Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

flug_12082018-03

Flugverkehr nimmt spürbar zu – 50-Prozent-Schwelle überwunden

Langen | Der Flugverkehr in Deutschland nimmt spürbar zu. Im Juli verzeichnete die Deutsche Flugsicherung (DFS) nach eigenen Angaben den bislang kräftigsten Verkehrsanstieg des Jahres. Erstmals seit März 2020 erreichte der Flugverkehr wieder mehr als 50 Prozent des Vorkrisenniveaus, hieß es.

Die Erholung des Luftverkehrs habe bereits im März diesen Jahres begonnen aber jetzt deutlich an Tempo zugelegt. So wurden von der DFS im Juli insgesamt 182.545 Flüge nach Instrumentenflugregeln im deutschen Luftraum registriert, über 50.000 mehr als im Vormonat. Verglichen mit 2019 lag das Verkehrsaufkommen im Juli 2021 bei rund 57 Prozent.

Auf das gesamte Jahr bezogen sind die Auswirkungen des massiven Verkehrseinbruchs aber immer noch spürbar. Zwischen Januar und Juli wurden im deutschen Luftraum insgesamt rund 714.000 Flüge gezählt. Trotz der Zuwächse sind dies immer noch 63 Prozent weniger als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019, so die DFS. Auch an den Flughäfen zeigt sich eine zunehmende Erholung.

Nachdem die Zahl der Starts und Landungen im Juni noch um rund 62 Prozent unter dem 2019er Niveau gelegen hatte, verzeichnete die DFS im Juli nur noch einen Rückgang um rund 47 Prozent. Spitzenreiter unter den großen Luftfahrtdrehkreuzen ist unverändert der Frankfurter Flughafen. Hier wurden im Juli 27.578 Starts und Landungen gezählt, rund 41 Prozent weniger als im letzten Vorkrisenmonat.

Auch am Flughafen München zeigte sich ein deutlicher Aufwärtstrend. Hier registrierte die DFS 15.857 Flugbewegungen, das sind rund 58 Prozent weniger als vor der Krise. Am wenigsten vom Rückgang betroffen ist nach wie vor der Flughafen Leipzig, der sich durch seinen hohen Anteil an Luftfracht deutlich von anderen Airports unterscheidet. Er verzeichnete 6.437 Starts und Landungen, 5,1 Prozent weniger als im Juli 2019.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

mercedes_pixa_24092021

Stuttgart | Mercedes-Kunden müssen auf ein neues Auto teilweise schon mehr als ein Jahr warten. "Ja, die Nachfrage ist bei Mercedes-Benz enorm und gleichzeitig gibt es derzeit leider starke Einschränkungen", sagte Daimler-Vorstandschef Ola Källenius der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Schuld daran ist die Halbleiter-Krise, die immer wieder für Produktionsunterbrechungen sorgt.

immobilie_pixabay_24092021

Wohnimmobilienpreise steigen weiter

Wiesbaden | Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im zweiten Quartal um durchschnittlich 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen.

bmw_mb_pixabay_21092021

Berlin | Weil die Autoindustrie nicht auf ihre Forderungen nach einem Verbrennerausstieg bis zum Jahr 2030 eingegangen ist, hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nun offiziell Klage gegen BMW und die Daimler-Tochter Mercedes eingereicht. "Es ist genauso eingetreten, wie wir es uns gedacht haben", sagte ein DUH-Anwalt dem "Handelsblatt". Am Montagabend seien die Klageschriften deswegen jeweils an die Landgerichte in München und Stuttgart rausgegangen.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >