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Bundesverband Onlinehandel fordert weniger Lieferungen nach Hause

Berlin | Wegen zunehmender Engpässe bei Paketdienstleistern fordert der Präsident des Bundesverbands Onlinehandel (BVOH), Oliver Prothmann, ein Umsteuern in der Branche. "Wir haben dauerhaft ein Logistikproblem", sagte der Funke-Mediengruppe. Angesicht der Wachstumsraten müsse "sehr schnell eine Lösung her".

In Zukunft könne nicht mehr im gleichen Umfang an die Haustür geliefert werden. Der Handel müsse den Kunden dahin lenken, sich stärker in den Lieferprozess einzubringen. Handel, Logistiker, Kommunen sowie Immobilienbranche müssten auch gemeinsam über Lösungen wie Abholpunkte nachdenken.

Nach Angaben des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik e. V. (BIEK) sind in diesem Jahr branchenweit 135.000 Zusteller im Weihnachtsgeschäft eingesetzt, so die Funke-Mediengruppe. Das seien noch einmal 25.000 mehr als im vergangenen Jahr. Die Branche erwarte aber, dass 30 Millionen mehr Pakete verschickt werden als vor Weihnachten 2016. Die Mitgliedsunternehmen hätten sich darauf durch Investitionen und optimierte Prozesse eingestellt, stießen aber an den Rand ihrer Kapazität, sagte eine Sprecherin den Zeitungen.

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