Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Obst- und Gemüseimporte angeblich nicht in Gefahr

Ettlingen | Der führende Importeur für Obst und Gemüse nach Deutschland rechnet nicht damit, dass es Engpässe wegen Verzögerungen bei der Einreise von Lastwagenfahrern von Spanien oder Portugal nach Deutschland geben könnte. Das berichtet die "Heilbronner Stimme" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf eine Sprecherin des Obst- und Gemüsekonzerns San Lucar. Spanien sei zwar als Hochinzidenzgebiet eingestuft, wenn die Fahrer nicht länger als 72 Stunden in Deutschland seien, liege jedoch keine Testpflicht vor.

"Unsere Fahrer befinden sich meist zwischen 24 und 48 Stunden in Deutschland." Momentan transportiere das Unternehmen aus Spanien Zitrusfrüchte, Gemüse und Beeren nach Deutschland, sagte sie dem Blatt. Seinen Sitz hat der Konzern bei Valencia, die Deutschland-Niederlassung befindet sich in Ettlingen bei Karlsruhe.

San Lucar, gegründet 1993 vom Münchener Stephan Rötzer, gilt als einer der größten Obst- und Gemüseanbieter Europas mit 2.800 Mitarbeitern und zuletzt 440 Millionen Euro Umsatz. Auch bei Kaufland, der Großflächensparte der Neckarsulmer Schwarz-Gruppe, sind noch keine Einbrüche bei den Importen spürbar. "Nach aktuellem Stand ist die Versorgung mit frischem Obst und Gemüse gesichert. Wir sehen derzeit keine Versorgungsengpässe", sagte eine Sprecherin derselben Zeitung. "Dennoch ist die Lage sehr dynamisch, so dass wir natürlich nicht ausschließen können, dass der Warenfluss durch neue Bestimmungen beeinträchtigt wird." Das Unternehmen stehe daher ständig im engen Austausch mit allen Beteiligten und prüfe parallel mögliche Alternativen, wenn die Importe stocken sollten.

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