Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

kraftstoffe_pixabay_26052021

Preise für Superbenzin, Benzin, E10 und Diesel im April stark gestiegen. Foto: Symbolfoto

Kraftstoffe Benzin und Diesel verzeichnen im April 2021 starken Preisanstieg

Wiesbaden | Die Preise für Kraftstoffe in Deutschland haben zuletzt teilweise deutlich zugelegt. Die Gründe dafür seien vielfältig, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Sie reichten von den Auswirkungen der Coronakrise bis zur CO2-Abgabe.

Die Preise für Superbenzin erhöhten sich im April 2021 um rund ein Viertel (+24,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat, die Preise für Dieselkraftstoff verteuerten sich um 19,5 Prozent und die Preise für Autogas kletterten im gleichen Zeitraum um 14,2 Prozent nach oben. Seit Januar 2021 wirkt sich neben dem Ende der temporären Mehrwertsteuersenkung auch die Einführung der CO2-Abgabe preistreibend auf die Kraftstoffe aus. Im Rahmen der CO2-Bepreisung werden klimaschädliche fossile Brennstoffe seit dem 1. Januar 2021 mit einem Preis von 25 Euro pro Tonne CO2 belegt.

Kraftstoffe insgesamt haben sich für die Verbraucher an der Tankstelle überdurchschnittlich verteuert (April 2021: +23,3 Prozent gegenüber April 2020). Zum Vergleich: Die Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex insgesamt lag im selben Zeitraum bei +2,0 Prozent. Aufgrund der globalen Handels- und Produktionsketten wirkt sich die Entwicklung der Rohölpreise auf den Weltmärkten stark auf die Preisentwicklung an den Tankstellen in Deutschland aus, so die Statistiker weiter.

Die Einfuhrpreise für Rohöl haben sich im März 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als verdoppelt (+100,5 Prozent) und liegen wieder auf Vorkrisenniveau. Im März 2020 war die weltweite Nachfrage nach Rohöl aufgrund der Coronakrise deutlich zurückgegangen, was zu einem Preisverfall führte. Anders als bei den Verbraucherpreisen fließen Steuerveränderungen oder steuerähnliche Abgaben wie zum Beispiel die CO2-Bepreisung nicht in die Einfuhrpreisindizes ein.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Los Gatos | Netflix-Chef Reed Hastings hält das Wachstum seines Streamingdienstes im deutschsprachigen Raum noch lange nicht für beendet. "Eine Sättigungsgrenze zu erreichen, das erwarte ich hier erst in fünf oder zehn Jahren", sagte Hastings der "Welt am Sonntag". "Es gibt hier noch viel Spielraum für uns."

gruendung_pixa_18092021

Köln | Neugründungen von Unternehmen sind ein wichtiger Faktor für wirtschaftlichen Fortschritt. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach gibt es in entwickelten Ländern weltweit einen positiven Zusammenhang zwischen Gründungsgeschehen und Wirtschaftswachstum.

bahn_pixa_16092021

Berlin | Die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben in ihrem monatelangen Tarifkonflikt einige Einigung erzielt.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >