Wirtschaft Deutschland

Stuttgart | Daimler-Chef Dieter Zetsche wird sein Vorstandsmandat zum Ende der Hauptversammlung im Jahr 2019 niederlegen. Das teilte Daimler am Mittwochvormittag mit. Der Aufsichtsrat habe in seiner Sitzung am Mittwoch zudem beschlossen, im Anschluss Ola Källenius als Daimler-Chef und Leiter von Mercedes-Benz Cars für eine Amtszeit von fünf Jahren zu berufen.

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München | Der Konflikt zwischen BMW und den Vertragshändlern spitzt sich weiter zu. BMW hatte die Händler aufgefordert, die neuen Händlerverträge bis zum 26. September zu unterschreiben. "Das wird nicht passieren", heißt es laut eines Berichts der "Rheinischen Post" jedoch in Händlerkreisen.

Wiesbaden | 48,9 Prozent aller Güter, die 2017 in deutschen Seehäfen ein- oder ausgeladen wurden, sind mit Schiffen unter einer sogenannten "Billigflagge" befördert worden. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Unter "Billigflaggen" sind die Flaggen solcher Staaten zu verstehen, in denen sich ausländische Reeder oder Reedereien registrieren lassen, um Kosten zu reduzieren.

Berlin | Der staatlich geförderte Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos kommt nur schleppend voran. Seit Anfang 2017 sind im Zuge des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur 13.092 neue Standorte bewilligt, aber erst 344 errichtet worden, berichtet die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf die Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion. Das sind nur 2,6 Prozent der geförderten Projekte.

Washington | Die Sozialpolitik in Europa ist laut einer Studie der Weltbank unzureichend auf den digitalen Wandel der Arbeitswelt vorbereitet und muss modernen Beschäftigungsverhältnissen angepasst werden. Ein Fahrer für die Mobilitätsplattform Uber erhalte zwar Einkommen, aber meist nicht die soziale Absicherung einer traditionellen Vollzeitbeschäftigung, schreiben die Autoren in der Studie, über die das "Handelsblatt" berichtet. Zudem hat die Weltbank festgestellt, dass insbesondere junge Arbeitnehmer zwischen 15 und 24 Jahren befristete, schlecht bezahlte Jobs haben.

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Stuttgart | Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche steigt als erster deutscher Autokonzern aus dem Diesel aus. "Von Porsche wird es künftig keinen Diesel mehr geben", sagte Porsche-Vorstandschef Oliver Blume der "Bild am Sonntag". Porsche wolle sich künftig auf das konzentrieren, was es besonders gut könne. Im Kanzleramt trafen sich die Chefs großer Autokonzerne mit Bundekanzlerin Angela Merkel und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

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Berlin | Vor der Sitzung des Beirats für die Vergabe der 5G-Mobilfunk-Frequenzen kritisieren Wirtschaftsvertreter die Ausschreibungsbedingungen der Bundesnetzagentur. "Vom künftigen Mobilfunkstandard 5G verspricht sich die deutsche Wirtschaft enorme volkswirtschaftliche Impulse", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Achim Dercks, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). "Allerdings drohen derzeit Versäumnisse der Vergangenheit wiederholt zu werden", warnte Dercks.

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Berlin | In der bevorstehenden Tarifrunde bei der Deutschen Bahn könnte es später im Jahr zu Streiks kommen.

Frankfurt am Main | Das Volumen der Immobilienkredite in Deutschland hat sich seit Beginn der neunziger Jahre fast verdreifacht. Das geht aus Zahlen der Deutschen Bundesbank hervor, die die Partei die Linke erfragt hat, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). Während im Jahr 1991 der Umfang der Wohnungsbaukredite, die Banken in Deutschland an inländische Unternehmen und Privatpersonen vergaben, noch bei 466 Milliarden Euro lag, betrug die Summe im zweiten Quartal des Jahres 2018 bereits 1.357 Milliarden Euro.

Wiesbaden | Rund jedes 60. größere Unternehmen hat zwischen 2014 und 2016 Aktivitäten ins Ausland verlagert. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Freitag veröffentlicht wurden.

Essen | Einen Tag nach dem Tod eines Bloggers im Hambacher Forst hat sich der Grundstückseigentümer RWE zu dem Vorfall geäußert. "Wir sind erschüttert und bedauern diesen Unfall zutiefst. Unser Mitgefühl gilt der Familie, den Angehörigen und den Freunden", sagte RWE-Chef Rolf Martin Schmitz am Donnerstag.

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Wiesbaden | Die Winzer in Deutschland erwarten in diesem Jahr eine überdurchschnittliche Erntemenge. Dies sei vor allem auf die günstigen Witterungsbedingungen im Frühjahr und Sommer 2018 zurückzuführen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Anhand erster Schätzungen im August wird mit 9,75 Millionen Hektolitern Wein im Jahr 2018 gerechnet.

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Frankfurt/Main | Kurz vor der Hauptversammlung der Billigfluggesellschaft Ryanair hat Ryanair-Manager Peter Bellew Zugeständnisse an die Gewerkschaften gemacht. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit". So sollen Piloten in Deutschland künftig nicht mehr als selbstständige Lohnunternehmer beschäftigt werden.

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Wiesbaden | Die Preise rund ums Auto in Deutschland sind seit dem Jahr 2000 um gut 36 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die Verbraucherpreise seit 2000 durchschnittlich um rund 30 Prozent.

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Brüssel | aktualisiert | Die EU-Kommission verschärft ihre Kartell-Ermittlungen gegen die deutschen Autobauer BMW, Daimler und den VW-Konzern. Man habe eine eingehende Untersuchung eingeleitet‚ um zu prüfen, ob die Unternehmen unter Verstoß gegen die EU-Kartellvorschriften Absprachen getroffen haben, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstagvormittag mit. Damit wollten sie möglicherweise erreichen, "bei der Entwicklung und Einführung von Systemen zur Verringerung der Emissionen von Benzin- und Diesel-Pkw nicht unter Wettbewerbsdruck zu stehen", so die EU-Kommission weiter.

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KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

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Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

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