Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

e_auto_pixabay_16012021

CAR-Studie: Verbot von Verbrennungsmotoren ökonomisch sinnvoll

Berlin | Ein Verbot von Verbrennungsmotoren ist nach einer Studie des Center Automotive Research (CAR) ökonomisch sinnvoll.

Zu diesem Schluss kommt CAR-Direktor und Studienautor Ferdinand Dudenhöffer in dem Papier, über das die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) berichten. "Das Risiko für die Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie ist vernachlässigbar. Der Gewinn durch einen berechenbaren Umstieg ist deutlich höher", heißt es in der Analyse. Ein Grund dafür sei die Planungssicherheit: "Staatsbudgets in Deutschland werden geschont, da Investitionssicherheit für Energieversorger vorliegt." Begründet wird diese Rechnung unter anderem mit dem vergleichsweisen geringen heimischen Absatzmarkt der deutschen Automobilbauer.

So gehen laut der Analyse 75 Prozent der in Deutschland produzierten Pkw-Neuwagen ins Ausland. In Japan, das ein Zulassungsverbot für Verbrennermotoren ab dem Jahr 2035 beschlossen hat, liegt der Wert dagegen bei einem 48-prozentigen Inlandsverkauf. "Damit schlägt ein Verbrennerverbot auf knapp 50 Prozent der japanischen Autoproduktion. Zum Vergleich, bei uns in Deutschland bleiben nur 25 Prozent der im Inland produzierten Pkw im Inlandsverkauf, damit haben wir das halbe Risiko von Japan", heißt es in der Analyse. Auf die Länder, die bisher bereits ein Verbrennerverbot beschlossen haben, entfallen nach Angaben des CAR 15,15 Millionen Pkw-Neuzulassungen pro Jahr. Elf Nationen sowie in zwei US-Bundesstaten ist ein Verbot von Verbrennermotoren bereits beschlossen.

Als erstes tritt es in Norwegen in Kraft, wo Verbrenner ab 2025 nicht mehr zugelassen werden dürfen, ab 2030 gilt das unter anderem auch für Großbritannien, die Niederlande und Dänemark. Ab 2035 gilt ein Verbrennerverbot in Japan, ab 2040 unter anderem in Frankreich.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

autobahn_BAB_3_2005

Berlin | Die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrssektors sind in den zehn Jahren zwischen 2009 und 2018 um rund zehn Millionen Tonnen CO2 auf 163 Millionen Tonnen angestiegen. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, über die die "Rheinische Post" in ihrer Donnerstagausgabe berichtet. Der Anteil des Verkehrssektors an allen deutschen CO2-Emissionen ist demnach von 16,9 auf zuletzt 19,1 Prozent angestiegen.

Frankfurt/Main | Die Siemens Energy AG ersetzt zum 22. März die Beiersdorf AG im DAX. Das teilte die Deutsche Börse am Mittwoch mit. Siemens Energy entstand durch Abspaltung von der Siemens AG, die Aktien werden seit dem 28. September 2020 an der Börse gehandelt.

gastro_pixabay_03032021

Berlin | Die Hauptgeschäftsführerin des Gastgewerbeverbands Dehoga, Ingrid Hartges, hat die bereits bekannt gewordenen Pläne für stufenweise Lockerungen in der Corona-Pandemie scharf kritisiert. "Bei uns herrscht blankes Entsetzen. Das ist kein Öffnungsplan, sondern ein Schließungsplan", sagte Hartges der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >