Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

imm-cologne_2009

Symbolfoto

Möbelindustrie und Fachhandel in Deutschland mit Umsatzplus in 2016

Köln | Die deutsche Möbelindustrie kann für das Jahr 2016 erneut ein Umsatzplus verzeichnen. Dies gab heute der Verband der Deutschen Möbelindustrie bekannt. Und auch der Möbelhandel konnte im vergangenen Jahr einen höheren Umsatz erzielen.

Möbelindustrie knackt Umsatzgrenze von 18 Milliarden Euro

Erstmals konnte im vergangenen Jahr die Umsatzgrenze von 18 Milliarden Euro geknackt werden, freute sich heute Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie. Zum dritten Mal hintereinander konnte die Möbelbranche mit 3,5 Prozent ein Umsatzplus erreichen. Die Zahlen sind derzeit noch geschätzt, da noch nicht alle Geschäftsberichte für 2016 vorliegen. Wachsen konnten sowohl die Teil-Branchen Wohnmöbel, die Küchenhersteller, das Segment der Büromöbel und die Laden- und Objektmöbelhersteller. Allein bei dem Segment der Matratzen und in der Polstermöbelindustrie verzeichnete die Branche ein Umsatzminus.

Für das Jahr 2017 blickt die Branche zuversichtlich in die Zukunft. Laut Klaas erwartet die Möbelindustrie ein Umsatzplus von bis zu zwei Prozent. „Damit gibt es noch immer einen moderaten Aufschwung“, so Klaas. Auch 2017 habe die Branche mit den Problemen der Importschwemme, die großen Druck auf die Margen auslöse, zu kämpfen. Die meisten Möbel würden dabei aus Polen, China und Tschechien importiert. „Der Import wächst stärker als der Export“, erklärte Klaas. Das bereite der Branche Sorgen. Insgesamt wären in den ersten drei Quartalen 2016 Möbel mit einem Gesamtvolumen von rund 9,3 Milliarden Euro importiert worden. Zum Vergleich der Möbelexport lag in den ersten drei Quartalen 2016 bei insgesamt 7,7 Milliarden Euro.

Möbelhandel erzielte 2016 ein Umsatzplus von 2,5 Prozent

Der Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandel hat im Jahr 2016 einen um 2,5 Prozent höheren Umsatz erzielt als im Vorjahr und liegt nun bei 33,4 Milliarden Euro Jahresbruttoumsatz. Dies ergibt sich aus Hochrechnungen zum Jahresende auf Basis des Standes Oktober 2016. Die Zahlen veröffentlichte heute der Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM). Positiv auf den Handel hätte sich 2016 die gute Beschäftigungsquote in Deutschland und das steigende Einkommen ausgewirkt, erklärte heute Thomas Grothkopp,m Hauptgeschäftsführer BVDM. Und auch dank der niedrigen Inflationsrate und des niedrigen Zinsniveaus sei die Kaufbereitschaft der Deutschen auch bei größeren Anschaffungen wie Möbeln und Küchen derzeit stark ausgeprägt. Und auf für 2017 rechnet der Handelsverband mit einer nochmals leicht steigenden Nachfrage.

Der Online-Handel gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung, sagte Grothkopp. Über 2,3 Milliarde Euro brutto – etwa sieben Prozent des Gesamtumsatzes – wurden 2016 online erwirtschaftet. Der traditionelle Handel sei hier gefordert, seine Kernkompetenzen, die individuelle Beratung und Planung, mit den Tools des Onlinehandels zu verbinden. Ein weiteres Thema der Branche werde in den kommenden Jahren die Logistik sein, soGrothkopp, - also der physische Transport der Möbeln von der Industrie zum Handel und von dort zum Kunden. Die Verbände au Industrie, Spedition und Handel hätten sich daher zu dem Projekt „ZIMLog“ zusammengefunden, um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Zug | Energieunternehmen schlagen Alarm wegen möglicher Folgen der von den USA geplanten Russland-Sanktionen für die Öl- und Gasversorgung. "Sollten die Sanktionen tatsächlich so kommen, hätte das eklatante Auswirkungen auf die gesamte Öl- und Gasversorgung. Erfasst sind nach bisherigem Stand alle Pipelines, die Öl oder Gas aus Russland exportieren. Die Folgen reichen also von China bis Westeuropa", sagte Matthias Warnig, Chef der Pipelineentwicklungsgesellschaft Nord Stream 2, dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Es ist im Interesse Europas, die Versorgungssicherheit eigenständig zu gewährleisten", sagte Rainer Seele, Chef des österreichischen Energiekonzerns OMV, dem "Handelsblatt". Statt die Lieferungen aus Russland zu gefährden, muss nach Überzeugung Seeles sogar mehr Gas aus Russland nach Europa kommen.

erdbeeren262012

Wiesbaden | Im Jahr 2017 werden in Deutschland voraussichtlich weniger Erdbeeren geerntet als im Vorjahr, aber es gibt mehr Spargel. So werde die Erntemenge von Erdbeeren laut erster Schätzung um 18 Prozent sinken, die von Spargel um sechs Prozent steigen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Der Anbau von Erdbeeren habe 2017 wie bereits im Vorjahr unter den Witterungsbedingungen gelitten.

Stuttgart | Der Autobauer Daimler will drei Millionen Diesel-Autos umrüsten. Der Vorstand habe einen entsprechenden Beschluss gefasst, teilte der Konzern am Dienstag mit. Damit solle das Vertrauen in die Antriebstechnologie gestärkt werden, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche.

Cologne Pride 2017 zusammengefasst

csd_box_07_07_17

 

Bereits am 24. Juni startete der diesjährige Cologne Pride unter dem Motto „Nie wieder“. Zahlreiche Veranstaltungen aus den Bereichen Politik, Kultur und Aufklärung umrahmen den Höhepunkt am CSD-Wochenende. Die Highlights vom CSD-Wochenende 2017 finden Sie hier:

Cologne Pride 2017 - Parade, Demonstration und Abschlusskundgebung [PLUS: im Livestream nachsehen]

Kerzenlichter gegen das Vergessen - Cologne Pride 2017 [PLUS: Livestream nachsehen]

Der Polit-Talk [PLUS: Livestream nachsehen]

Heiko Maas eröffnet den Cologne Pride 2017 [PLUS: Livestream nachsehen]

Cologne Pride Wochenende 2017 – report-K berichtet live

Cologne Pride 2017 - Das Motto: „Nie wieder!“

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets