Wirtschaft Deutschland

Wiesbaden | Im Jahr 2017 haben deutsche Unternehmen rund 524.000 Tonnen Teigwaren im Wert von insgesamt 636,7 Millionen Euro importiert: Davon kamen rund 366.000 Tonnen aus Italien, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

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Berlin | Der organisierte Griff in die Steuerkasse durch "steuergetriebene Aktiengeschäfte", die unter anderem als Cum-Cum- und Cum-Ex-Geschäfte bekannt geworden sind, ist weitaus größer, als bisher angenommen. Betroffen sind neben Deutschland mindestens zehn weitere europäische Länder, wobei sich der Schaden auf mindestens 55,2 Milliarden Euro beläuft. Das haben gemeinsame Recherchen von 19 Medienpartnern aus zwölf Ländern unter Leitung des Recherchezentrums Correctiv ergeben.

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Wolfsburg | Bei Volkswagen soll der Vorstand laut eines Zeitungsberichts neue Maßnahmen in Milliardenhöhe für die Diesel-Umrüstung beschlossen haben, um Fahrverbote für ihre Kunden zu verhindern.

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Konflikt bei Ryanair verschärft sich

Dublin | Der Konflikt zwischen der irischen Fluggesellschaft Ryanair und ihren Mitarbeitern verschärft sich. In mehreren Briefen an in Bremen und Weeze stationierte Piloten, über welche die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet, teilte Ryanair mit, dass diese künftig stattdessen von London, Dublin, Kaunas (Litauen), Fès (Marokko) oder Ponta Delgada (Azoren) aus fliegen sollen. Für die Entscheidung, an welchen dieser Orte die Piloten umziehen wollen, wird den Betroffenen demnach drei Tage Zeit gegeben.

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Berlin | Fast täglich ist im vergangenen Jahr ein Nukleartransport durch Deutschland gerollt. Das geht aus der Antwort des Bundesumweltministeriums auf Anfrage der Grünen hervor, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung". Demnach verzeichneten die Aufsichtsbehörden 2017 insgesamt 338 Kernbrennstofftransporte auf Straße, Schiene oder Wasser. Auch durch Köln rollen immer wieder Nukleartransporte, wie report-K unter anderem 2012 und 2015 berichtete >

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Berlin | Bei zwei Dritteln der großen Braunkohlekraftwerke in Deutschland haben die Emissionen zuletzt über den neuen EU-Schadstoffgrenzen gelegen, die ab 2021 greifen und bis August in deutsches Recht hätten überführt werden müssen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Ökopol-Instituts im Auftrag des BUND und der Klima-Allianz Deutschland, über die das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben) berichtet. "Die Analyse der NOx-Jahresmittelwerte von großen Braunkohlekraftwerken zeigte für 2016 und 2017, dass 29 von 40 Blöcken, also 73 Prozent, die künftige EU-Mindestanforderung überschreiten", heißt es in der Studie.

Berichte: Diesel-Razzia bei Opel

Rüsselsheim | An den Opel-Standorten Rüsselsheim und Kaiserslautern hat die Polizei am Montag wegen eines konkreten Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Dieselfahrzeugen Geschäftsräume durchsucht.

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Köln | Die sogenannte „Datenschutzauskunft-Zentrale“ aus Oranienburg ruft derzeit Mitgliedsunternehmen der IHK Köln dazu auf, Daten auf einem Formular per Unterschrift zu bestätigen und anschließend per Fax zu übermitteln.

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Bonn | Der Bundesrechnungshof (BRH) hält den 2010 eingeführten reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hotels für wirkungslos. "Die Maßnahme hat ihren Zweck verfehlt", sagte Rechnungshof-Präsident Kay Scheller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Wenn der Staat freiwillig auf Einnahmen verzichte, müsse es einen sichtbaren Effekt geben.

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Berlin | Bundesrechnungshof-Präsident Kay Scheller wirft der Bundesregierung vor, ihre Aufsichtspflicht über die Bahn zu vernachlässigen. "Der Staat muss seiner Aufgabe als Eigentümer und Aufseher über die Geschäfte der Bahn besser gerecht werden. Da ist zuletzt zu wenig passiert", sagte Scheller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

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Regierung senkt Wachstumsprognose

Berlin | Die Bundesregierung wird ihre Wachstumserwartungen für Deutschland in der Herbstprognose, die kommende Woche ansteht, kräftig nach unten korrigieren. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, erwarten die Konjunkturexperten des federführenden Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) für dieses Jahr noch ein Plus von 1,8 Prozent, für nächstes eines von rund 2 Prozent. Der Aufschwung sei noch intakt, verliere aber an Fahrt, weil das Wachstum der Weltwirtschaft nachlasse, heißt es im BMWi.

Berlin | Die globale Nutzung synthetischer Brennstoffe könnte in Deutschland einen Nachfrageschub im Anlagenbau auslösen und bis 2050 bis zu 470.000 Jobs schaffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie von Frontier Economics und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW), über die das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtet. Die Autoren gehen dabei davon aus, dass die weltweite Nachfrage nach synthetischen Brennstoffen bis 2050 eine Größenordnung von 20.000 Terrawattstunden annehmen könnte.

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Durchbruch bei Nafta-Verhandlungen

Washington/Ottawa | Im Streit über eine Neuauflage des nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta haben die USA und Kanada in letzter Minute eine Einigung erzielt. Es werde auch künftig ein Drei-Länder-Abkommen geben, teilten beide Staaten am Sonntag kurz vor Ablauf einer Frist um Mitternacht Ortszeit mit. Das Abkommen soll demnach künftig "United States-Mexico-Canada Agreement" (USMCA) heißen.

Wiesbaden | Die Inflationsrate in Deutschland beträgt im September 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich 2,3 Prozent. Gegenüber dem Vormonat August steigen die Verbraucherpreise voraussichtlich um 0,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Donnerstag mit. Die Verbraucherpreise für Energie erhöhten sich im neunten Monat des Jahres um 7,7 Prozent, die Preise für Nahrungsmittel um 2,8 Prozent.

Frankfurt/Main | Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat den von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) für Freitag angekündigten Streik als "unnötig" kritisiert. "It is deeply disappointing that some of our customers and our people in Germany tomorrow will have their flights disrupted by an unnecessary strike called at short notice by the Lufthansa controlled VC Union", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew am Donnerstag. Die VC hatte am späten Mittwochabend erneut zu einem 24-stündigen Streik bei Ryanair aufgerufen.

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KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

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Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

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