Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Ausbau von E-Ladesäulen kommt nur schleppend voran

Berlin | Der staatlich geförderte Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos kommt nur schleppend voran. Seit Anfang 2017 sind im Zuge des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur 13.092 neue Standorte bewilligt, aber erst 344 errichtet worden, berichtet die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf die Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion. Das sind nur 2,6 Prozent der geförderten Projekte.

42 Prozent der Anträge sind bisher abgearbeitet. Im Rahmen des Förderprogramms investiert die Bundesregierung 300 Millionen Euro, um bis 2020 bundesweit 15.000 Ladesäulen zu errichten. Derzeit sind 12.102 bereits in Betrieb, darunter auch 1.612 Schnell-Ladepunkte.

Das Bundesverkehrsministerium ist nach eigenen Angaben selbst noch nicht umfassend auf die Elektromobilität eingestellt. Erst sieben von 17 nachgeordneten Behörden des Ministeriums sind mit Ladesäulen ausgestattet. Weder das Kraftfahrt-Bundesamt noch die Bundesanstalt für Straßenwesen bieten ihren Kunden eine solche Infrastruktur.

Um Mietern und Eigentümern den Einbau eigener Lademöglichkeiten zu erleichtern, berät derzeit eine Arbeitsgruppe unter Vorsitz des bayerischen und des Bundesjustizministeriums über Änderungen am Wohneigentumsrecht. Ergebnisse sollen im Spätsommer 2019 vorliegen.

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Moritz Körner, FDP

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Arndt Kohn, SPD

Dietmar Gaisenkersting, SGP

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Nadine Milde, Bündnis 90/Die Grünen

Sandra Lück, Tierschutzpartei

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Axel Voss, CDU

Felix Werth, Partei für Gesundheitsforschung

Karin Schäfer, Die Violetten

Marion Schmitz, Die Violetten

Claudia Krüger, Aktion Partei für Tierschutz – Das Original - Tierschutz hier!

Dr. Tobias Lechtenfeld, Volt Europa

Friedrich Jeschke, Volt Europa

Michael Schulz, Die Grauen – Für alle Generationen

Chris Pyak, Neue Liberale

Christian Rombeck, Demokratie direkt

Georg Lenz, Die Partei

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