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Frequenzen für Mobilfunkstandard 5G werden erst 2019 versteigert

Berlin | Die Frequenzen für den Echtzeit-Mobilfunkstandard 5G werden erst im ersten Quartal 2019 versteigert. Das geht aus dem Zeitplan der zuständigen Bundesnetzagentur hervor, über den das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet. Er wurde demnach am Montag im Beirat der Agentur vorgestellt.

Auf Nachfrage bestätigte der Vorsitzende des Beirates, der CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer, der Zeitung: "Die Auktion kann im Frühjahr 2019 durchgeführt werden." Ursprünglich sollten die Frequenzen noch in diesem Jahr versteigert werden. Hintergrund für die Verzögerung ist ein politischer Streit zwischen dem Bundesverkehrsministerium und der Bundesnetzagentur über die Auflagen, die Netzbetreiber erfüllen müssen.

So fordert die CSU eine flächendeckende Versorgung und zugleich hohe Erlöse, mit denen der Breitbandausbau und die Digitalisierung von Schulen finanziert werden soll. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will mit einem Mobilfunkgipfel im Juli "eine Bedienungsanleitung erstellen, mit der wir eine möglichst weitgehende Versorgung garantieren", wie er dem "Handelsblatt" sagte. Die Netzagentur will hingegen nur wirtschaftlich realistische Auflagen erteilen und pocht bei der Entscheidung auf ihre Unabhängigkeit, da sie sich nur mit dem Beirat verständigen muss.

Er ist zusammengesetzt aus Politikern des Bundestages und Vertretern der Bundesländer. In Regierungskreisen hieß es laut Zeitung aufgrund der Verzögerung: "So verlieren wir ein Dreivierteljahr beim Rollout von 5G." Die Große Koalition hat das Ziel, dass Deutschland als eine der ersten Nationen weltweit ein 5G-Netz aufbaut.

Der Standard ermöglicht es, in Millisekunden große Datenmengen zu transportieren und soll Anwendungen der Industrie 4.0, etwa die Vernetzung von Maschinen aber auch von autonom fahrenden Autos befördern. Mit ersten Anwendungen wird im Jahr 2020 gerechnet.

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