Wirtschaft Deutschland

Berlin | Der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, hat vor den Folgen des fortgesetzten Dieselskandals für die Gesamtwirtschaft gewarnt.

Wiesbaden | Im ersten Quartal 2018 haben die deutschen Amtsgerichte 5.020 Unternehmensinsolvenzen gemeldet: Das waren 3,0 Prozent weniger als im ersten Quartal 2017, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Damit setzte sich der Trend abnehmender Unternehmensinsolvenzen fort. Zuletzt hatte es im ersten Quartal 2010 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegeben (+ 6,7 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2009).

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Berlin | aktualisiert | Der Autokonzern Daimler muss in Deutschland 238.000 Fahrzeuge zurückrufen. Das sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Montag nach einem Gespräch mit Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche in Berlin. In ganz Europa sollen 774.000 Fahrzeuge betroffen sein.

Grundsteuer-Reform kommt nicht voran

Berlin | Die Reform der Grundsteuer kommt nicht voran. Nach einem ersten Treffen der Finanzminister von Bund und Ländern nach dem Verfassungsgerichtsurteil herrscht Stillstand. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Parlamentsanfrage der Grünen hervor, über die das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtet.

Berlin | Vor dem Hintergrund der Spannungen der EU und anderer Staaten mit US-Präsident Donald Trump sowie der politischen Entwicklung in Italien blicken die Deutschen mit wachsendem Pessimismus auf die wirtschaftliche Entwicklung in ihrem Land. Das geht aus dem sogenannten "Trendbarometer" hervor, welches vom Meinungsforschungsinstitut Forsa für RTL und n-tv ermittelt wird. Demnach äußern 43 Prozent der Bundesbürger die Befürchtung, dass "die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland sich in den kommenden Jahren verschlechtern werden".

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Wiesbaden | Im ersten Quartal 2018 sind die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Zugleich waren Ende März 2018 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,5 Prozent mehr Personen tätig als Ende März 2017, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Montag mit. In allen sieben Gewerbegruppen gab es im ersten Quartal 2018 höhere Umsätze als im ersten Quartal 2017. Die größten Umsatzsteigerungen erzielten das Bauhauptgewerbe (+ 7,7 Prozent) und das Ausbaugewerbe (+ 7,1 Prozent).

München | Im Dieselskandal ermittelt die Staatsanwaltschaft München II jetzt auch gegen den Vorstandsvorsitzenden von Audi, Rupert Stadler. Der Audi-Chef und ein weiteres Vorstandsmitglied der Volkswagen-Tochter werden seit Ende Mai als Beschuldigte geführt, teilte die Behörde am Montag mit. Ihnen wird demnach jeweils Betrug sowie mittelbare Falschbeurkundung vorgeworfen.

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Berlin | Bei der versprochenen Nachrüstung für 5,3 Millionen Diesel-Autos bis Ende 2018 reißen deutsche Autokonzerne offenbar die eigene Zielmarke. Das berichtet die "Bild" (Montagsausgabe) unter Berufung auf eine Anfrage des FDP-Verkehrsexperten Oliver Luksic an die Bundesregierung. Demnach wurden von den beim "Nationalen Forum Diesel" im August 2017 vereinbarten 5,3 Millionen Fahrzeugen bis heute erst 2,5 Millionen Diesel-Autos mit Software-Updates nachgerüstet.

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Bahn meldet Rekordumsatz

Berlin | Die Deutsche Bahn AG verzeichnet ungeachtet vieler Probleme im Betriebsablauf einen neuen Fahrgastrekord im Fernverkehr. "Die ersten vier Monate dieses Jahres hatten wir drei Prozent mehr Fahrgäste, der Umsatz stieg sogar um sieben Prozent", sagte Vorstandschef Richard Lutz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Lutz führte die Entwicklung auf zusätzliche Züge, mehr günstige Tickets und besseren Service zurück, etwa kostenfreies W-Lan.

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Frankfurt/Main | Die nationalen Sicherungsfonds für Spareinlagen von Bankkunden sind nach Berechnungen des EU-Parlamentariers Wolf Klinz in den meisten europäischen Ländern nicht ausreichend gefüllt – auch nicht in Deutschland. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat Klinz, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im Europaparlament, auf Basis von Zahlen der Europäischen Bankenaufsicht EBA ermittelt. Seit 2014 ist europaweit gesetzlich vorgeschrieben, dass Banken alle Einlagen bis 100.000 Euro zu 0,8 Prozent durch eigene Mittel absichern müssen.

Frankfurt/Main | Der Euro-Rettungsfonds ESM darf sein Eigenkapital nicht in Schuldverschreibungen von Unternehmen investieren. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) lehnte nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" am Mittwoch eine entsprechende Änderung der Anlageleitlinie des ESM ab, die noch von seinem Vorgänger Wolfgang Schäuble (CDU) initiiert worden war. Zur Begründung hieß es, das Bundesfinanzministerium habe sich unter dem neuen Minister Scholz den Bedenken der SPD-Bundestagsabgeordneten angeschlossen.

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Bonn | Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, hat die Monopolstellung der Bahn im Fernverkehr kritisiert. "Die Bahn hat im Fernverkehr einen Anteil von 99 Prozent. Da kann man nicht von Wettbewerb sprechen", sagte Mundt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

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Berlin | Das zuletzt starke Wachstum der Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich im ersten Quartal deutlich abgeschwächt. Nach ersten Zahlen haben die 110 Kassen ihre Gewinne zu Jahresbeginn zwar weiter ausgeweitet, allerdings nicht mehr so stark wie noch im Vorjahr. Da stand am Quartalsende ein Plus von 612 Millionen Euro.

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Berlin | Die Baulandpreise haben sich bundesweit seit der Finanzmarktkrise deutlich verteuert. Zwischen 2008 bis 2016 stiegen die Grundstückspreise für Wohnimmobilien durchschnittlich um rund 35 Prozent. In den Jahren davor zwischen 2000 und 2007 waren die Preise um elf Prozent geklettert.

Luxemburg | Die Erzeugerpreise in der EU sind im April 2018 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen. Im Euroraum blieben die Erzeugerpreise im Vergleich zu März 2018 unverändert, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mit. In der EU stiegen die Preise im Energiesektor mit 0,3 Prozent am stärksten an.

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