Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Internet-Bank N26 bekommt Geld für weitere Expansion

Frankfurt/Main | Die Smartphone-Bank N26 hat von internationalen Geldgebern frisches Geld für das weitere Wachstum erhalten. Die Finanzierungsrunde spüle dem jungen Unternehmen rund 260 Millionen Euro in die Kasse, berichtet das "Handelsblatt". Das sei die größte Summe, die ein deutsches Finanz-Start-up bisher je eingesammelt habe.

Damit steige das Unternehmen zum ersten deutschen Fintech-"Einhorn" auf, berichtet die Zeitung weiter. So werden Unternehmen bezeichnet, die mit mindestens einer Milliarde Euro bewertet werden. Die Kapitalgeber bezifferten den Wert aktuell auf rund 2,3 Milliarden Euro.

Angeführt sei die jüngste Finanzierungsrunde vom US-Wagnisfonds Insight Venture Partners gewesen, beteiligt seien zudem der Staatsfonds GIC aus Singapur, die Allianz-Versicherung und der deutsche Risikokapitalgeber Earlybird Venture, berichtet die Zeitung. Die Finanzierung sei "der Ritterschlag für die deutschen und europäischen Fintechs", sagte Earlybird-Mitgründer Hendrik Brandis. Mit den neuen Geldern solle auch der Markteintritt in die USA finanziert werden.

"Die Investoren aus den früheren Runden sind alle dabei geblieben, und viele – so wie wir auch – haben mehr gezeichnet, als es ihrem ursprünglichen Anteil entsprechen würde", sagte Christian Nagel, Earlybird-Partner und Mitglied des Beirats bei N26, dem "Handelsblatt". Laut Zahlen der Beratungsfirma Barkow Consulting hätten die knapp 800 deutschen Finanz-Start-ups 2018 mehr als eine Milliarde Euro Risikokapital eingesammelt – ein Rekordwert. Dabei konzentrierten sich die Investoren immer stärker auf die Stars der Branche.

Sie investierten mehr Geld auf einmal, aber in weniger Unternehmen als früher, berichtet die Zeitung weiter. Wer Investoren überzeugen wolle, müsse gute Argumente und vor allem gute Zahlen liefern. So wie N26, deren Kundenzahl sich allein 2018 mehr als verdreifacht habe, berichtet die Zeitung.

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