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Porsche-Chef mit "Taycan"-Verkaufszahlen hochzufrieden

Stuttgart | Kurz vor Einführung des Elektroautos "Taycan" ist Porsche mit den Verkäufen hochzufrieden. "Aktuell liegen wir bei mehr als 10.000 festen Verträgen – Tendenz kontinuierlich steigend. Die Zahl liegt deutlich über den Erwartungen", sagte Porsche-Chef Oliver Blume dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe).

Insgesamt zähle Porsche rund 30.000 Interessenten für das Auto, die jeweils rund 2.500 Euro angezahlt haben. Seit einigen Wochen überführt Porsche die Interessenten in Kaufverträge für den Elektroboliden, der ab 100.000 Euro angeboten wird. Porsche fährt derzeit am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen die Produktion des Taycan hoch.

Wegen Qualitätsproblemen beim Anlauf wird die Produktion in den ersten Monaten allerdings um 1.000 Stück gesenkt. "Entscheidend ist, dass wir die ersten Händler in den USA planmäßig noch in diesem Jahr beliefern", so der Porsche-Chef weiter. Die Markteinführung in den folgenden Märkten stehe ebenfalls termingerecht.

"2020 werden es dann über 20.000 Fahrzeuge sein. Mehr als wir ursprünglich geplant hatten", sagte Blume. Der "Taycan" ist der erste vollelektrische Porsche, weitere Modelle sollen folgen.

Im Jahr 2025 will Porsche bereits jeden zweiten Neuwagen rein elektrisch oder mit Hybridantrieb ausliefern. "Unser langfristiges Ziel ist eine Zero Impact Company", so der Porsche-Chef. Der Autobauer strebe demnach Prozesse ohne Umweltbelastungen an, "von der Entwicklung, Beschaffung, Produktion bis zum Recycling unserer Fahrzeuge", sagte Blume dem "Handelsblatt".

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