Wirtschaft Deutschland

Wolfsburg | Der Volkswagen-Konzern hat einer schnellen Einführung des Wasserstoff-Antriebs eine Absage erteilt. "Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieaufwendig, dafür fehlt heute regenerativ erzeugter Strom", sagte VW-Markenchef Herbert Diess dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Im aktuellen Planungshorizont von Volkswagen bis zum Jahr 2025 werde es diese Antriebsform nicht geben.

Köln | Der zum Fernsehkonzern RTL Group gehörende Informationskanal n-tv hat vor einem reinen Nachrichtenkanal von ARD und ZDF gewarnt.

Berlin | Volvo-Chef Hakan Samuelsson hält es für sinnlos, alte, schmutzige Diesel nachzurüsten. "Man kann den Diesel sauber machen, das ist aber komplex und teuer", sagte Samuelsson der "Welt" (Dienstagausgabe). "Wir sehen aus heutiger Sicht keinen Grund mehr, eine neue Generation von Diesel-Motoren zu entwickeln."

Stuttgart | Das Landgericht Stuttgart hat eine zweijährige Bewährungsstrafe gegen den Gründer der Schlecker-Drogeriemärkte, Anton Schlecker, verhängt. Seine beiden Kinder sollen jeweils mehr als zweieinhalb Jahre in Haft, urteilte das Gericht am Montag. Die Staatsanwaltschaft hatte Anton Schlecker unter anderem betrügerischen Bankrott vorgeworfen.

München | Der BMW-Konzern steckt zusätzliche Milliarden in Forschung und Entwicklung. Nachdem der Konzern in diesem Jahr bislang zusätzlich 700 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet habe, komme im Schlussquartal ein dreistelliger Millionenbetrag dazu, sagte Finanzvorstand Nicolas Peter dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Speziell im kommenden Jahr werden wir noch einmal deutlich zulegen: Wir werden bei den Entwicklungskosten auf 6,5 bis 7 Prozent vom Umsatz gehen, damit sind wir dann deutlich über dem selbst gesteckten Niveau von 5,5 Prozent", sagte Peter.

Essen | Im Streit über den Ausstieg bei Uniper bekommt Eon-Chef Johannes Teyssen Rückendeckung von Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley. "Natürlich gab es Alternativen, nichts ist alternativlos – aber es ist die beste Lösung", sagte Kley dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Wir haben das im Aufsichtsrat intensiv geprüft."

Berlin | Der letzte DDR-Ministerpräsident und frühere CDU-Vize Lothar de Maizière wirft dem Siemens-Konzern vor, mit seiner Politik des Arbeitsplatzabbaus insbesondere in Ostdeutschland ein Programm zur Stärkung der AfD auf den Weg zu bringen. "Die Schließung des Siemenswerks in Görlitz würde die Arbeitslosenquote auf 24 Prozent ansteigen lassen. Damit wird die Region stigmatisiert", sagte de Maizière dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben).

Berlin | Verdi-Chef Frank Bsirske pocht vor der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes auf eine deutlichere Lohnsteigerung als bei den vergangenen Runden. "Wir haben selten gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen", sagte er der "Stuttgarter Zeitung" (Freitagsausgabe) mit Verweis auf die günstige Konjunkturlage, die Wirtschaftsprognosen sowie die hohen Steuereinnahmen der öffentlichen Hand. "Vor diesem Hintergrund spricht viel dafür, diese günstigen Bedingungen in einen erfolgreichen Tarifabschluss umzusetzen, der aus meiner Sicht deutlich über dem liegen sollte, was wir in den vergangenen Jahren an Abschlüssen erlebt haben."

München | Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im November gestiegen: Der Index steht im elften Monat des Jahres bei 117,5 Zählern, teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitag mit. Im Oktober war das Konjunkturbarometer auf 116,7 Punkte gestiegen. Der Ifo-Geschäftsklimaindex gilt als wichtigster Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland.

Berlin | Firmen der sogenannten Share Economy bringen der Wirtschaft zusätzliche Wachstumsimpulse. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Econ). Demnach haben alleine Kunden des Ferienwohnungsvermittlers Airbnb im Jahr 2016 insgesamt rund 1,038 Milliarden Euro für Güter und Dienstleistungen in Deutschland ausgegeben.

München | Siemens-Aufsichtsrat Jürgen Kerner vermisst im Streit um Standortschließungen echte Gesprächsbereitschaft der Konzernleitung. Er erwarte, dass nicht nur Arbeitsdirektorin Janina Kugel, sondern auch Vorstandschef Joe Kaeser und das für das Energiegeschäft zuständige Vorstandsmitglied Lisa Davis an die Standorte gehen und mit den Beschäftigten reden, sagte der IG-Metall-Vorstand dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "Wer zu Analysten und Preisverleihungen geht, der muss auch dahin gehen, wo es wehtut."

Bonn | Der Bundesrechnungshof (BRH) hat eine künftige Bundesregierung aufgefordert, den Abbau von klima- und umweltschädlichen Steuervergünstigungen stärker in den Blick zu nehmen. Der während der Jamaika-Verhandlungen skizzierte Finanzspielraum 2018 bis 2021 von 45 Milliarden Euro für Mehrausgaben und Entlastungen sei plausibel, so der Rechnungshof. "Wenn aber über die bislang bekannten finanziellen Spielräume weitere hinzukommen sollen, sollte sich eine künftige Bundesregierung an die Steuervergünstigungen heranwagen und diese kritisch auf den Prüfstand stellen", sagte Rechnungshof-Präsident Kay Scheller der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).

Frankfurt/Main | Nach der erfolgreichen Schlichtung im bislang härtesten Tarifkampf der Piloten will die Lufthansa vom kommenden Sommer an ein intern heftig umstrittenes Experiment beenden: die Besetzung eines halben Dutzend Langstreckenjets mit günstigerem Cockpitpersonal der hauseigenen Zubringertochter CityLine unter dem Codenamen "Jump".

Frankfurt/Main | EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure rechnet mit einer baldigen Änderung des offiziell formulierten geldpolitischen Ausblicks der Europäischen Zentralbank (EZB). In ihrer sogenannten "Forward Guidance" geht die Notenbank bisher davon aus, dass sie ihre Wertpapierkäufe in jedem Fall so lange fortführt, bis sich die Inflation im Euro-Raum nachhaltig dem EZB-Ziel von unter, aber nahe zwei Prozent angenähert hat. Coeure rechnet damit, dass diese Verknüpfung bald geändert werden kann.

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Berlin | Angesicht zunehmender globaler Risiken ist die deutsche Wirtschaft für die nähere Zukunft nicht mehr so optimistisch wie noch zu Beginn des Jahres. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervor, über die die "Welt" in ihrer Dienstagausgabe berichtet. Laut dem "AHK World Business Outlook", für den 3.000 deutsche Unternehmen weltweit befragt wurden, schätzen im Vergleich zum Frühjahr deutlich weniger Manager die mittelfristige konjunkturelle Entwicklung weltweit positiv ein.

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