Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Preisboom bei Wohnimmobilien schwächt sich ab

Berlin | Am Immobilienmarkt deutet sich eine Abschwächung des Preisbooms an. Der vom Hamburger Marktforschungsinstitut F+B Forschung und Beratung berechnete Wohn-Index stieg im zweiten Quartal dieses Jahres um 1,6 Prozent, nach einem Plus von 2,6 Prozent in den ersten drei Monaten. Das berichtet die "Welt am Sonntag" vorab unter Berufung auf die aktuellen F+B-Daten.

Der Wohn-Index setzt sich zusammen aus der Preisentwicklung bei Mietwohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern und Eigentumswohnungen und wird am Montag veröffentlicht. Bei den Wohnungsmieten geht die Entwicklung zwischen Neuvertragsmieten und Bestandsmieten stärker auseinander. Laufende Mietverträge verteuerten sich dem Bericht zufolge im zweiten Quartal noch um 0,3 Prozent, nach 0,4 Prozent in den ersten drei Monaten.

Die Preise für neue Verträge nach einem Mieterwechsel oder bei Erstvermietung in Neubauten dagegen zogen der "Welt am Sonntag" zufolge wieder an. Hier habe der Anstieg 1,3 Prozent betragen, nach einem Prozent im ersten Quartal. Eine stärkere Verteuerung der Neuvertragsmieten wird der Zeitung zufolge auch durch eine zusätzliche Auswertung von Angebotsdaten des Immobilienportals Homeday bestätigt.

In Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main, Stuttgart und Düsseldorf legten demnach die Angebotsmieten zwischen Anfang April und Ende Juni demzufolge im Schnitt um 1,7 Prozent zu, nach 1,4 Prozent im Quartal davor. Bei den Kaufpreisen dagegen zeichnet sich ebenfalls ein schwächeres Preiswachstum ab. Eigentumswohnungen verteuerten sich den F+B-daten zufolge so wie schon in den ersten drei Monaten noch um 1,2 Prozent.

Etwas stärker stiegen mit 2,6 Prozent die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser, wobei der Preiszuwachs auch hier im ersten Quartal höher lag - nämlich bei 3,8 Prozent, wie die Zeitung berichtet.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Berlin | Die Bundesregierung geht von steigenden Investitionen in den Schienenverkehr aus. Nachdem sie im November den Bundesverkehrswegeplan um rund 30 Ausbauprojekte erweitert hatte, rechnet das zuständige Bundesverkehrsministerium für die Jahre 2019 bis 2030 mit einem "Gesamtbedarf an Bundesmitteln" von 32 Milliarden Euro.

Bram Schot wird neuer Audi-Chef

Ingolstadt | Der bisherige Audi-Vertriebsvorstand Bram Schot wird neuer Vorstandsvorsitzender des Konzerns. Schot übernehme den Posten ab dem 1. Januar 2019, teilte Audi am Mittwoch mit. Zudem soll er sein bisheriges Vorstandsressort Vertrieb und Marketing kommissarisch leiten.

Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Dezember leicht verbessert. Der entsprechende Index stieg um 6,6 Zähler auf nun -17,5 Punkte, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Die Konjunkturerwartungen sind trotz dieser Verbesserung weiterhin negativ und erheblich unterhalb des langfristigen Durchschnitts von 22,5 Punkten.

Ehrenamtspreis Köln 2018

ehrenamtspreis_zusammen_31082108neu_klein

Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN