Frankfurt/Main | In der Nacht zum Dienstag haben an mehreren deutschen Flughäfen die angekündigten Warnstreiks des Sicherheitspersonals begonnen. Zunächst legten die Angestellten um Mitternacht an den Flughäfen in Hannover, Bremen und Hamburg ihre Arbeit nieder. Später folgten auch Frankfurt am Main, München, Halle/Leipzig, Dresden und Erfurt.

Nach Angaben des Flughafenverbandes ADV sind von den Streiks des Sicherheitspersonals deutschlandweit etwa 220.000 Passagiere betroffen. Auf der Internetseite des Flughafens Frankfurt hieß es, dass Fluggäste, die ab Frankfurt reisen, werden während der gesamten Streikdauer bis etwa 20 Uhr keine Möglichkeit hätten, ihren Flug zu erreichen. In Hamburg wurden etwa zwei Drittel der Abflüge gestrichen.

Die Flughäfen Leipzig/Halle, Bremen, Hannover und München teilten mit, das Fluggäste mit längeren Wartezeiten und Flugausfällen rechnen müssten. Grund für die Warnstreiks sind höhere Lohnforderungen. Die Gewerkschaft Verdi fordert bundesweit für alle Beschäftigten des Flughafen-Sicherheitspersonals einen Stundenlohn von 20 Euro.

Eine neue Tarifrunde ist für den 23. Januar angesetzt.

Autor: dts