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Kleine Brauer gründen eigenen Verband

Berlin | Ein Dutzend kleiner Bierhersteller hat einen alternativen Brauerbund gegründet – als Gegengewicht zu den Konzernbrauereien. Der "Verband deutscher Kreativbrauer" wolle sich am Wochenende in der nordbayerischen Rhönregion erstmals präsentieren, auch ein eigenes Siegel auf den Flaschen sei geplant, berichtet der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Dem "Diktat des Reinheitsgebotes" wollen die Mitglieder ein "Natürlichkeitsgebot" entgegensetzen, so Oliver Wesseloh von der Kehrwieder-Brauerei in Hamburg.

In Großbrauereien übliche technische Verfahren – etwa zur Verlängerung der Haltbarkeit – sollen im Kodex der Kleinen unzulässig sein. Bierhistorisch belegte natürliche Zutaten wie Koriander seien hingegen erlaubt. Mitglied werden können nur konzernunabhängige Brauereien, deren Eigner aktiv mitarbeiten und die keine exklusiven Lieferverträge etwa mit Gaststätten schließen.

Bereits der gemeinsame Gründungssud könnte in Bayern die Lebensmittelkontrolleure auf den Plan rufen: Er enthält Kümmel und Wacholder.

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