Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Bericht: Daimler baut weltweit 1.100 Stellen von Führungskräften ab

Stuttgart | Der Automobilhersteller Daimler will weltweit 1.100 Arbeitsplätze für Führungskräfte abbauen, in Deutschland wäre davon etwa jeder zehnte Mitarbeiter in leitender Position betroffen. Zudem fordere das Management von den Arbeitnehmern, im kommenden Jahr auf die Tariferhöhungen und individuellen Lohnsteigerungen zu verzichten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf eine Rundmail des Gesamt-Betriebsrats. Darin habe Betriebsratschef Michael Brecht Widerstand gegen die Pläne des neuen Daimler-Chefs Ola Källenius angekündigt.

"Ihr dürft nicht für juristische Streitigkeiten oder Qualitätsprobleme von Zulieferern zur Kasse gebeten werden", heißt es in der Mail von Brecht an die Mitarbeiter. Bislang hatte sich Källenius nur sehr vage über seine Sparpläne geäußert. Er sprach zwar stets von dringend nötigen Effizienzsteigerungen, die angesichts des bevorstehenden Wandels in der Autoindustrie nötig seien.

Aber Details seines Sparkonzepts will der Schwede erst am 14. November vor Investoren auf einem Kapitalmarkttag in London präsentieren. Der Daimler-Betriebsratschef von sprach von "extremer Unsicherheit, teilweise auch Wut" bei den Mitarbeitern. Den Verzicht auf tariflich garantierte Lohnerhöhungen lehne er "kategorisch" ab, sagte Brecht der "Süddeutschen Zeitung".

Diese Forderung löse "zu Recht Emotionen und hohes Unverständnis aus". Er sehe zwar die "schlechte Finanzsituation" sowie die "Notwendigkeit" von Maßnahmen, so der Daimler-Betriebsrat weiter. Er spricht aber von "unverhältnismäßigen Forderungen, die niemandem nützen".

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Stuttgart | Der Autobauer Daimler wird künftig keine Dieselmotoren mehr in seinem Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim montieren. "Angesichts der absehbar schwächer werdenden Nachfrage nach Dieselfahrzeugen haben wir uns im Sommer in Untertürkheim neu sortiert und eine Betriebsvereinbarung geschlossen, die vorsieht, dass wir uns bei der Montage zukünftig stärker auf Benziner fokussieren", sagte Michael Häberle, Daimler-Betriebsratschef in Untertürkheim, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Das ist ein Novum", ergänzte er.

Berlin | Die Mieten für aktuelle Wohnungsangebote sind in allen ostdeutschen Bundesländern niedriger als in den westlichen Bundesländern. Das ergab eine Datenauswertung des Maklerunternehmens Homeday für die "Welt am Sonntag". Demnach verlangten Vermieter in Bayern im dritten Quartal 2019 im Schnitt 6,90 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter für einen neuen Mietvertrag.

Berlin | Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat am Mittwoch sein Jahresgutachten 2019/20 an die Bundesregierung überreicht: Für Deutschland rechne man mit Zuwachsraten des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent im Jahr 2019 und 0,9 Prozent im Jahr 2020, teilte das Gremium mit. Kalenderbereinigt wachse das BIP voraussichtlich jeweils um 0,5 Prozent. Der Aufschwung sei beendet, bislang sei jedoch nicht von einer "breiten und tiefgehenden Rezession" auszugehen, so die sogenannten Wirtschaftsweisen.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >