Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

preis_pixabay_22062018

Preisniveau in Deutschland fünf Prozent über EU-Durchschnitt

Wiesbaden | Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben in Deutschland lag im Jahr 2017 um 5,0 Prozent über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag weiter mitteilte, war jedoch das Preisniveau in den meisten direkten Nachbarstaaten weiterhin höher als in Deutschland. Lediglich in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten deutlich niedriger.

Am teuersten innerhalb der EU war es in Dänemark, wo das Preisniveau um 41,5 Prozent über dem Durchschnitt aller 28 Mitgliedstaaten lag. Mit einigem Abstand folgen Luxemburg (+ 26,9 Prozent), Schweden (+ 25,5 Prozent), Irland (+ 25,4 Prozent) und Finnland (+ 22,2 Prozent). Am günstigsten innerhalb der EU bleibt es in Bulgarien: Hier mussten die Verbraucher für den Erwerb eines repräsentativen Warenkorbs etwa halb so viel zahlen (– 51,6 Prozent) wie im EU-Durchschnitt.

Bei den europäischen Staaten außerhalb der EU mussten die Verbraucher in Island (+ 66,0 Prozent), in der Schweiz (+ 59,0 Prozent) und in Norwegen (+ 42,7 Prozent) noch tiefer in die Tasche greifen als in Dänemark. Sehr viel niedriger waren die Lebenshaltungskosten in Mazedonien, wo die Preise mit – 53,0 Prozent deutlich unter dem EU-Durchschnitt und damit auf einem vergleichbaren Niveau mit Bulgarien lagen.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Wiesbaden | 48,9 Prozent aller Güter, die 2017 in deutschen Seehäfen ein- oder ausgeladen wurden, sind mit Schiffen unter einer sogenannten "Billigflagge" befördert worden. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Unter "Billigflaggen" sind die Flaggen solcher Staaten zu verstehen, in denen sich ausländische Reeder oder Reedereien registrieren lassen, um Kosten zu reduzieren.

Berlin | Der staatlich geförderte Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos kommt nur schleppend voran. Seit Anfang 2017 sind im Zuge des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur 13.092 neue Standorte bewilligt, aber erst 344 errichtet worden, berichtet die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf die Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion. Das sind nur 2,6 Prozent der geförderten Projekte.

Washington | Die Sozialpolitik in Europa ist laut einer Studie der Weltbank unzureichend auf den digitalen Wandel der Arbeitswelt vorbereitet und muss modernen Beschäftigungsverhältnissen angepasst werden. Ein Fahrer für die Mobilitätsplattform Uber erhalte zwar Einkommen, aber meist nicht die soziale Absicherung einer traditionellen Vollzeitbeschäftigung, schreiben die Autoren in der Studie, über die das "Handelsblatt" berichtet. Zudem hat die Weltbank festgestellt, dass insbesondere junge Arbeitnehmer zwischen 15 und 24 Jahren befristete, schlecht bezahlte Jobs haben.

Ehrenamtspreis Köln 2018

ehrenamtspreis_zusammen_31082108neu_klein

Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN