht darüber geäußert, dass eine Transfergesellschaft für alle Air-Berlin-Mitarbeiter gescheitert ist.

Frankfurt/Main | Angesichts der schleppenden Brexit-Verhandlungen fordert die Deutsche Bundesbank die europäische Finanzbranche auf, sich auf einen harten Brexit, einen unkontrollierten EU-Austritt Großbritanniens, vorzubereiten. "Banken und Sparkassen müssen sich auf das schlimmste Szenario vorzubereiten, also ein Scheitern der Austrittsverhandlungen", so Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret im "Focus". Für diesen Fall wäre das Vereinigte Königreich aus Sicht der EU wie ein Drittland zu behandeln.

Frankfurt/Main | Die Europäische Zentralbank (EZB) will ihr umstrittenes Anleihekaufprogramm bis Ende September 2018 oder "erforderlichenfalls darüber hinaus" verlängern. Das teilte die Notenbank am Donnerstag mit. Bislang war das Programm bis Ende Dezember 2017 angelegt.

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Berlin | Die Betreiber von Stromverteilnetzen in Deutschland fühlen sich von den vier großen Übertragungsnetzbetreibern gegängelt und rufen den Gesetzgeber um Hilfe: "Wir brauchen eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen Übertragungsnetzbetreibern und Verteilnetzbetreibern", sagte Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU), dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Ziel seien "klare Verantwortlichkeiten und sauber definierte Schnittstellen". Der VKU repräsentiert einen großen Teil der rund 900 Verteilnetzbetreiber.

Berlin | Die Verhandlungen über eine Transfergesellschaft für die Mitarbeiter der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sind gescheitert. Die drei beteiligten Bundesländer Berlin, Bayern, und Nordrhein-Westfalen sowie die Bundesregierung hätten sich nicht auf eine entsprechende Lösung verständigen können, teilte der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) nach einer Verhandlungsrunde am Mittwochnachmittag mit. Berlin ermögliche jedoch einen Zuschuss für eigene Lösung in Höhe von zehn Millionen Euro, so Kollatz-Ahnen.

Theater Köln - Premieren 2017

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Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

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"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

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Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

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„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

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"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

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Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

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Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

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„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

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Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

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„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

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Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

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Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

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„Occident Express“ hält im Schauspiel

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Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

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Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

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Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

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Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

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Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

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Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

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„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

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Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

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Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

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Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

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