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Kartellamt erlaubt Immobilien-Großfusion

Bonn | Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die Fusion der Wohnungskonzerne Vonovia und Deutsche Wohnen gegeben.

"Die gemeinsamen Marktanteile der Unternehmen rechtfertigen keine wettbewerbsrechtliche Untersagung", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Montag. Die verschiedenen regionalen Wohnungsmärkte habe man sorgfältig geprüft: "Einen besonderen Fokus haben wir auf 2-3-Zimmer-Wohnungen mit normaler Ausstattung und einer Nettokaltmiete bis sieben Euro je Quadratmeter gelegt."

In diesem Segment hätten die beiden Unternehmen verhältnismäßig viele Wohnungen im Portfolio. In Berlin liege der gemeinsame Marktanteil dort bei deutlich unter 20 Prozent, in Dresden bei knapp über 20 Prozent. "In anderen Städten sowie in anderen Marktsegmenten sind die gemeinsamen Marktanteile durchweg niedriger", so Mundt weiter.

Die Anbieterstruktur für Mietwohnungen sei trotz der großen Wohnungsbaugesellschaften weiterhin sehr zersplittert, teilte das Kartellamt mit. Auf lokaler oder regionaler Ebene sei deshalb auch in Folge des Zusammenschlusses "keine erhebliche Beeinträchtigung des Wettbewerbs" zu erwarten. Im Rahmen der Fusion will Vonovia die Deutsche Wohnen übernehmen.

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