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Brüssel genehmigt Liberty-Übernahme durch Vodafone unter Auflagen

Brüssel | Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme des Kabelgeschäfts von Liberty Global in Tschechien, Deutschland, Ungarn und Rumänien durch Vodafone unter Auflagen genehmigt. Die Genehmigung sei an die vollständige Umsetzung eines von Vodafone vorgelegten Pakets von Verpflichtungszusagen geknüpft, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Unter anderem habe sich Vodafone dazu verpflichtet, einem Käufer Zugang zum Kabelnetz des zusammengeschlossenen Unternehmens in Deutschland zu gewähren.

Zudem dürften die Einspeisegebühren für frei empfangbare Fernsehsender, die ihre linearen Fernsehprogramme über das Kabelnetz von Vodafone in Deutschland übertragen, nicht erhöht werden. "Der Zugang zu bezahlbaren und hochwertigen Breitband- und TV-Diensten ist in unserer modernen Gesellschaft fast genauso gefragt wie der Zugang zu fließendem Wasser", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Die Übernahme der Geschäftstätigkeit von Liberty Global durch Vodafone sei unter dem Vorbehalt von Abhilfemaßnahmen genehmigt worden, "die sicherstellen sollen, dass Kunden weiterhin in den Genuss von fairen Preisen, hochwertigen Dienstleistungen und innovativen Produkten kommen".

Die beteiligten Unternehmen hatten Mitte Oktober 2018 bei der EU-Kommission angemeldet, dass die Vodafone Group große Teile des Kabelgeschäfts von Liberty Global in Europa übernehmen will. In Deutschland betrifft das Vorhaben insbesondere die Übernahme des Kabelnetzbetreibers Unitymedia.

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