Wirtschaft Deutschland

Berlin | Die Solarwirtschaft fordert von der Bundesregierung eine bessere Förderung von Speichertechnologien für Privathaushalte. "Damit die für die Energiewende wichtigen Solarstromspeicher eine noch größere Verbreitung finden und sich vollständig aus eigener Kraft am Markt behaupten können, sollten von der Politik eine Reihe von Marktbarrieren beseitigt werden", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), der "Welt am Sonntag". Nach Angaben des BSW erwirbt derzeit jeder zweite Käufer einer Solarstromanlage zusätzlich einen Stromspeicher.

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Wolfsburg | Der Autobauer Volkswagen hat laut eines Zeitungsberichts bis Ende dieses Jahres Schwierigkeiten mit der Auslieferung von Hybrid-, Erdgas- und Elektrofahrzeugen. Grund seien Probleme bei der Zertifizierung nach dem neuen Abgasprüfzyklus WLTP - eine Spätfolge des Abgasskandals. "Für Fahrzeuge mit Hybrid- und Erdgas-Antrieb nehmen wir zurzeit keine Bestellungen mehr an", sagte ein VW-Sprecher der "Welt am Sonntag".

Berlin | Kleinere Mobilfunkanbieter drängen den für Infrastruktur zuständigen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), ihnen beim Ausbau des künftigen schnellen 5G-Mobilfunks Zugang zu den Netzen großer Anbieter wie der Deutschen Telekom zu sichern. Das berichtet der "Spiegel". "Anbieter ohne eigene Frequenzen wie 1&1, freenet, Aldi Talk oder die regionalen Anbieter", heißt es in einem Brief der Anbieter an Scheuer, sollten die Mobilfunknetze "auf Basis bilateraler Vereinbarungen gegen ein faires Entgelt mitnutzen können".

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Berlin | Die Europäische Bankenaufsicht schätzt die Summe der "non-performing loans", also "notleidende Kredite", in den Bilanzen europäischer Banken zehn Jahre nach der Finanzkrise auf 813 Milliarden Euro. Das berichtet die "Bild" (Samstagausgabe) mit Verweis auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Frage der FDP-Fraktion im Bundestag. Der Umfang dieser Kredite sei "im historischen Vergleich hoch", schreiben die Beamten demnach.

Berlin | Die Mobilfunkmarke O2 hat mit Beschwerden über Qualitätsprobleme zu kämpfen. Verbraucherschützer berichten, dass es 2017 und 2018 aus allen Bundesländern Beschwerden über Störungen im Netz des Anbieters gab, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. O2- Nutzer suchten immer wieder Beratung zu allen möglichen technischen Einschränkungen: So würden etwa Gespräche abbrechen, fremde Personen seien in der Leitung zu hören, oder der Empfang sei generell schlecht.

Bonn | Der Bundesrechnungshof wirft den gesetzlichen Krankenkassen fragwürdige Methoden bei der Kontrolle von Klinikabrechnungen vor. In einer vertraulichen Mitteilung an das Bundesgesundheitsministerium kritisieren die Prüfer "individuelle Vereinbarungen zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern", die "nicht zulässig" seien, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach haben mehrere Kassen auf die verpflichtende Prüfung von Klinikabrechnungen verzichtet und im Gegenzug Rechnungen pauschal gekürzt.

Berlin | Trotz des langen Aufschwungs und guten Beschäftigungszahlen wächst das deutsche Sozialbudget weiter an. Die Summe aller Sozialleistungen stieg 2017 auf den Rekordwert von 965,5 Milliarden Euro – 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Kosten sorgen die Wirtschaft.

Berlin | Das Sozialsystem in Deutschland wird immer teurer. Wie die "Bild-Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf Zahlen des Bundessozialministeriums berichtet, stiegen die Gesamtkosten im vergangenen auf fast eine Billion Euro. Danach betrug das Sozialbudget insgesamt 965,5 Milliarden Euro.

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Berlin | Die Deutsche Industrie- und Handelskammer fordert eine grundlegende Umrüstung der Motoren von Dieselfahrzeugen durch Steuergelder. "Ein Jahr nach dem ersten Diesel-Gipfel zeichnet sich ab, dass bisherige Maßnahmen zur Schadstoffreduktion anscheinend nicht ausreichen, um Fahrverbote überall zu verhindern", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Volker Treier, der "Welt". "Im Interesse der zahlreichen Fahrzeughalter - darunter vor allem kleine und mittelständische Unternehmen - sollten Dieselfahrzeuge daher wo möglich nachgerüstet werden", so Treier.

Bayern buhlt um Tesla-Fabrik

München | Der Freistaat Bayern bewirbt sich als Standort für eine Fabrik des Elektroauto-Herstellers Tesla. Als möglichen Sitz nennt Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) die Region Hof in Nordbayern, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Donnerstag-Ausgabe. Es gebe bereits Kontakte, sagte Pschierer.

Berlin | Die Bundesbank hat mit neuen Regeln auf den Auszahlungswunsch der iranischen Staatsführung von 320 Millionen Euro in bar reagiert. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf die ab 25. August 2018 gültige Fassung der AGBs. Der Iran will über ein Konto der "Europäisch-Iranischen Handelsbank" in Hamburg bei der Bundesbank Bargeld abheben und dieses nach Teheran fliegen lassen.

Berlin | Die steigende Inflation kostet deutsche Sparer in diesem und im nächsten Jahr rund 85 Milliarden Euro. Das berichtet "Bild" mit Verweis auf eine Berechnung der Allianz. Demnach beläuft sich bei Bankeinlagen in Höhe von 2.370 Milliarden Euro der Kaufkraftverlust auf 40 Milliarden Euro im Jahr 2018.

Essen | Nach den Abgängen an der Spitze von Vorstand und Aufsichtsrat bei Thyssenkrupp sieht der Finanzinvestor Elliott Chancen auf einen Neuanfang bei dem traditionsreichen Stahlkonzern. Damit die Essener Firma erfolgreicher werde, seien "mehr Handlungsfreiheit für die Unternehmensbereiche sowie ein ausgeprägteres Unternehmertum, eine schlankere Konzernzentrale, eine agile und flexible Struktur" vonnöten, sagte Franck Tuil, die Nummer zwei von Elliot in Europa, der "Welt". Der Portfolio-Manager bestritt, explizit eine Zerschlagung von Thyssenkrupp betrieben zu haben.

Baden-Württemberg will Tesla-Fabrik

Stuttgart | Neben Rheinland-Pfalz und dem Saarland versucht auch Baden-Württemberg den US-Elektroautobauer Tesla ins eigene Bundesland zu locken.

Berlin | Die Bundesregierung geht davon aus, dass trotz gesetzlicher Verschärfungen noch immer Abmahnungen im Geschäftsverkehr und im Wettbewerb missbraucht werden, um hohe Gebühren einzutreiben. Zwar habe eine Evaluation der Verschärfungen 2017 eine rückläufige Tendenz von Abmahnungen im urheberrechtlichen Bereich festgestellt, heißt es in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochausgaben) berichten. "Dennoch mehren sich die Anzeichen, dass trotz dieses erkennbaren Rückgangs weiterhin eine erhebliche Zahl von Abmahnungen missbräuchlich ausgesprochen wird."

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