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Easyjet kritisiert Grüne

London/Berlin | Der Chef der Billigairline Easyjet, Johan Lundgren, kritisiert Pläne für höhere Steuern auf Flugreisen. Die von den Grünen vorgeschlagene höhere Besteuerung lehne er ab, "weil es der Umwelt nicht unmittelbar hilft", sagte Lundgren der "Welt" (Montagausgabe). Der Schritt bringe zunächst nur der Regierung neue Einnahmen und erschwere der Branche die Umstellung zum kohlenstofffreien Fliegen.

Flugreisen dürften nicht zur Angelegenheit nur noch für Reiche werden, sagte der Chef der britischen Airline. "Höhere Steuern sind falsch, unfair, unmoralisch und eine elitäre Maßnahme", so Lundgren. Zur Erläuterung verwies er darauf, dass die Auslastung der Flugzeuge nur mit Privilegierten an Bord sinken würde, was schlecht für die Umwelt sei.

Für die Fluggesellschaften würde kein Anreiz geschaffen, auf umweltschonende Flugzeuge umzustellen. Lundgren sprach sich für eine grundlegende Überarbeitung der CO2-Bepreisung und der deutschen Luftverkehrssteuer aus. Fluggesellschaften, die wie Easyjet ihren CO2-Ausstoß komplett kompensieren, sollten belohnt werden.

"Es gibt viele ineffiziente Fluggesellschaften im Markt, die mit Staatshilfe am Leben erhalten werden", sagte Lundgren, wollte aber keine Namen nennen.

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