Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Bericht: EnBW plant Offshore-Windparks in Asien

Karlsruhe | Energieversorger EnBW will erstmals auch außerhalb Europas Offshore-Windparks bauen. Der Konzern möchte zum "multinationalen Spezialisten für Windkraft" werden, wie aus einer internen Unterlage hervorgeht, über die das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) berichtet. Konkret will EnBW bis 2025 insgesamt mehr als fünf Milliarden Euro in Offshore-Projekte investieren – davon einen großen Teil auch außerhalb Europas.

Ein erster Vertragsabschluss in Asien steht kurz bevor, so das Blatt. Bisher war Windkraft auf hoher See fast ausschließlich eine europäische Angelegenheit. Rund 90 Prozent der globalen Kapazitäten stehen hier.

"Wir rechnen damit, dass der Offshore-Windmarkt mehr und mehr zu einem globalen Markt wird", sagte Dirk Güsewell, der bei EnBW das Ökostromgeschäft verantwortet, dem "Handelsblatt". EnBW betreibt in Deutschland bereits zwei große Offshore-Windparks, hat zwei weitere in Bau, einen in Planung und noch mehr vor. Konkret will der Konzern aus Karlsruhe sein Know-how über Europa hinaus exportieren: "Wir wollen in ganz neue Märkte expandieren", kündigt Güsewell an.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

HP_wollseifer_01032015

Berlin | Dr Präsident des Zentralverbands des Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, hat die Abschiebung von bereits in Deutschland ausgebildeten Flüchtlingen als "wirtschaftlichen Unsinn" kritisiert und sich unter Bedingungen für ein Bleiberecht geduldeter Migranten ausgesprochen.

flug_12082018-44

Frankfurt/Main | Das deutsche Fluggastrechteportal Flightright hat am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt am Main Klage gegen die irische Billigfluggesellschaft Ryanair eingereicht. Anlass sind die Streiks des deutschen Ryanair-Personals vergangene Woche. "Wir kämpfen dafür, dass Fluggäste zu ihrem Recht kommen und sich nicht von Ryanairs einseitigen Rechtsansichten entmutigen lassen", sagte Flightright-Rechtsexperte Oskar de Felice dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

windenergie1852013

Berlin | Die Bundesregierung gibt Bürgerenergiegesellschaften von Privatpersonen eine Mitschuld am starken Auftragsrückgang der Windkraftanlagenhersteller. Das berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben) unter Berufung auf die Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Schriftliche Frage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin. "Da Bürgerenergieprojekte im Jahr 2017 auch ohne Genehmigung an der Ausschreibung teilnehmen konnten und Bürgerenergieprojekten eine längere Realisierungsfrist gewährt wurde, kann deren Realisierung später erfolgen, was zu einem geringeren Zubau in den nächsten Jahren führen kann", schreibt das Bundeswirtschaftsministerium in der Antwort.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN