Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

toilettenpapier_pixabay_28022020

In manchen Discountern in Köln gab es einen Engpaß bei Toilettenpapier.

Desinfektionsmittel vielerorts ausverkauft -Sondersitzung des Gesundheitsausschusses im Bundestag am Montag

Berlin | Wegen Sorge um eine Ansteckung mit dem Coronavirus decken sich die Deutschen mit Hygiene-Sprays ein. Vielerorts sind Hand-Desinfektionsmittel ausverkauft. Experten empfehlen als eine der wesentlichen Vorbeugemaßnahmen intensives Händewaschen. Am Montag wird der Bundestags-Gesundheitsausschuss zusammenkommen, um über die aktuelle Entwicklung zu beraten.

Auch ein Mundschutz ist derzeit in deutschen Drogerien schwer zu bekommen. Weil Mundschütze oft in asiatischen Ländern hergestellt werden, dürfte der Mangel noch eine Weile anhalten. Einerseits werden sie in den Herstellungsländern auch heftig nachgefragt, andererseits ist dort die Produktion teilweise gestört. Ob man sich mit einem Mundschutz vor dem Coronavirus schützen kann, wird von Experten aber bezweifelt.

Auch in Köln kommt es immer wieder zu Hamsterkäufen, etwa von Nudeln, Wasser oder Toilettenpapier. Immer wieder stehen Menschen mit rappelvoll gepackten Einkaufswagen mit Nudeln und Dosen an den Kassen und sprechen über das Corona-Virus. In einigen Discountern ist sogar das Toilettenpapier zeitweise ausverkauft.

Coronavirus: Sondersitzung von Bundestags-Gesundheitsausschuss am Montag

Der Gesundheitsausschuss des Bundestags wird am Montag in einer Sondersitzung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) über die neueste Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus informiert. Das geht aus der Einladung des Ausschusses hervor, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Samstagsausgaben) berichten. Als einziger Tagesordnungspunkt sei der "Bericht der Bundesregierung zum aktuellen Stand des Coronavirus insbesondere in Deutschland und Europa" vorgesehen.

Auch bei seiner regulären Sitzung am Mittwoch werde sich der Ausschuss unter dem ersten Tagesordnungspunkt von der Bundesregierung über die aktuelle Lage informieren lassen. Die Berliner Charité teilte den Zeitungen auf Anfrage mit, dass die Kapazität für Laboruntersuchungen auf das Coronavirus derzeit noch ausreiche, um dem Bedarf an Tests gerecht zu werden. "Die Anzahl der angeforderten Proben liegt aktuell deutlich unter der Kapazität für Laboruntersuchungen auf SARS-CoV2", sagte eine Sprecherin der Charité.

Die Tests in der Region werden demnach größtenteils von "Labor Berlin" durchgeführt, einem gemeinsamen Unternehmen der Kliniken Charité und Vivantes. Zusätzlich könne das Institut für Virologie am "Campus Charité Mitte" Tests vornehmen. Das Labor leiste darüber hinaus anderen Laboren in ganz Deutschland Hilfestellung in seiner Funktion als Konsiliarlabor für Coronaviren, sagte die Sprecherin der Charité den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Die Möglichkeiten für Corona-Tests seien deshalb angesichts des Bedarfs derzeit ausreichend.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

gebaeudereiniger_pixabay_05042020

Berlin | Die Gewerkschaft IG Bau und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks warnen vor einer Massenentlassung von Reinigungspersonal.

Berlin | Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat das Geschäftsgebaren deutscher Banken in der Coronakrise scharf kritisiert. "Wir haben ein umfangreiches Kreditprogramm gestrickt, das den Unternehmern helfen soll und da kriegen wir in der Tat Rückmeldungen, dass das von Hausbank zu Hausbank unterschiedlich angewendet wird", sagte Altmaier der "Bild" (Samstagausgabe). "Das ist nicht der Sinn der Übung."

euro_pixabay_03042020

Berlin | Der Run auf die Corona-Sofortzuschüsse hält an. Bis Freitagmittag seien bei den Landesförderbanken mindestens 1,42 Millionen Anträge auf Corona-Soforthilfen eingegangen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine eigene Umfrage unter den 16 Landeswirtschaftsministerien und Landesförderbanken. Etwa 520.000 davon seien bereits bewilligt und Zuschüsse in Höhe von 4,4 Milliarden Euro ausgezahlt oder zur Zahlung angewiesen worden.

karnevals

Über 80 Karnevalsgesellschaften, Bands, Rednerinnen und Redner folgten der Einladung von report-K und plauderten am Roten Fass über die Session, das Motto, ihre Lieblingsveedel und mehr:

Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Fleumes filettiert

fleumes_filettiert

In der Gastkolumne „Fleumes filettiert“ blickt Gisbert Fleumes bei report-K auf liebevoll charmante Art und mit spitzer Feder auf Köln, das Stadtleben am Nabel des Rheins und mehr ...

Folge Eins: Wir sind Weiberfastnacht breit

KARNEVAL NACHRICHTEN

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >