Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

db_db_09022016

Bericht: Scholz will Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank

Berlin | Die Bemühungen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) um eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank sind laut eines Zeitungsberichts konkreter als bisher bekannt. Die Kontakte zwischen der Leitung des Ministeriums und dem größten deutschen Geldinstitut seien intensiv, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf ein Schreiben des Finanzministeriums.

Laut der schriftlichen Antwort der Parlamentarischen Finanzstaatssekretärin Bettina Hagedorn (SPD) auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Danyal Bayaz, seien Gegenstand der Gespräche des Ministers und seines Staatssekretärs "regelmäßig auch strategische Optionen der jeweiligen Institute und Bewertungen durch die Leitung des Bundesministeriums der Finanzen", berichtet die Zeitung weiter.

23 Treffen habe es demnach im Jahr 2018 auf Leitungsebene gegeben. Gefragt nach einer Bewertung möglicher Fusionspläne zwischen der Commerzbank und anderen Instituten, formulierte Hagedorn in ihrem Schreiben vom 10. Januar: "Die Bundesregierung steht wirtschaftlich sinnvollen Optionen offen gegenüber." Zudem bekräftigte die Finanzstaatssekretärin die Position, "dass ein starker und solider Bankensektor die nationale wie internationale Entwicklung der deutschen Realwirtschaft unterstützt".

Über eine Fusion der beiden schwächelnden Großbanken wird seit Längerem spekuliert. Aus der Deutschen Bank hieß es zuletzt aber regelmäßig, dass das Institut zunächst selbst seine Profitabilität wieder verbessern wolle und dafür mindestens bis Ende dieses Jahres Zeit brauche, berichtet die Zeitung.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

gelber_sack_pixabay_19012018

Berlin | Der Abfallexperte Hennig Wilts hält das deutsche Recyclingsystem für gescheitert. Nirgendwo zeige sich das klarer als beim Plastik. Beim Müllsammeln und Erfassen seien die Deutschen noch sehr gut, sagt Wilts, der am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie für Kreislaufwirtschaft zuständig ist.

München | Bayern verklagt laut eines Zeitungsberichts den Volkswagen-Konzern im Zuge des Abgasskandals auf Schadenersatz. Im Fuhrpark Bayerns seien etwa 1.000 VW-Fahrzeuge vom Dieselskandal betroffen, berichtet das "Handelsblatt" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf das bayerische Finanzministerium. Eine genaue Schadenshöhe habe das Finanzministerium nicht nennen können.

wohnraum_1072013a

Berlin | Auf dem Immobilienmarkt zeichnet sich weiter keine Entspannung ab. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Auswertung des Analysehauses Empirica. Die Neuvertragsmieten in den sogenannten Top-7-Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) stiegen demnach 2018 im Mittel um 4,2 Prozent.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >