Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

DIHK warnt vor Folgen des Dieselskandals für Gesamtwirtschaft

Berlin | Der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, hat vor den Folgen des fortgesetzten Dieselskandals für die Gesamtwirtschaft gewarnt.

"Die Diesel-Affäre und Fahrverbote verunsichern große Teile der deutschen Wirtschaft", sagte Schweitzer der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Nicht nur die Kfz-Branche selbst ist betroffen. Wertverluste und Standzeiten vieler Diesel-Pkw belasten auch viele Mittelständler und kleinere Betriebe", sagte der DIHK-Präsident. "Der DIHK schätzt die damit verbundenen Kosten schon heute auf mehr als eine halbe Milliarde Euro", sagte Schweitzer. "Viele Zulieferer befürchten zudem Umsatzverluste aufgrund sinkender Neuzulassungen."

Dieses Problem müsse man ernster nehmen: "Um das Vertrauen des Marktes wieder herzustellen, ist neben dem Engagement für saubere Luft in Städten auch eine schnelle und lückenlose Aufklärung von Verstößen gegen die Genehmigung von Diesel-Fahrzeugen notwendig", mahnte er.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Berlin | Trotz neuer Belastungen der Beitrags- und Steuerzahler durch das geplante Rentenpaket und eines Sozialbudgets, das auf die Billionen-Euro-Grenze zusteuert, sieht die IG Metall noch längst keine Überforderung durch den Sozialstaat. "Die Diskussion über die Kostenexplosion ist eine Gespensterdebatte", sagte das für Sozialpolitik zuständige geschäftsführende IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Weder auf dem Arbeitsmarkt noch bei der im internationalen Wettbewerb stehenden Industrie zeige sich eine Überforderung.

Bonn | Die Deutsche Post DHL befürchtet, dass es bei der Versorgung des Einzelhandels für das Weihnachtsgeschäft an Lastwagen fehlen könnte. "Wir müssen aufpassen, dass es im Weihnachtsgeschäft nicht zu Engpässen kommt", sagte der im Post-Vorstand für das Frachtgeschäft verantwortliche Tim Scharwath der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Wegen des Fahrermangels werde es für die Branche immer schwieriger und teurer, ausreichend Transportkapazität auf die Straße zu bekommen.

Braunkohlekraftwerk_2806201504

Mannheim | Die Vorstände des Grosskraftwerks Mannheim (GKM) halten einen Ausstieg Deutschlands aus der Stromproduktion aus Kohle frühestens um das Jahr 2040 herum für möglich. "Alles andere ist unrealistisch", sagte der Kaufmännische GKM-Vorstand Holger Becker dem "Mannheimer Morgen" (Samstagausgabe). Als Gründe nannten er und sein Kollege Manfred Schumacher (Technischer Vorstand) Verzögerungen beim Leitungsausbau und fehlende Stromspeicher-Kapazitäten.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN