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Deutsche Börse vereinbart Kooperation mit Google

Frankfurt/Main | Die Deutsche Börse und Google haben bei der Nutzung von Cloudangeboten im Finanzsektor eine umfassende Kooperation beschlossen. Der DAX-Konzern wolle im Rahmen der Zusammenarbeit interne Prozesse digitalisieren und neue Angebote für Kunden entwickeln, sagte der IT-Vorstand der Deutschen Börse, Christoph Böhm, dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). "Ein weiteres wesentliches Ziel bei der Zusammenarbeit mit Google ist es, gemeinsam Angebote für die Finanzmarktindustrie im Bereich Datenschutz und Datensicherheit zu entwickeln", so der IT-Vorstand weiter.

Die Cloud-Sparte von Google will durch die Kooperation ihre Stellung im Finanzsektor verbessern. "Für uns ist der Bereich Banken und Versicherung ein wichtiges Feld, in dem wir den Kunden besser verstehen wollen, um die passenden Lösungen zu entwickeln", sagte Annette Maier, die Google-Cloud-Chefin für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz, der Zeitung. Für eigene Aktivitäten im Finanzsektor wie das Bezahlangebot Google Pay nutze man die Erkenntnisse nicht.

"Google Pay läuft separat, das ist eine andere Sparte innerhalb des Konzerns", so Maier weiter. Im Cloud-Geschäft dominieren aktuell Anbieter aus den USA und China, was vielen Politikern und Finanzmanagern in Europa missfällt. "Wir würden es begrüßen, wenn es im Wettbewerb der Cloudanbieter eine starke europäische Alternative gäbe", sagte Böhm dem "Handelsblatt".

Die würde man "dann auch sehr gerne nutzen."

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Sofia | Nach der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien hat der Volkswagen-Konzern seine Pläne für ein neues Werk nahe der Metropole Izmir auf Eis gelegt. Vom Zögern in der VW-Zentrale könnte nun wiederum Bulgarien als Standort profitieren, das mit der Türkei um die begehrte Volkswagen-Investition konkurrierte: "Wir haben einen Weg gefunden, dem Volkswagen-Konzern statt 135 Millionen Euro 250 bis 260 Millionen Euro anzubieten", sagte der ehemalige bulgarische Staatschef Rossen Plewneliew, der gegenwärtig der Präsident des bulgarischen Automobilclusters in Sofia ist, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). VW sei ein entsprechendes Angebot unterbreitet worden, eine Antwort stehe noch aus.

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