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DIHK warnt vor Folgen des Dieselskandals für Gesamtwirtschaft

Berlin | Der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, hat vor den Folgen des fortgesetzten Dieselskandals für die Gesamtwirtschaft gewarnt.

"Die Diesel-Affäre und Fahrverbote verunsichern große Teile der deutschen Wirtschaft", sagte Schweitzer der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Nicht nur die Kfz-Branche selbst ist betroffen. Wertverluste und Standzeiten vieler Diesel-Pkw belasten auch viele Mittelständler und kleinere Betriebe", sagte der DIHK-Präsident. "Der DIHK schätzt die damit verbundenen Kosten schon heute auf mehr als eine halbe Milliarde Euro", sagte Schweitzer. "Viele Zulieferer befürchten zudem Umsatzverluste aufgrund sinkender Neuzulassungen."

Dieses Problem müsse man ernster nehmen: "Um das Vertrauen des Marktes wieder herzustellen, ist neben dem Engagement für saubere Luft in Städten auch eine schnelle und lückenlose Aufklärung von Verstößen gegen die Genehmigung von Diesel-Fahrzeugen notwendig", mahnte er.

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