Wirtschaft Deutschland

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Rüsselsheim/Bochum | Opel lässt sein Erfolgsauto Astra ab 2015 nicht mehr in Deutschland bauen und stellt damit die heimischen Werke Rüsselsheim und Bochum vor eine ungewisse Zukunft. Der Kompaktwagen, wichtigstes Modell des kriselnden Autoherstellers, wird aus dem Stammwerk Rüsselsheim abgezogen und nur noch im britischen Ellesmere Port und im polnischen Gliwice vom Band laufen, wie Opel am Donnerstag mitteilte. Zwar bekannte sich Opel zum Werk Rüsselsheim, das weiter voll ausgelastet werden soll. Doch Garantien für den Standort Bochum gab es nicht.

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Jülich | Im Streit über den Verbleib des Atommülls im Forschungszentrum Jülich (FZJ) will der Aufsichtsrat des FZJ den Bau eines Zwischenlagers in unmittelbarer Nähe prüfen lassen. Das Kontrollgremium habe daher den Vorstand beauftragt, eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung zu veranlassen, teilte das Forschungszentrum am Mittwoch mit. Zugleich bat der Aufsichtsrat darum, den zurzeit ruhenden Antrag auf Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigung im Forschungszentrum selbst wieder aufzunehmen.

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Berlin | Berlins neuer Großflughafen soll erst am 17. März 2013 eröffnet werden. Wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag mitteilte, beschloss dies der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft. Anfang Mai war bekannt geworden, dass der ursprüngliche Eröffnungstermin am 3. Juni 2012 wegen Problemen mit der Brandschutztechnik nicht eingehalten werden kann.

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Essen | Nach einem neuerlichen Milliardenverlust stellt Deutschlands größter Stahlkonzern ThyssenKrupp seine bisherige Stahl-Strategie auf den Prüfstand. Die in den vergangenen Jahren mit Milliardenaufwand gebauten neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA könnten verkauft oder in eine Partnerschaft eingebracht werden, kündigte Konzernchef Heinrich Hiesinger am Dienstag an. Der Vorstand habe entschieden, "für beide Werke strategische Optionen in alle Richtungen zu prüfen".

Essen | ThyssenKrupp kommt nicht aus den roten Zahlen. Anhaltende Verluste im amerikanischen Stahlgeschäft und die angespannte Konjunkturlage bescherten Deutschlands größtem Stahlproduzenten im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 unter dem Strich einen Verlust von knapp 1,1 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Wiesbaden | Die deutsche Wirtschaft ist zum Jahresbeginn 2012 wieder auf Wachstumskurs: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2012 deutlich um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

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Rüsselsheim | Der Sanierungsplan des angeschlagenen Autoherstellers Opel setzt auf die volle Auslastung der Werke. Das Modell Astra solle auf zwei Werke konzentriert werden, um diese im Drei-Schicht-Betrieb effizient zu nutzen, sagte Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke nach einer Betriebsversammlung im Stammwerk Rüsselsheim am Montag. Weitere Eckpunkte des Konzepts sind demnach die mögliche Produktion von Chevrolet-Modellen in Europa und mehr Opel-Exporte nach Übersee.

Frankfurt/Main | Deutschlands größter Handelskonzern Metro sieht gute Perspektiven für den Online-Auftritt seiner Elektronikketten Media Markt und Saturn. Der neue Konzernchef Olaf Koch sagte im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe), die Online-Umsätze würden voraussichtlich schon in diesem Jahr einen nennenswerten dreistelligen Millionenbetrag erreichen.

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Berlin | Eine große Mehrheit der Internetnutzer akzeptiert Werbung, um Online-Angebote günstiger oder kostenlos nutzen zu können. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom hervor.

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München | Der angeschlagene Autohersteller Opel leidet offenbar stärker als bisher bekannt unter seinem schwachen Absatz. Wie das Magazin "Focus" am Samstag unter Berufung auf die streng vertrauliche Produktionsplanung des Unternehmens berichtet, ist das Stammwerk Rüsselsheim nur zu 65 Prozent ausgelastet. Im polnischen Gliwice (62 Prozent), im spanischen Saragossa (59), und in den englischen Werken Luton (57) und Ellesmere Port (55) sei sogar noch weniger zu tun.

Recklinghausen | Im Trinkwasser von Geflügelbetrieben in Nordrhein-Westfalen sind einem Medienbericht zufolge in Deutschland nicht erlaubte Antibiotika entdeckt worden. Bei Kontrollen des Wassers in 36 Betrieben Anfang des Jahres habe es in 22 Fällen Auffälligkeiten gegeben, berichtete der Radiosender NDR Info am Samstag unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Studie des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). In zwei Betrieben seien Arzneimittel nachgewiesen worden, die in der Bundesrepublik nicht zugelassen seien.

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Rüsselsheim | Der Opel-Mutterkonzern General-Motors (GM) hat einem Medienbericht zufolge bereits Schritte eingeleitet, um die Entwicklung des Modells Zafira aus Rüsselsheim verlagern zu können. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) wurde die Entwicklung der neuesten Generation des Modells, das ab 2015 auf den Markt kommen soll, im Stammwerk gestoppt. "Das ist ein sehr ungewöhnlicher Schritt, die Entwicklung eines Fahrzeugs, die bereits fortgeschritten ist, anzuhalten", sagte ein Aufsichtsratsmitglied von Opel der "Welt".

Berlin | Bund, Länder und Kommunen erhalten voraussichtlich bis Ende 2016 29,4 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen als bisher geplant. Das ist das Ergebnis der dreitägigen Beratungen der Steuerschätzer, wie das Bundesfinanzministerium heute in Berlin mitteilte.

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RWE-Gewinn sinkt weiter

Essen | Deutschlands größter Stromproduzent RWE hat im ersten Quartal 2012 einen weiteren Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Rückläufige Margen in der Stromerzeugung und Belastungen im Gasgeschäft ließen das betriebliche Ergebnis zwischen Januar und März um 14 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro einbrechen. Das nachhaltige Nettoergebnis sank sogar um 20 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz lag dagegen mit 15,6 Milliarden Euro nur geringfügig unter dem Vorjahresniveau.

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Telekom: Quartalsgewinn halbiert sich

Bonn | Die Deutsche Telekom kämpft weiter mit sinkenden Umsätzen und Erträgen. Im ersten Quartal 2012 ging der um Sondereinflüsse bereinigte Konzernüberschuss des Bonner Telekommunikationsriesen um 17,1 Prozent auf 581 Millionen Euro zurück, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Ausschlaggebend dafür waren nicht zuletzt höhere planmäßige Abschreibungen bei der kriselnden amerikanischen Tochter T-Mobile USA.

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