Wirtschaft Deutschland

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Berlin | Verkehrsexperten fordern, das Eisenbahnnetz weitgehend zu elektrifizieren. Das kostet zwar 11,5 Milliarden Euro, heißt es in einer Analyse des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), über die das "Handelsblatt" (Mittwoch) berichtet. Die Elektrifizierung leiste aber einen großen Beitrag zum Klimaschutz und spare der Eisenbahn Kosten in Millionenhöhe.

München | Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) rechnet in seiner Jahresprognose für 2017 mit einer Rekordzahl von 68.000 Patentanmeldungen. Das berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Drei Viertel der Anmeldungen kommen demnach aus dem Inland.

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Regensburg | Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat ihre Mitglieder, die bei „DB Intermodal Services" am Standort Regensburg beschäftigt sind, am Montag, den 23. Oktober 2017, zum Warnstreik aufgerufen. „In den zurückliegenden drei Verhandlungsrunden hat es keinerlei Bewegung gegeben, die Angebote des Arbeitgebers sind für uns nicht akzeptabel, deshalb werden wir nun auf diesem Wege deutlich machen, dass unsere Geduld Grenzen hat", stelle EVG-Verhandlungsführer Guntram Grasy fest.

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Wiesbaden | Von Januar bis August 2017 sind in Deutschland 6,3 Prozent oder 15.400 weniger Baugenehmigungen von Wohnungen erteilt worden als in den ersten acht Monaten 2016. Insgesamt wurde von Januar bis August 2017 der Bau von 229.900 Wohnungen genehmigt, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Zahl der Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden nahm in den ersten acht Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent beziehungsweise 7.300 Wohnungen ab. Gegen den allgemeinen Trend nahmen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 2,5 Prozent beziehungsweise 2.700 Wohnungen zu.

Karlsruhe | Das Bundesverfassungsgericht hat Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückgewiesen.

Zahl der Insolvenzen geht zurück

Wiebaden | Die Zahl der Unternehmenspleiten und Verbraucherinsolvenzen geht deutlich zurück. Im Juli 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.633 Unternehmensinsolvenzen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag weiter mitteilt, waren das 9,8 Prozent weniger als im Juli 2016. Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im Juli 2017 mit 318 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen.

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Berlin | Deutschland hat kaum Möglichkeiten, seinen hohen Exportüberschuss zu senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag des Bundesfinanzministeriums (BMF). Die Wirkungen auf den Leistungsbilanzsaldo seien "begrenzt", heißt es in dem 40-seitigen Gutachten, über das das "Handelsblatt" berichtet.

Berlin | Die Bundesregierung warnt die Autobranche eindringlich vor einer bedrohlichen Abhängigkeit von Konkurrenten in der Batterieproduktion: Angesichts der wachsenden Konkurrenz aus Asien und den USA bei der Produktion von Elektroautos müssten Hersteller und Zulieferer endlich beim Aufbau einer eigenen Batterie-Fertigung aktiv werden, fordert Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig in der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). "Wer über Elektromobilität redet, darf bei der Batterieproduktion nicht schweigen. Die Industrie muss größere europäische Aktivitäten entfalten, wenn wir Premiumanbieter und Autoland Nummer eins bleiben wollen", sagte Machnig.

Ikea prüft Markt für Möbel-Verleih

Delft | Die internationale Möbelhauskette Ikea prüft den Markt für Möbel-Verleih: "Es geht uns nicht nur ums Möbel verkaufen, es geht auch darum, alte Möbel zu recyceln.

Berlin | Die Lufthansa und Air Berlin haben sich offenbar auf einen Kaufvertrag für große Teile der insolventen Fluggesellschaft geeinigt. Für Donnerstagmittag sei ein Notartermin zur Unterzeichnung des Kaufvertrags geplant, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Donnerstag in Berlin. Zuvor hatte Spohr der "Rheinischen Post" gesagt, dass die Lufthansa von Air Berlin "voraussichtlich 81 Flugzeuge übernehmen, 3.000 Mitarbeiter einstellen und dafür in Summe 1,5 Milliarden Euro investieren" werde.

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Köln | Für die Förderung des Ökostroms müssen Geringverdiener einen bis zu fünf Mal höheren Anteil ihres Haushaltseinkommens ausgeben als die reichsten Privathaushalte. Das geht aus einer unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über welche die "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Demnach gibt das ärmste Zehntel der Haushalte 1,6 Prozent seines Jahreseinkommens für die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus.

Frankfurt/Main | Lufthansa-Chef Carsten Spohr schließt Preiserhöhungen auf einzelnen Strecken nach einer Teil-Übernahme von Air Berlin nicht grundsätzlich aus. "In unserer Branche sind die Preise wie in keiner anderen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Teilweise sind sie so niedrig, dass Airlines nicht mehr überleben konnten. Das zeigen die vergangenen Wochen sehr deutlich", sagte der Lufthansa-Chef dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe).

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Berlin | Ein breites Bündnis aus Verbänden und Institutionen – darunter der BDI, der Handwerksverband ZDH und der DGB – fordert von der nächsten Bundesregierung, den Sanierungsstau im Gebäudesektor aufzulösen. Dazu müsse eine "attraktive Steuerförderung für energetische Sanierungsmaßnahmen" Bestandteil des Koalitionsvertrages werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Bündnisses, aus der das "Handelsblatt" (Donnerstag) zitiert. Seit Jahren gibt es Bestrebungen, eine steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen einzuführen, um die Sanierungsquote zu erhöhen.

Berlin | Die israelische Regierung drängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), den Verkauf von drei weiteren deutschen U-Booten möglichst bald zu genehmigen. Eine entsprechende Bitte habe der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin Anfang September bei seinem Besuch im Kanzleramt überbracht, berichtet die "Zeit". Eine Korruptionsaffäre mit mehreren Verhaftungen in Israel hatte dazu geführt, dass das Kanzleramt den geplanten Export von drei U-Booten auf Eis gelegt hat.

Berlin | Die Bundesregierung hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr in ihrer Herbstprojektion deutlich angehoben. Man rechne für 2017 mit einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von zwei Prozent und für das Jahr 2018 um 1,9 Prozent, sagte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am Mittwoch in Berlin. Bei der Frühjahrsprojektion im April hatte man für 2017 noch mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent gerechnet.

Theater Köln - Premieren 2017

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Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

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„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

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"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

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Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

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Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

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„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

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Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

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„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

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Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

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Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

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„Occident Express“ hält im Schauspiel

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Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

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Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

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Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

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Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

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Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

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Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

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„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

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Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

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Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

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Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

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