Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Erzeugerpreise im April um 3,4 Prozent gestiegen

Wiesbaden | Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im April 2017 um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Gegenüber dem Vormonat März stiegen die Erzeugerpreise um 0,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern wirkte sich im April 2017 am stärksten auf die Entwicklung des Gesamtindex aus: Vorleistungsgüter waren um 4,3 Prozent teurer als im Vorjahresmonat.

Gegenüber dem Vormonat März stiegen diese Preise um 0,4 Prozent. Metalle insgesamt kosteten 13,4 Prozent mehr als im April 2016 (+ 1,0 Prozent gegenüber März 2017). Die Preise für Gießereierzeugnisse stiegen mit + 1,9 Prozent weniger stark.

Die Preise für chemische Grundstoffe lagen um 7,3 Prozent höher als im April 2016. Dagegen waren Düngemittel und Stickstoffverbindungen um 2,1 Prozent billiger (+ 1,3 Prozent gegenüber März 2017). Mehl kostete 4,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Energie war im April 2017 um 4,6 Prozent teurer als im April 2016. Gegenüber März stiegen die Preise um 0,4 Prozent.

Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 2,8 Prozent höher als im April des Vorjahres, teilten die Statistiker weiter mit. Gegenüber März 2017 stiegen sie um 0,3 Prozent. Die Preise für Verbrauchsgüter waren im April 2017 um 3,2 Prozent höher als im April 2016 und 0,5 Prozent höher als im Vormonat März.

Gebrauchsgüter waren im April 2017 um 1,1 Prozent teurer als im April 2016 (unverändert gegenüber März 2017), Investitionsgüter um 1,0 Prozent (+ 0,1 Prozent gegenüber März 2017).

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