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Provider zahlen fast 6,6 Milliarden Euro für 5G-Frequenzen

Bonn | Die Versteigerung der sogenannten 5G-Frequenzen ist am Mittwoch nach 52 Tagen zu Ende gegangen. Das teilte die Bundesnetzagentur am Abend mit. Mit 2,2 Milliarden Euro investiert die Deutsche Telekom am meisten in die begehrten Lizenzen.

Vodafone kaufte für 1,9 Milliarden Euro ein, Telefónica für 1,4 Milliarden Euro und der Newcomer Drillisch bot immerhin für 1,1 Milliarden Euro mit. "Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten", kommentierte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur das Ergebnis. Insgesamt geben die Mobilfunkbetreiber 6.549.651.000 Euro aus.

Die Frequenzen sind mit Auflagen verbunden, um den Netzausbau in Deutschland voranzutreiben. Neben einer besseren Versorgung mit mobilem Breitband soll der neue Mobilfunkstandard 5G die Entwicklung innovativer Anwendungen sowie die Optimierung von Produktionsprozessen in der Industrie fördern, so die Bundesnetzagentur. Die Provider hatten viele der Vorgaben und auch den ganzen Auktionsablauf kritisiert, aber letztlich trotzdem mitgeboten. "Es liegt nun in der Hand der Unternehmen die Frequenzen zügig zu nutzen und die damit verknüpften Versorgungsauflagen zu erfüllen", sagte Homann weiter.

Vodafone will 5G-Auktionserlös indirekt zurückhaben

Nach dem Ende der Versteigerung der 5G-Lizenzen fordert Hannes Amtesreiter, Deutschland-Chef des Mobilfunkriesen Vodafone, den Bund auf die 6,6 Milliarden Einnahmen in den Ausbau des Mobilfunknetzes zu stecken. "Deutschland braucht endlich eine schlüssige Antwort, wie die Digitalisierung vorankommen soll. Wir schlagen deshalb vor, dass der Bund die Einnahmen aus der Auktion in Form einer Förderung an die Unternehmen zurückgibt, um damit ein besseres Mobilfunknetz zu bauen", sagte Ametsreiter der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

"Die Erlöse aus der Auktion haben den Gegenwert von bis zu zusätzlichen 50.000 Mobilfunkmasten. Sie könnten dazu beitragen, dass es in Deutschland keine Funklöcher mehr gibt." Ametsreiter zeigte sich erleichtert, dass die 5G-Auktion nach mehr als drei Monaten endlich vorbei ist.

"Ich bin aber sehr unglücklich mit der Dauer des Verfahrens und dem hohen Preis, den wir als Bieter bezahlen müssen. Digital-Deutschland verliert wertvolle Zeit. In Europa werden wir nicht zu den ersten gehören, die mit 5G starten", sagte der Vodafone-Deutschlandchef der Zeitung.

"Und die 6,6 Milliarden Euro, die die Telekommunikationsunternehmen jetzt nur für die Lizenzen zahlen müssen, werden bei den dringend nötigen Investitionen in das deutsche Mobilfunknetz fehlen. Insofern ist das Ergebnis katastrophal."

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