Wirtschaft Deutschland

Berlin | Der Deutsche Bauernverband fürchtet eine verstärkte Landflucht. Ländliche Regionen drohten, angesichts des schleppenden Infrastrukturausbaus etwa mit schnellem Internet, abgehängt zu werden, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

Wiesbaden | Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Mai 2018 um 2,7 Prozent höher als im Mai 2017. Im April 2018 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 2,0 Prozent gelegen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit.

Köln | Der Deutsche Journalisten-Verband Landesverband NRW ruft seine Mitglieder bei 23 Tageszeitungen in NRW zur Urabstimmung auf.  Nach 17 Warnstreiktagen konnten sich Verleger und Gewerkschaften noch nicht einigen. Die Gewerkschaft fordert 2,8 Prozent mehr Gehalt, die Verleger bieten für dieses Jahr 1,7 Prozent und eine Einmalzahlung von 500 Euro, bei einer Laufzeit des Tarifvertrages bis 2020. Die Gewerkschaften fürchten, dass mit diesem Angebot noch nicht einmal die Inflationsrate ausgeglichen wird.

Wolfsburg | Die Aufsichtsräte von Volkswagen und Audi haben den inhaftierten Audi-Chef Rupert Stadler vorübergehend von seinen Vorstandsaufgaben entbunden.

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Essen | Nach dem Münchner Ifo-Institut hat auch das Essener RWI-Institut seine Konjunkturprognose für Deutschland deutlich gesenkt. Für das laufende Jahr erwarten die Forscher nur noch ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent, teilte das RWI am Dienstag mit. Im März waren die Forscher noch von 2,4 Prozent ausgegangen.

Wiesbaden | In Deutschland ist im Zeitraum von Januar bis April 2018 die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen um 32,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Insgesamt gab es einen Anstieg von 0,7 Prozent bei den Baugenehmigungen für Wohnungen.

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Bochum | Der Wohnungskonzern Vonovia strebt weitere Übernahmen an. "Unser Wachstum ist bei 390.000 Wohnungen sicher noch nicht beendet", sagte Vonovia-Chef Rolf Buch der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Durch Größe werden wir effizienter und kostengünstiger."

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Berlin | Nach der Steuersenkung für Firmen in den USA könnte der deutsche Industriestandort ins Hintertreffen geraten: Das jedenfalls befürchtet der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). "Langfristig kann sich Deutschland keine höhere Steuerbelastung als andere Staaten leisten", sagte BDI-Steuerexpertin Monika Wünnemann dem "Handelsblatt". Die Bundesregierung müsse anstreben, die Gesamtsteuerlast der Unternehmen auf maximal 25 Prozent zu begrenzen, forderte sie.

München | Im Dieselskandal haben die Behörden Audi-Chef Rupert Stadler übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Montagvormittag vorläufig festgenommen.

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Wiesbaden | Die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland geht zurück.

Gastgewerbeumsatz im April gestiegen

Wiesbaden | Das Gastgewerbe in Deutschland hat im April 2018 preisbereinigt 1,4 Prozent mehr umgesetzt als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der Umsatz stieg nominal um 3,9 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Beherbergungsunternehmen wiesen im April 2018 real 2,8 Prozent höhere Umsätze als im Vorjahresmonat aus, obwohl die Zahl der Übernachtungen um rund zwei Prozent zurückging.

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Köln | In einem aktuellen Urteil hat der 27. Zivilsenat des Kölner Oberlandesgerichts unter der Vorsitzenden Richterin Dr. Morawitz ein weitreichendes Urteil gesprochen. Erstmals entschied ein Berufungsgericht, dass ein Dieselfahrzeug mit Abschaltvorrichtung zurückgegeben werden und der Kaufpreis rückerstattet werden muss.

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Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Juni deutlich verschlechtert: Der entsprechende Index sank von -8,2 Zählern im Mai auf nun -16,1 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Dies ist demnach der niedrigste Wert seit September 2012. Der langfristige Durchschnitt (23,3 Punkte) wird erheblich unterschritten.

Berlin | Der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, hat vor den Folgen des fortgesetzten Dieselskandals für die Gesamtwirtschaft gewarnt.

Wiesbaden | Im ersten Quartal 2018 haben die deutschen Amtsgerichte 5.020 Unternehmensinsolvenzen gemeldet: Das waren 3,0 Prozent weniger als im ersten Quartal 2017, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Damit setzte sich der Trend abnehmender Unternehmensinsolvenzen fort. Zuletzt hatte es im ersten Quartal 2010 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegeben (+ 6,7 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2009).

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