Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

kneipe_pixabay_17052108

Gastgewerbeumsatz im März gesunken

Wiesbaden | Das Gastgewerbe in Deutschland hat im März 2018 preisbereinigt 2,9 Prozent weniger umgesetzt als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der Umsatz sank nominal um 0,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Für das Jahr 2017 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 1,5 Prozent (real) gegenüber dem Jahr 2016 (vorläufiger Wert: 1,1 Prozent).

Die Beherbergungsunternehmen wiesen im März 2018 real 3,4 Prozent und nominal 1,1 Prozent niedrigere Umsätze als im Vorjahresmonat aus. Der Umsatz in der Gastronomie ging im März 2018 real um 2,5 Prozent und nominal um 0,4 Prozent gegenüber dem März 2017 zurück. Innerhalb der Gastronomie lag der Umsatz der Caterer real um 5,9 Prozent und nominal um 4,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Von Januar bis März 2018 setzte das Gastgewerbe real 0,6 Prozent weniger und nominal 1,6 Prozent mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, teilten die Statistiker weiter mit. Kalender- und saisonbereinigt fiel der Umsatz im März 2018 im Vergleich zum Vormonat real um 0,8 Prozent und nominal um 0,7 Prozent.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Stuttgart | Das Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hat dem Autobauer Daimler vorgeworfen, eine illegale Abschalteinrichtung beim Transporter-Modell Vito verwendet zu haben. Das KBA habe einen Bescheid zum Modell Vito mit 1,6-Liter-Motor und der Abgasnorm Euro 6 zugestellt, in dem man zu einem Rückruf aufgefordert worden sei, teilte Daimler am Donnerstag mit. Man werde gegen den Bescheid des KBA Widerspruch einlegen, so der Konzern.

auspuff_22092015d

Berlin | Angesichts der bundesweit ersten Diesel-Fahrverbote in Hamburg ab dem 31. Mai hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) die Autoindustrie an ihre Verantwortung erinnert: "Es darf nicht sein, dass Städte die Gesundheit ihrer Bürger nur noch mit Fahrverboten für alte Diesel schützen können", sagte Schulze den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

wohnen_pixabay_24052018

Köln | Die Mieten in den Großstädten werden nach Ansicht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vorerst weiter steigen. Nach Berechnungen des Instituts müssten pro Jahr etwa 380.000 Wohnungen gebaut werden, damit Wohnungsangebot und -nachfrage wieder überein kämen. Auch die Bundesregierung peilt 375.000 Wohnungen pro Jahr an.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS