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Air-Berlin-Pleite beschert Bahn neuen Fahrgastrekord für 2017

Berlin | Die Deutsche Bahn (DB) steuert im Fernverkehr auf einen neuen Fahrgastrekord zu - bedingt durch die Pleite von Air Berlin und neue Angebote. Das berichtet die "Welt am Sonntag". Selbst die vielen Verspätungen und etliche Pannen bei der Inbetriebnahme der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-München stören den Erfolg der ICE- und IC-Züge nicht.

Demnach rechnet die DB für dieses Jahr mit einer Auslastung der Fernzüge von 55 Prozent. Im vergangenen Jahr lag sie bei 52,9 Prozent, im Jahr davor bei 51,8 Prozent. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren die ICE- und IC-Züge zu etwa 42,1 Prozent ausgelastet, seither steigen die Zahlen zumeist.

Denn die Bahn lockt Kunden unter anderem mit Preisaktionen wie dem Lidl-Ticket, Sparpreisen und neuen und besseren Verbindungen, so die Sonntagszeitung. In diesem Jahr kommt ein besonderer Grund hinzu: Die DB gewinnt Kunden durch die Insolvenz von Air Berlin. Seither sind Tickets für innerdeutsche Flüge deutlich teurer geworden.

"Explizit für die bisherigen innerdeutschen Hauptrelationen von Air Berlin, nämlich München-Berlin, Köln/Düsseldorf-Berlin und München-Köln/Düsseldorf, haben wir deutlich mehr Buchungen", sagte ein Bahn-Sprecher der Zeitung. "Daher gehen wir davon aus, dass ein Teil der bisherigen Air-Berlin-Fluggäste, insbesondere Geschäftsreisende, auf die Züge der Deutschen Bahn gewechselt ist und weiter wechseln wird." Insgesamt verzeichne die Bahn seit Oktober steigende Buchungszahlen um "mehr als zehn Prozent für die nächsten Monate", so der Bahn-Sprecher.

Das gelte für alle relevanten Fernverkehrsverbindungen. "Im Oktober und November ist der Ticketabsatz im Fernverkehr gegenüber den Vorjahresmonaten um vier Prozent gestiegen." In den Fernzügen der Bahn fahren jeden Tag rund 380.000 Passagiere.

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