Wirtschaft Deutschland

Hamburg | In der Affäre um gefälschte Reportagen von Ex-Spiegel-Journalist Claas Relotius zieht die Chefredaktion des Magazins nun selbst personelle Konsequenzen. Die "Bild" berichtet in ihrer Samstagausgabe über ein Schreiben des designierten Chefredakteurs Steffen Klusmann an die Mitarbeiter, wonach Ullrich Fichtner und Matthias Geyer "ihre neuen Verträge erst mal aussetzen und ruhen lassen", bis die hausinterne Kommission die Relotius-Affäre "abschließend untersucht" habe. Der Fälscher-Fall habe "bei einigen die Frage aufgeworfen, ob Ullrich Fichtner als Chefredakteur und Matthias Geyer als Blattmacher nach einem solchen Desaster eigentlich noch tragbar sind", schreibt Klusmann.

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Berlin | Neue Zahlen der Bundesregierung machen das ganze Ausmaß der Streckenstilllegungen bei der Deutschen Bahn seit der Bahn-Reform 1994 deutlich. Mehr als 5.400 Kilometer ihres deutschen Streckennetzes seien demnach weggefallen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Wochenendausgabe unter Berufung auf eine Antwort von Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann auf eine Kleine Anfrage der Grünen. In Betrieb seien heute noch gut 33.000 Kilometer.

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DAX lässt 2018 um 18,3 Prozent nach

Frankfurt/Main | Der DAX hat das Jahr 2018 am Freitag mit einem Zählerstand von 10.558,96 Punkten und einem Jahresminus von rund 18,3 Prozent beendet. Es ist das erste Jahresminus seit 2011. Damals hatte der DAX um 14,7 Prozent nachgegeben.

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Wiesbaden | Im Jahr 2017 sind in Deutschland 286 Millionen Liter Schaumwein abgesetzt worden. Das entsprach einer Menge von rund 381 Millionen handelsüblichen 0,75-Liter-Flaschen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Gegenüber dem Vorjahr sank der Absatz von Schaumwein um 15,6 Millionen Liter beziehungsweise 5,2 Prozent.

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Berlin | Nach der Pleite von Air Berlin im August 2017 erhält der Staat immer mehr Geld aus dem umstrittenen Hilfs-Kredit über 150 Millionen Euro an die Fluglinie zurück. "Bis Ende Dezember 2018 haben wir rund 98 Millionen Euro auf das KfW-Darlehen zurückgeführt", sagte der Insolvenzverwalter von Air Berlin, Lucas Flöther, der "Bild" (Freitagausgabe). Im August 2018 waren es noch 75 Millionen Euro.

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Berlin | Die Deutsche Bahn hat einen Medienbericht dementiert, wonach sie den Verkauf von Fahrkarten für den Fernverkehr an eigenen Automaten bis 2023 komplett aufgeben will. Es gebe weder Beschlüsse noch konkrete Planungen, den Verkauf von Fernverkehrstickets an Automaten bis 2023 aufzugeben, teilte der Konzern am Montag mit. Der Fahrkartenkauf werde auch künftig über Automaten und Reisezentren möglich sein.

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Berlin | Der Anteil der störungsfrei fahrenden ICE-Züge ist im Jahresverlauf deutlich gesunken. Das berichtet die "Bild" (Montagsausgabe) unter Berufung auf die Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine FDP-Anfrage. Demnach lag der Anteil "völlig störungsfrei" fahrender ICE-Züge im Oktober 2017 noch bei 35 Prozent.

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Berlin | Für Millionen Verbraucher in Deutschland steigen die Strompreise zum Jahreswechsel. 444 Stromversorger haben für Januar und Februar eine Erhöhung des Grundtarifs angekündigt – und damit mehr als die Hälfte der 820 Grundversorger. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Verbraucherportals Verivox hervor, über die das "Handelsblatt" berichtet.

Berlin | Der Vize-Aufsichtsratsvorsitzende der Bahn, Alexander Kirchner, sieht den Konzern in einer Dauerkrise. "Die Bahn ist über Jahre auf Verschleiß gefahren worden", sagte Kirchner, der Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG ist, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagsausgabe).

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München | Der Ticket-Anbieter CTS Eventim schafft die umstrittene Service-Gebühr für selbst ausgedruckte Online-Tickets dauerhaft ab. "Wir wollen keinen Streit", sagte Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg dem Wirtschaftsmagazin "Capital" (Ausgabe 1/2019). Für die selbst ausgedruckten Tickets habe man zwar an vielen öffentlichen Hallen in Kontrollsysteme investieren müssen, aber man habe die Mechanik hinter der Online-Gebühr "nicht überzeugend genug vermitteln können", sagte Schulenberg.

Berlin | Nach dem Zusammenschluss mit Karstadt rechnet die Arbeitnehmervertretung von Kaufhof mit einem Jobabbau. "Wir gehen naturgemäß vom Schlimmsten aus", sagt Gesamtbetriebsratschef Peter Zysik der "Bild am Sonntag". "Aber wir werden alle rechtlichen Hebel in Bewegung setzen, dass es zu keinem sozialen Kahlschlag kommt."

Berlin | Die Bundesregierung geht von steigenden Investitionen in den Schienenverkehr aus. Nachdem sie im November den Bundesverkehrswegeplan um rund 30 Ausbauprojekte erweitert hatte, rechnet das zuständige Bundesverkehrsministerium für die Jahre 2019 bis 2030 mit einem "Gesamtbedarf an Bundesmitteln" von 32 Milliarden Euro.

Bram Schot wird neuer Audi-Chef

Ingolstadt | Der bisherige Audi-Vertriebsvorstand Bram Schot wird neuer Vorstandsvorsitzender des Konzerns. Schot übernehme den Posten ab dem 1. Januar 2019, teilte Audi am Mittwoch mit. Zudem soll er sein bisheriges Vorstandsressort Vertrieb und Marketing kommissarisch leiten.

Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Dezember leicht verbessert. Der entsprechende Index stieg um 6,6 Zähler auf nun -17,5 Punkte, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Die Konjunkturerwartungen sind trotz dieser Verbesserung weiterhin negativ und erheblich unterhalb des langfristigen Durchschnitts von 22,5 Punkten.

Wiesbaden | Zum Start der Heizperiode sind die Preise für leichtes Heizöl gestiegen. Privathaushalte mussten im Oktober 2018 für das Auffüllen des Heizöltanks rund 40 Prozent höhere Preise zahlen als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Die Verbraucherpreise für leichtes Heizöl waren nach starken Preisrückgängen in den Jahren 2014 und 2015 seit März 2016 fast kontinuierlich angestiegen.

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