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Konflikt bei Ryanair verschärft sich

Dublin | Der Konflikt zwischen der irischen Fluggesellschaft Ryanair und ihren Mitarbeitern verschärft sich. In mehreren Briefen an in Bremen und Weeze stationierte Piloten, über welche die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet, teilte Ryanair mit, dass diese künftig stattdessen von London, Dublin, Kaunas (Litauen), Fès (Marokko) oder Ponta Delgada (Azoren) aus fliegen sollen. Für die Entscheidung, an welchen dieser Orte die Piloten umziehen wollen, wird den Betroffenen demnach drei Tage Zeit gegeben.

Bereits ab dem 6. November sollen sie dann ihren Dienst am neuen Standort antreten. Mit der Versetzung von Mitarbeitern versuche man, Kündigungen zu vermeiden, teilte Ryanair mit und machte die Pilotenstreiks der vergangenen Monate für die Standortverlagerungen mitverantwortlich. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) kritisiert den Umgang mit den Piloten.

"Wir würden gerne mitreden und uns für eine sozialverträgliche Lösung einsetzen. Aber Ryanair lässt aktuell keine Tarifverträge zu, die Mitbestimmung erlauben", sagte VC-Sprecher Janis Schmitt.

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