Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

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Audi will Tausende Stellen in Deutschland abbauen

Ingolstadt | Der Automobilhersteller Audi will 9.500 Stellen in Deutschland bis 2025 abbauen. Darauf habe man sich mit dem Betriebsrat in einer Grundsatzvereinbarung geeinigt, teilte das Unternehmen am Dienstag in Ingolstadt mit. Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung sei, eine "wirtschaftliche und zukunftssichere Auslastung" zu ermöglichen.

Die jährliche Werkkapazität in Ingolstadt werde daher "auf 450.000 Fahrzeuge" und in Neckarsulm "auf 225.000 ausgelegt". Eine "langfristige Zukunftsperspektive" garantierten künftige Elektromodelle, die in beiden Werken gebaut werden, so der Konzern weiter. Dennoch stelle Audi in den kommenden Jahren weiter ein: "Das Unternehmen plant, bis zu 2.000 neue Expertenstellen in Bereichen wie Elektromobilität und Digitalisierung zu schaffen. Die Besetzung erfolgt nach dem Grundsatz intern vor extern", so der Automobilhersteller. "Mit dem Audi Transformationsplan haben wir bereits ein erfolgreiches Maßnahmenprogramm verankert", sagte Audi-Chef Abraham Schot. Mit der Vereinbarung packe man "nun auch die strukturellen Themen an, um Audi auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten", so der Audi-Chef weiter.

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Stuttgart | Der neue Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Kai Gniffke, plant eine umfassende Reform der zweitgrößten ARD-Anstalt. Er will mittelfristig jedes Jahr Millionen-Summen im Bereich Fernsehen einsparen und in die digitalen Angebote erneuern, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe). Ziel sei es, ein jüngeres Publikum ansprechen, denn hier sieht Gniffke beim SWR "Defizite".

Wiesbaden | Von Januar bis September 2019 sind in Deutschland knapp 94.200 Betriebe gegründet worden, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen: Das waren 0,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung der Gewerbemeldungen am Mittwoch mit. Aufgrund der bisherigen Entwicklung rechne man für das gesamte Jahr 2019 mit etwa 124.000 Gründungen größerer Betriebe (2018: 123.000). Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen lag in den ersten drei Quartalen 2019 mit knapp 127.200 um 3,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Stuttgart | Kurz vor Einführung des Elektroautos "Taycan" ist Porsche mit den Verkäufen hochzufrieden. "Aktuell liegen wir bei mehr als 10.000 festen Verträgen – Tendenz kontinuierlich steigend. Die Zahl liegt deutlich über den Erwartungen", sagte Porsche-Chef Oliver Blume dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe).

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